Evidenzqualität 4.5/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 4/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 5/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 3/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
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- Deine Faktoren
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Abenteuersportarten haben in der öffentlichen Vorstellung einen unbequemen Platz. Nichtteilnehmer neigen dazu, Surfen, Mountainbiking und Klettern mit BASE-Jumping, Big-Wave-Tow-in und Wingsuit-Fliegen zusammenzufassen und die gesamte Kategorie als grob „extrem“ einzustufen. Teilnehmer wissen, dass die wahre Geschichte milder ist — eine Schnittwunde durch eine Surfbrettflosse, ein Schulterbruch beim Sturz über den Lenker, ein verstauchter Knöchel von einer Bouldermatte —, aber sie kennen auch jemanden, der von irgendetwas per Hubschrauber abtransportiert wurde. Es gibt keine rigorose eigenständige Umfrage dazu, wie die Öffentlichkeit das Verletzungsrisiko beim Freizeitsurfen gegenüber Mountainbiking gegenüber Klettern einschätzt, daher ist das wahrgenommene Risiko als redaktionelle Intuition markiert. Die interessante Eigenschaft ist, dass die volkstümliche Intuition für den Kategoriedurchschnitt grob richtungsweisend korrekt ist, aber systematisch falsch darüber, welche spezifische Sportart und welcher spezifische Mechanismus die Verletzungen hervorbringt. Schulterbrüche durch Vorwärtsstürze dominieren das Mountainbiking; Schnittwunden durch das eigene Brett dominieren das Surfen; Knöchelbrüche durch Boulderstürze dominieren das Indoor-Klettern. Fast nichts davon ist das, was sich ein Nichtteilnehmer vorstellt, wenn er „Extremsport“ hört.
Grobe Schätzung: Nichtteilnehmer bewerten diese Sportarten als einheitlich gefährlich; Teilnehmer bewerten sie als Akkumulationssportarten mit mittlerem Risiko
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~0,3 medizinisch versorgte Verletzungen pro 100 Teilnahmetage (gemischter Freizeit-Hobbyist)
regelmäßiger Freizeit-Abenteuersport-Hobbyist, USA / vergleichbare westliche Umgebungen
Berechnung anzeigen
Der Scope ist activity_specific_lifetime — dies ist die Wahrscheinlichkeit für einen regelmäßigen Freizeit-Hobbyisten, der über eine 30-jährige aktive Laufbahn hinweg etwa 30 Teilnahmetage pro Jahr auf eine Mischung aus Surfen, Mountainbiking und Klettern verwendet (~900 Teilnahmetage im Laufe des Lebens). Es ist keine Zahl für die US-Erwachsenenbevölkerung; die meisten US-Erwachsenen betreiben keine dieser Sportarten regelmäßig. Ankerwerte je Sportart aus der Epidemiologie: (1) Surfen — Nathanson et al. (Am J Sports Med 2007) fanden 6,6 signifikante Verletzungen pro 1.000 Stunden Wettkampfsurfen. Freizeitraten sind ungefähr um einen Faktor von 2-3 niedriger; die Nathanson-Umfrage von 2002 (Am J Emerg Med) mit 1.237 akuten Verletzungen beziffert die Freizeit-Signifikant-Verletzungsrate auf etwa 3 pro 1.000 Surfstunden oder ~0,006 pro 2-stündiger Einheit. (2) Mountainbiking — Nelson und McKenzie (Am J Sports Med 2011) schätzten ~217.000 US-ED-Besuche von 1994-2007, im Durchschnitt 15.500 pro Jahr bei rund 8-9 Millionen US-Fahrern, was eine jährliche ED-Besuchsrate von ~0,18 % pro Fahrer impliziert. Gesamtbevölkerungsraten liegen bei ~0,6-1 Verletzung pro 1.000 Stunden für Cross-Country und ~1,1 pro 1.000 Stunden für Downhill (Course et al. 2023), mit einem Schwertrauma-Anteil von etwa 10 % in der Downhill-Untergruppe. (3) Klettern — Schöffl et al. (Wilderness Environ Med 2013) verzeichneten 30 akute Verletzungen bei 515.337 Besuchen an Indoor-Kletterwänden, eine Akutverletzungsrate von 0,02 pro 1.000 Kletterstunden. Traditionelles Klettern im Freien liegt um Größenordnungen höher bei ~37,5 Verletzungen pro 1.000 Stunden gemäß der Synthese des International Alpine Trauma Registry, und Sportklettern liegt dazwischen bei ~0,2 pro 1.000 Stunden. Gewichtet man die Exposition eines gemischten Hobbyisten über diese Sportarten und beschränkt sich auf medizinisch versorgte Verletzungen (ED-Besuch oder gleichwertig), liegt eine praktikable Rate pro Tag bei ~3 pro 1.000 Teilnahmetage — stark getrieben von MTB und Surfen, mit dem Klettern als kleinerem Nennerbeitrag. Über 900 Teilnahmetage im Laufe des Lebens beträgt die Wahrscheinlichkeit mindestens einer solchen Verletzung 1 − (1 − 0,003)^900 ≈ 0,93, wenn wir die Tage als unabhängige Poisson-Versuche behandeln, aber das ist eine Überschätzung, weil das Verletzungsrisiko korreliert ist (ein Hobbyist, der einmal verletzt wird, ist oft jemand, der ein erhöhtes Risiko eingeht, und viele „Verletzungen“ im Literatur-Zähler sind geringfügig und selbst behandelt statt medizinisch versorgt). Berücksichtigt man diese Korrelation und die Tatsache, dass die wahre Schwelle für „ED-Besuch oder Krankenhausaufenthalt“ strenger ist als die Zähler von Nathanson und Schöffl, landet eine besser vertretbare zentrale Schätzung nahe 0,55 mit einem breiten Unsicherheitsband. Die Lebenszeitwahrscheinlichkeit auf Krankenhausniveau (stationäre Aufnahme, nicht nur ED-Triage) liegt wesentlich niedriger, wahrscheinlich bei 0,10-0,20 für dasselbe Laufbahnprofil.
Einschränkungen: Dieser Eintrag behandelt Surfen, Mountainbiking und Klettern als kombinierte Kat…
Dieser Eintrag behandelt Surfen, Mountainbiking und Klettern als kombinierte Kategorie, weil die zugrunde liegende Angst — „Werde ich mich beim Wochenend-Abenteuersport verletzen?“ — an dem Punkt, an dem Leser ihr begegnen, typischerweise undifferenziert ist. Die Raten je Sportart unterscheiden sich um drei oder mehr Größenordnungen, und die Schlagzeilenzahl ist ein gewichteter Durchschnitt, der nur für einen Hobbyisten gilt, der seine Zeit tatsächlich auf mehrere Sportarten bei moderater Intensität aufteilt. Ein Leser, dessen Abenteuersport ausschließlich Indoor-Klettern ist, sollte die ~2 %-Zeile einsetzen; ein Leser, dessen Abenteuersport Downhill-Mountainbiking in einem Bikepark ist, sollte die ~85 %-Zeile einsetzen; keiner der beiden sollte die 55 %-Schlagzeile verwenden. Skifahren und Snowboarden werden gesondert unter [skiing-serious-injury](/skiing-serious-injury) behandelt. Die Schlagzeile des Ski-Eintrags von etwa 0,70 Lebenszeitwahrscheinlichkeit für eine 600-tägige aktive Laufbahn ist höher als die 0,55 dieser Seite, nicht weil Skifahren pro Exposition gefährlicher ist, sondern weil die Ski-Schlagzeile 600 aktive Tage annimmt gegenüber den 900 gemischten Sporttagen dieser Seite mit einer niedrigeren gewichteten Rate pro Tag. Die beiden Einträge sind nicht direkt vergleichbar und sollten nicht voneinander subtrahiert werden. Städtisches Radfahren und Pendlerradfahren sind außerhalb des Scope. Die Epidemiologie von Kopfverletzungen beim Straßenradfahren wird von Kraftfahrzeugkollisionen dominiert und ist unter [cycling-helmetless-head-injury](/cycling-helmetless-head-injury) behandelt. Mountainbiking bezieht sich auf dieser Seite nur auf das Fahren auf Trails im Gelände. Varianten mit hoher Todesfallrate sind von der Schlagzeile ausgenommen. Big-Wave-Surfen (20 ft+), Alpin- und Eisklettern oberhalb von 4.000 m, BASE-Jumping, Wingsuit-Fliegen und Tow-in-Surfen an Breaks wie Nazaré oder Mavericks bewegen sich in einem anderen Regime, in dem der Tod statt der Verletzung das häufigste schwerwiegende Ergebnis ist, und die epidemiologische Literatur zu diesen Aktivitäten ist dünn genug, dass eine ehrliche Quantifizierung schwierig ist. Wildwasserkajak, Gleitschirmfliegen und Extremskifahren liegen zwischen der Schlagzeilen-Abenteuersportkategorie und der Kategorie mit hoher Todesfallrate; Leser mit Exposition gegenüber diesen Sportarten sollten die ~85 %-Zeile für Downhill-MTB als Untergrenze ihrer Lebenszeit-Verletzungswahrscheinlichkeit behandeln statt der Schlagzeile von 55 %. Schließlich ist „medizinisch versorgte Verletzung“ das Ergebnis, auf das die Schlagzeile kalibriert ist. Verletzungen auf Krankenhausniveau (stationäre Aufnahme statt ED-Triage) machen davon etwa 5-15 % aus, sodass die Lebenszeitwahrscheinlichkeit, mit einer Verletzung aus diesen Sportarten über eine 30-jährige Laufbahn ins Krankenhaus eingeliefert zu werden, wahrscheinlich bei 0,10-0,20 statt 0,55 liegt. Die Lebenszeit-Todesfallwahrscheinlichkeit für den gemischten Hobbyisten liegt in dieser kombinierten Kategorie in der Größenordnung von 1 zu 1.000 bis 1 zu 3.000, dominiert von Ertrinken beim Surfen, Kopftraumata beim MTB und Bodenstürzen beim Vorstiegsklettern.
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 6,7 · 15%
Mostly lacerations from one's own board and minor head/neck contusions. Nathanson 2002 survey found fractures at ~8% of the recreational injury mix, and the majority of incidents are self-treated or same-day ED discharges. Lifetime probability of at least one ED-level injury over a 30-year career at this exposure lands around 1 in 7.
1 zu 4,0 · 25%
Nelson-McKenzie implies ~0.18% annual ED-visit probability per US rider, which compounds to roughly 1 in 20 over 30 years at casual exposure but rises closer to 1 in 4 for someone riding 50+ days a year on technical singletrack. Upper-extremity fractures dominate; traumatic brain injury is a meaningful minority outcome (~5-10% of injuries).
1 zu 50 · 2,0%
Schöffl 2013 found acute injury rate of 0.02 per 1,000 climbing hours. A regular gym climber (~200 hours/year for 30 years = 6,000 hours) accumulates ~0.12 expected acute injuries over a career. Ankle fractures from bouldering falls are the disproportionate mechanism; finger pulley injuries are common but usually not ED-attended. Lifetime ED-visit probability is low-single-digit percent.
1 zu 6,7 · 15%
Rauch 2019 cites sport climbing at ~0.2 injuries per 1,000 hours — 10x the indoor rate. Ankle injuries from ground falls at the first bolt and shoulder injuries from lead falls dominate. Lifetime ED-visit probability for a regular sport climber (~200 hours/year) is on the order of 1 in 7.
1 zu 1,3 · 75%
Rauch 2019 cites traditional climbing at 37.5 injuries per 1,000 hours — nearly four orders of magnitude above indoor. This is a genuinely different activity and the mean Injury Severity Score in multisystem trauma cases (29.6) is in the motor-vehicle-trauma regime. The headline number on this page does not apply to regular trad climbers.
1 zu 1,2 · 85%
Course 2023 cites downhill at 1.1 injuries per 1,000 riding hours with ~10% severe; elite enduro competition at 38.3/1,000 race hours. A regular downhill rider riding ~150 hours/year over 20 years will almost certainly accumulate multiple medically-attended injuries. Whistler Bike Park's single-season report of 898 riders with 1,759 injuries is the relevant order of magnitude.
1 zu 1,8 · 55%
Headline figure on this page. A regular recreational hobbyist who splits ~30 days a year across a mix of these sports over a 30-year career (~900 lifetime participation days) has roughly even-money odds of at least one medically-attended injury. The hospitalization-level probability is materially lower, probably 0.10-0.20.
1 zu 6.667
Lawes 2023 per-million-hours rate of 0.06 applied to 86 hours/year × 30 years = 2,580 surfing hours, giving a career fatality probability of ~1.5 per 10,000. Cardiac events are roughly a third of this total, trauma and drowning the remainder. Comparable to the lifetime odds of dying in a bicycle crash for the general US adult.
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
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Vergleichsrisiko wählen
Die nützliche Zahl hier ist die Rate pro Exposition, nicht die Lebenszeitrate, da sich die drei Sportarten auf dieser Seite um drei Größenordnungen unterscheiden. Surfen weist etwa 6,6 signifikante Verletzungen pro 1.000 Stunden im Wettkampf auf (Nathanson 2007) und vielleicht die Hälfte davon unter Freizeitbedingungen. Mountainbiking liegt bei etwa 0,6-1,1 Verletzungen pro 1.000 Stunden für Cross-Country-Fahrten und etwa dem Zehnfachen davon für Downhill (Course 2023). Indoor-Klettern liegt bei etwa 0,02 Verletzungen pro 1.000 Stunden (Schöffl 2013), und traditionelles Klettern im Freien bei etwa 37,5 pro 1.000 Stunden – eine fast zweitausendfache Lücke innerhalb einer einzigen Sportart. Für einen regelmäßigen gemischten Hobbyisten, der über eine 30-jährige Karriere hinweg etwa 30 Tage im Jahr auf diese Sportarten verteilt, liegt die lebenslange Wahrscheinlichkeit einer mindestens einmal medizinisch versorgten Verletzung bei etwa 1 zu 2, mit einer breiten Spanne von etwa 1 zu 4 am optimistischen Ende bis etwa 4 zu 5 am pessimistischen Ende. Die Wahrscheinlichkeit einer Krankenhausbehandlung ist geringer, etwa 1 zu 5 bis 1 zu 10. Die Todesfallrate in der kombinierten Kategorie liegt über dieselbe Karriere hinweg in der Größenordnung von 1 zu 1.000 bis 1 zu 3.000 – im selben Bereich wie die lebenslange Wahrscheinlichkeit, bei einem Fahrradunfall zu sterben, nicht im selben Bereich wie beim BASE-Jumping.
Interessant an dieser Angst ist, wie schlecht die kulturelle Einordnung auf die Epidemiologie zutrifft. Nicht-Teilnehmer fassen diese Sportarten unter „extrem“ zusammen und bewerten sie als einheitlich gefährlich; Teilnehmer wissen, dass die wahre Geschichte eine Ansammlung kleinerer Traumata ist, die gelegentlich eine schwerwiegende Verletzung hervorrufen, und keine dünn-schwänzige Todesfallverteilung. Die dominanten Mechanismen sind langweilig: eine Schnittwunde durch eine Surfbrettflosse, ein Schlüsselbeinbruch beim Sturz über den Lenker auf einem Cross-Country-Trail, ein Knöchelbruch beim Sturz von einer zwei Meter hohen Bouldermatte. Nathanson fand heraus, dass 42 % der Freizeit-Surfverletzungen Schnittwunden sind, hauptsächlich durch das eigene Brett des Surfers. Nelson und McKenzie fanden heraus, dass Frakturen der oberen Extremitäten die größte Einzelkategorie der ED-Besuche beim Mountainbiking in den USA darstellen. Die Ergebnisse, die Menschen tatsächlich fürchten – katastrophales Kopftrauma, Wirbelsäulenverletzung, Ertrinken – machen einen kleinen Bruchteil des Zählers in allen drei Sportarten aus. Das bedeutet nicht, dass sie nicht bedenkenswert sind; es bedeutet jedoch, dass die volkstümliche Intuition, die „Extremsport“ als eine einzige homogene Gefahr behandelt, fehlgeleitet ist.
Wo die Zahl nicht zutrifft, ist die Heterogenität, die von Bedeutung ist. Indoor-Klettern in der Halle ist grob die sicherste organisierte körperliche Aktivität mit einer veröffentlichten Verletzungsrate; traditionelles Klettern im Freien bewegt sich im Bereich von Motorfahrzeug-Traumata. Cross-Country-MTB am Wochenende ist etwa so riskant wie Freizeitfußball; Downhill-MTB in einem Bikepark ist um ein Vielfaches höher und wird über eine lange Karriere hinweg mit ziemlicher Sicherheit medizinisch versorgte Verletzungen hervorrufen. Surfen an einem freundlichen Beachbreak ist ein Schnittwunden-Sport; Big-Wave-Surfen ist ein Ertrinkungs-Sport. Skifahren und Snowboarden werden auf einer separaten Seite behandelt und sollten nicht mit dieser zusammengefasst werden – ihre Schlagzeile ist eine lebenslange Wahrscheinlichkeit von 0,70 über eine 600-tägige aktive Karriere, was höher klingt als die 0,55 dieser Seite, aber unterschiedliche Annahmen zur Karrierelänge und Exposition widerspiegelt, nicht ein anderes tägliches Risikoprofil. Städtisches Radfahren ist ebenfalls separat, und die Aktivitäten mit hoher Todesfallrate – BASE-Jumping, Wingsuit-Fliegen, alpines Bergsteigen, Big-Wave-Tow-in – bewegen sich in einem anderen Bereich, wo die Quantifizierung schwieriger ist und das häufigste schwerwiegende Ergebnis der Tod statt einer Verletzung ist. Die 1-zu-2-Zahl ist der Ausgangspunkt für eine Berechnung über sich selbst, nicht die Antwort darauf.
Verwandte Fakten
Für einen regelmäßigen Hobbysurfer, Mountainbiker oder Kletterer liegt das Risiko einer schweren Verletzung bei etwa 1 von 2 über rund 30 Jahre. Die Mechanismen sind dabei banal: Schulterbrüche beim Sturz über den Lenker, Schnittwunden vom Brett, Knöchelbrüche beim Absprung von der Matte, kein Wingsuit-Drama.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
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[1] American Journal of Sports Medicine (Nathanson, Bird, Dao, Tam-Sing 2007) — Competitive Surfing Injuries: A Prospective Study of Surfing-Related Injuries Among Contest Surfers
Competitive Surfing Injuries: A Prospective Study of Surfing-Related Injuries Among Contest Surfers- Statistik
13 injuries per 1,000 hours of competitive surfing; 6.6 significant injuries per 1,000 hours; risk more than doubled in overhead waves and over hard bottoms- Auszug
“"The overall injury rate was 13 injuries per 1000 hours of competitive surfing. The significant injury rate was 6.6 per 1000 hours. The risk of injury was more than double in overhead-sized waves and over a hard seafloor." ”
- Quelldaten von
- 2007-01-01
- Abgerufen
- 2026-04-16 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Nathanson et al. 2007 is the seminal prospective surfing-injury study, covering 32 professional and amateur contests worldwide from 1999-2005. It is the source of the 6.6-significant-injuries-per-1000-hours figure used as the competitive- surfing anchor. For recreational surfing we halve this rate to ~3 per 1,000 hours based on the lower intensity and smaller-wave exposure profile typical of a hobbyist; the 2007 paper explicitly notes that wave size doubles risk and hard bottoms triple it, both of which are disproportionately present in competition. At ~2 hours per surf session, the recreational rate implies ~0.006 significant injuries per session, contributing roughly 6 per 1,000 surf-session days to the mixed-hobbyist denominator.
- Unabhängigkeit
- Single prospective cohort of contest surfers. The 2002 Nathanson recreational survey below uses a different methodology (retrospective self-report) and a different population (recreational rather than competitive); the two are complementary anchors rather than a single dataset.
-
[2] American Journal of Emergency Medicine (Nathanson, Haynes, Galanis 2002) — Surfing injuries
Surfing injuries- Statistik
1,237 acute injuries reported across 1,348 recreational surfer respondents; lacerations 42%, contusions 13%, sprains/strains 12%, fractures 8%; 37% lower extremity, 37% head/neck- Auszug
“"Older surfers, more expert surfers, and those surfing large waves have a higher relative risk for significant injury." ”
- Quelldaten von
- 2002-05-01
- Abgerufen
- 2026-04-16 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Nathanson 2002 is the recreational counterpart to the 2007 competitive paper, surveying 1,348 surfers on acute and chronic injuries. It anchors the recreational- surfing severity distribution: lacerations from contact with one's own board (~55% of injury mechanism) dominate, with a smaller but consequential fracture share (~8%). The paper also identifies that most surfing injuries are minor and do not present to emergency departments — the 2013-era NEISS-based follow-up by Klick et al. estimated only about 1,300-1,800 ED visits per year for surfing injuries in the US, a much smaller numerator than the injury reports in the cohort survey and consistent with an ED-level threshold of roughly 1 per 5,000 surfing hours.
- Unabhängigkeit
- Retrospective self-report from recreational surfers in Hawaii, California, and Rhode Island. Independent of the 2007 competitive dataset and of the NEISS ED- visit aggregators.
-
[3] American Journal of Sports Medicine (Nelson & McKenzie 2011) — Mountain biking-related injuries treated in emergency departments in the United States, 1994-2007
Mountain biking-related injuries treated in emergency departments in the United States, 1994-2007- Statistik
~217,433 US ED visits for mountain biking injuries 1994-2007 (~15,531/year); upper-extremity fractures 10.6%; shoulder fractures 8.3%; hospitalization 4.5-6.1%; TBI 8.4% in ages 14-19- Auszug
“"Nationwide, an estimated 217,433 patients were treated for mountain bike-related injuries in US emergency departments from 1994 to 2007, an average of 15,531 injuries per year ... Mountain bike-related injuries decreased from 1994 to 2007. Upper extremity fractures were the most common injury." ”
- Quelldaten von
- 2011-02-01
- Abgerufen
- 2026-04-16 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Nelson and McKenzie 2011 draws from the CPSC NEISS sample and is the anchor for the US mountain biking ED-visit rate. Roughly 15,500 ED visits per year against a US mountain biker population of 8-9 million implies an annual ED-visit probability of ~0.17-0.18% per rider. The hospitalization fraction of 4.5-6.1% implies a narrower annual hospitalization probability on the order of 0.01% per rider. Over a 30-year regular-riding career (weighted so MTB represents roughly a third of total adventure-sport exposure), MTB contributes about 5-7 percentage points to the lifetime medically-attended injury probability in the headline. The upper-extremity fracture dominance is a useful corrective to the cultural framing of MTB as primarily a head-injury sport: TBI is a meaningful outcome but is an order of magnitude less common than broken collarbones and wrists.
- Unabhängigkeit
- Drawn from CPSC NEISS, the US surveillance system that also feeds the bicycle- injury numerator on the sibling cycling-helmetless-head-injury page. Treat as the US-specific MTB anchor; not independent of NEISS-derived aggregates in other US injury entries on this site.
-
[4] Wilderness & Environmental Medicine (Schöffl, Hoffmann, Küpper 2013) — Acute Injury Risk and Severity in Indoor Climbing — A Prospective Analysis of 515,337 Indoor Climbing Wall Visits in 5 Years
Acute Injury Risk and Severity in Indoor Climbing — A Prospective Analysis of 515,337 Indoor Climbing Wall Visits in 5 Years- Statistik
30 acute injuries across 515,337 climbing wall visits; acute injury rate 0.02 per 1,000 climbing hours; 1 injury per ~47,000 hours of climbing; 15 UIAA MedCom grade 2, 13 grade 3, 2 grade 4- Auszug
“"The acute injury risk in males was 1 injury per 47,742 hours of sports and in females 1 injury per 46,735 hours. The acute injury rate per 1000 hours of sports performance was overall 0.02/1000 h." ”
- Quelldaten von
- 2013-07-01
- Abgerufen
- 2026-04-16 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Schöffl et al. 2013 is the largest prospective indoor-climbing injury cohort in the literature and the basis for the "indoor climbing is one of the safer gym sports" finding. At 0.02 acute injuries per 1,000 climbing hours, a regular indoor climber putting in 200 hours per year accumulates ~0.004 acute injuries per year — one injury every 250 years of climbing on average. Outdoor trad climbing is orders of magnitude higher: the International Alpine Trauma Registry synthesis (Rauch et al. 2019) cites 37.5 injuries per 1,000 hours for traditional climbing, 4.07 for ice climbing, 3.1 for competition climbing, 0.2 for sport climbing, and 0.027 for indoor climbing. The three-order-of-magnitude gap between indoor climbing and traditional outdoor climbing is the largest within-sport heterogeneity on this page and drives the wide uncertainty band on the lifetime estimate — a hobbyist whose "climbing" is Tuesday-night gym sessions is running a radically different risk from one who is on alpine trad routes every other weekend.
- Unabhängigkeit
- Single-facility prospective cohort (Munich area) but widely cross-cited in the climbing-injury literature. Independent of the Buzzacott/Schöffl US NEISS follow-up and of the IATR synthesis, which use different populations and surveillance methods.
-
[5] International Journal of Environmental Research and Public Health (Rauch, Strapazzon, Falla, Brodmann Maeder, Procter, Brugger 2019) — Climbing Accidents — Prospective Data Analysis from the International Alpine Trauma Registry and Systematic Review of the Literature
Climbing Accidents — Prospective Data Analysis from the International Alpine Trauma Registry and Systematic Review of the Literature- Statistik
Injury rates per 1,000 climbing hours: traditional 37.5, ice 4.07, competition 3.1, sport 0.2, indoor 0.027; mean ISS 29.6 in multisystem trauma cases- Auszug
“"Climbing accidents mainly affect young men and mostly lead to minor injuries." "In severe multisystem trauma, injuries to head/neck, chest and abdomen predominate." ”
- Quelldaten von
- 2019-12-27
- Abgerufen
- 2026-04-16 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Rauch et al. 2019 synthesises the International Alpine Trauma Registry with a systematic review of published climbing-injury studies. It is the source of the five-discipline injury-rate comparison that anchors the regional_breakdown rows for trad versus sport versus indoor climbing. The mean Injury Severity Score of 29.6 among multisystem trauma cases places trad climbing's severe-injury regime in the same rough neighbourhood as motor vehicle trauma, which is why trad climbing is treated as a genuinely different activity on this page and why bounding the headline number requires care about what "climbing" means for a particular reader.
- Unabhängigkeit
- Multi-centre European registry plus literature synthesis. Partially overlaps with Schöffl et al. 2013 indoor-climbing data as one input among many, but the traditional-climbing 37.5/1,000-hours figure comes from an independent Yosemite National Park study.
-
[6] Cureus / Course, Sharman, Tran 2023 — Health Service Impacts and Risk Factors for Severe Trauma in Mountain Biking: A Narrative Review
Health Service Impacts and Risk Factors for Severe Trauma in Mountain Biking: A Narrative Review- Statistik
Downhill mountain biking: 1.1 injuries per 1,000 riding hours with ~10% severe; elite enduro: 38.3 injuries per 1,000 race hours vs 3.6 per 1,000 practice hours- Auszug
“"Downhill MTB was consistently identified as posing the highest risk for injuries, with the mechanism of injury most commonly involving forward falls over handlebars during descents." ”
- Quelldaten von
- 2023-12-18
- Abgerufen
- 2026-04-16 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Course et al. 2023 is the most recent narrative review of mountain biking severe trauma and the source of the downhill-versus-cross-country split. The 10-fold gap between elite enduro practice (3.6/1,000 hours) and race exposure (38.3/1,000 hours) is a useful illustration that "mountain biking" at the top end of the intensity distribution has a rate consistent with outdoor trad climbing rather than with recreational MTB. The headline number on this page is for recreational riders; competitive downhill is covered qualitatively in the regional_breakdown row below.
- Unabhängigkeit
- Narrative review rather than a single primary cohort, synthesising European and Canadian MTB studies. Independent of Nelson and McKenzie 2011 (which is US NEISS data) but overlaps with the broader MTB injury literature the Nelson paper also draws on.
-
[7] PLoS One (Lawes, Koon, Berg, van de Schoot, Peden 2023) — The epidemiology, risk factors and impact of exposure on unintentional surfer and bodyboarder deaths
The epidemiology, risk factors and impact of exposure on unintentional surfer and bodyboarder deaths- Statistik
155 Australian surfing/bodyboarding deaths over 16 years; exposure-adjusted fatality rate 0.06 per 1 million surfing hours; drowning 58.1%, cardiac conditions 32.9%- Auszug
“"An average of 9.7 (SD = 3.37) surfing and bodyboarding-related fatalities occurred per year ... the cumulative resident-based mortality rate (resident n = 143) was 0.04 per 100,000 residents." ”
- Quelldaten von
- 2023-05-18
- Abgerufen
- 2026-04-16 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Lawes et al. 2023 is the largest exposure-adjusted analysis of surfing fatalities in the literature, based on the Australian Royal National Lifesaving Society registry. The per-million-hours fatality rate of 0.06 is the headline for the surfing fatality row in the regional_breakdown: a recreational surfer putting in 86 hours per year accumulates a per-year fatality probability of roughly 5 per million, and over a 30-year career ~1.5 per 10,000. That is comparable to the lifetime odds of lightning strike, not to the odds of injury on this page. The cardiac-condition share (32.9%) is worth noting because it means a non-trivial fraction of "surfing deaths" are cardiac events that happened to occur in the water, not trauma outcomes attributable to surfing biomechanics.
- Unabhängigkeit
- Australian national registry data, independent of the Nathanson US/Pacific surfing cohort work and of NEISS. Used here specifically as the fatality anchor because no comparable US-wide exposure-adjusted surfing fatality dataset is publicly available.







