Evidenzqualität 4.13/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 3/5
- D4 Unsicherheit
- 3/5
- D5 Geltungsbereich
- 4/5
- D6 Prosa
- 4/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
● Ihre Faktoren — auf dieses Risiko ▾ klicken zum Anzeigen
- Deine Faktoren
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Keine Umfrage hat die Öffentlichkeit gebeten, die Wahrscheinlichkeit abzuschätzen, in den Tagen nach einem Hurrikan, der den Strom lahmlegt, an Hitze zu sterben. Menschen ordnen die Gefahr eines Hurrikans in der Regel dem Sturm selbst zu: dem Wind, der Sturmflut, den umstürzenden Bäumen. Die langsamere Gefahr, die folgt — Tage ohne Klimaanlage, während das Stromnetz ausgefallen ist und der Hitzeindex über 100 °F steigt —, wird kaum je als Hurrikan-Todesfall gezählt, sodass die Intuition sie mit ziemlicher Sicherheit unterschätzt.
Grobe Schätzung: Die meisten Menschen würden Hitze nach einem Sturm nicht als Hurrikan-Risiko nennen; die informelle Intuition behandelt sie im Vergleich zu Wind und Wasser als nahezu null.
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
14 Hitzetote unter rund 6,75 Millionen Menschen in Beryls Blackout-Zone (etwa 1 zu 480.000 pro Ereignis)
Bewohner innerhalb des Stromausfall-Gebiets mit ~2,7 Mio. Kunden nach dem Landfall von Hurrikan Beryl in Texas im Juli 2024
Berechnung anzeigen
Untergruppe: ein Erwachsener, der in der hurrikangefährdeten Küstenzone am US-Golf und Südatlantik lebt, über einen 59-jährigen Erwachsenenhorizont (18 bis 77 Jahre). Rohe Rate pro Ereignis aus Beryl: 14 hitzebedingte Hyperthermie-Todesfälle (NHC Tropical Cyclone Report AL022024) unter der Bevölkerung innerhalb des Ausfallgebiets mit 2,7 Mio. Kunden, angesetzt mit rund 2,5 Personen pro Haushalt, also etwa 6,75 Mio. exponierte Menschen, was etwa 2,1e-6 Todesfälle pro exponierter Person und Ereignis ergibt. Ein Erwachsener im Küsten-Süden erlebt plausibel in der Größenordnung von 5 langanhaltenden (mehrtägigen) sommerlichen Stromausfällen nach einem Hurrikan über ein 59-jähriges Erwachsenenleben, was etwa 5 × 2,1e-6 ~ 1,0e-5 ergibt, wenn jedes Ereignis Beryl ähnelt. Beryl war ein vergleichsweise MILDES Hitze-Zusammentreffen (die Temperaturen in Houston erreichten nur für ein paar Tage Höchstwerte in den hohen 90er-Fahrenheit-Werten, und die Metropolregion wurde laut einer vom Washington Post adaptierten Modellierung nach der Stone-Methode »knapp verschont« vor einer weitaus schlimmeren Bilanz von 600–1.500 Todesfällen). Weil die Todesrate pro Ereignis davon dominiert wird, wie schwer und langanhaltend die zusammentreffende Hitzewelle ist, wird die zentrale Schätzung auf 5e-5 gesetzt (etwa das 2,5-fache des Alle-wie-Beryl-Bodens), um die realistische Mischung aus milden und schweren Zusammentreffen widerzuspiegeln, mit einem Band über eine Größenordnung von 1e-5 bis 5e-4. Dies ist eine abgeleitete, an einem einzigen Großereignis verankerte Schätzung, keine gemessene Bevölkerungsrate.
Einschränkungen: Dies ist eine abgeleitete, an einem einzigen Großereignis verankerte Schätzung, …
Dies ist eine abgeleitete, an einem einzigen Großereignis verankerte Schätzung, keine gemessene Bevölkerungsrate, und sie sollte nur als Größenordnung gelesen werden. Vier strukturelle Schwächen: (1) Der Zähler stammt im Wesentlichen aus einem einzigen Sturm (Beryl, Juli 2024); die 14 Hyperthermie-Todesfälle des National Hurricane Center sind eine forensische Zählung, aber eine Grundrate aus einem einzigen Ereignis ist statistisch dünn. (2) Den Hitze-ZUWACHS nach dem Ausfall von der Hintergrund-Extremhitze-Sterblichkeit zu isolieren, ist selbst ein offenes Modellierungsproblem, das in der Literatur zu zusammengesetzten Gefahren anerkannt ist; Todesfälle während eines Ausfalls können unabhängig vom Stromnetz in einer Hitzewelle aufgetreten sein. (3) Der Nenner (~6,75 Mio. exponierte Menschen aus 2,7 Mio. Kunden × ~2,5 Personen/Haushalt) ist eine Näherung, und »Personen innerhalb des Ausfallgebiets« ist nicht dasselbe wie »Personen ohne funktionierende Kühlung«. (4) Die Todesrate pro Ereignis wird davon dominiert, wie schwer und langanhaltend die zusammentreffende Hitzewelle ist: Beryl war mild (Houston »knapp verschont«, laut Washington-Post-Modellierung eines Worst-Case von 600–1.500 Todesfällen), sodass die zentrale 5e-5 bewusst über dem Alle-wie-Beryl-Boden von 1e-5 liegt und das Band bis 5e-4 reicht, um ein schweres Zusammentreffen im Phoenix-Stil abzudecken. Die Untergruppe ist ein US-Erwachsener im Küsten-Süden; für einen typischen US-Erwachsenen im Landesinneren ist die Zahl rund 10× niedriger. Die Schätzung wird berichtet, weil ein vertretbarer Nennerpfad existiert (Rate pro Ereignis × plausible Zahl von Lebenszeit-Ereignissen), aber angesichts der Ein-Ereignis-Basis ließe sich auch für no_reliable_estimate argumentieren; das breite Band ist der ehrliche Ausdruck dieser Spannung. 8D-Selbstbewertung Durchschnitt 3,9, alle Dimensionen >= 3 — überschreitet die Schwelle, wobei D3 (Arithmetik) und D4 (Unsicherheit) mit jeweils 3 die schwächsten sind, wegen der Abhängigkeit der Ableitung von angenommener Haushaltsbelegung und Lebenszeit-Ereigniszahl.
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 20.000
Subgroup baseline used for the headline; Beryl (Houston) is the anchoring event.
1 zu 33.333
Hurricane exposure present but landfall frequency and peak-summer heat coincidence somewhat lower than the western Gulf.
1 zu 200.000
Major-hurricane summer blackouts are rare; residual risk reflects post-tropical and derecho outages such as the 2012 mid-Atlantic event.
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
Verwandte Risiken
Andere Risiken zu ähnlichen Themen — zum Erkunden verwandter Ängste.
Hurrikan
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, durch einen Hurrikan (tropischen Wirbelsturm) getötet zu werden?
Tod durch Hungersnot
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, an dürrebedingter Hungersnot oder Wasserknappheit zu sterben?
Ertrinken im Ozean
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, im Ozean zu ertrinken oder von einer Welle mitgerissen zu werden?
Supervulkanausbruch
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Supervulkanausbruchs in Ihrem Leben?
Vergleichsrisiko wählen
A hurricane’s official death toll is mostly written in wind and water: the surge, the falling trees, the people who drown. The slower hazard arrives after the storm has passed, when the grid is down and the air conditioning is off and the heat index is still climbing past 100 degrees Fahrenheit. After Hurricane Beryl made landfall near Matagorda, Texas, on July 8, 2024, it knocked out power to more than 2.7 million customers across Texas — CenterPoint, the Houston region’s utility, alone lost about 2.2 million customer accounts, roughly 80 percent of the region’s electricity customers — and the National Hurricane Center later recorded that all 34 of the storm’s indirect deaths happened in Texas, fourteen of them from heat-induced hyperthermia caused by the outages. Harris County logged 553 heat-related illness encounters in the single week after landfall. The people who died were not, for the most part, killed by the hurricane. They were killed by the week that followed it in a hot house with no working fan.
The number itself resists clean normalization. Fourteen deaths among the roughly 6.75 million people inside Beryl’s outage footprint works out to about one in 480,000 for that one event, but a single storm is a thin statistical base, and separating the post-outage increment from the heat deaths that a July Texas week would have produced anyway is an unsolved modeling problem. What is clearer is the direction of the tail. Beryl was a mild coincidence: Houston temperatures peaked only in the high 90s for a couple of days, and modeling adapted by the Washington Post from Brian Stone’s work concluded the metro was narrowly spared a far worse toll on the order of 600 to 1,500 deaths. The peer-reviewed version of that modeling found a blackout during a severe heat wave roughly doubles heat mortality in Detroit and Atlanta and raises it about sevenfold in Phoenix, where more than half the population would need emergency care. The hazard is not the average outage. It is the outage that lands on the worst heat.
So the headline figure here, about one in 20,000 over the adult life of a coastal-South resident, is a derived estimate stitched from a per-event rate and a plausible count of multi-day summer blackouts across a lifetime, carried with an uncertainty band that spans a full order of magnitude in each direction. It sits between a home fire death and drowning on the lifetime scale, and well above a lightning strike. The risk is not evenly spread. It concentrates on the Gulf and South Atlantic coast, on the oldest residents, and on the people who cannot leave a hot room or who depend on electricity to breathe or to be fed. The clearest signal in the data is who dies: in Beryl’s wake the documented victims included a 64-year-old woman who used a wheelchair and a feeding tube and died on her fourth day without power, and a person whose breathing machine failed when the lights went out. Climate researchers have started calling this the fifth hurricane hazard, after wind, surge, rain, and tornadoes, because warmer late-season air makes the lethal overlap of a major storm and a heat wave more likely, not less.
Verwandte Fakten
Nach dem Stromausfall durch Hurrikan Beryl 2024 starben 14 Menschen an Hitze unter rund 6,75 Millionen im Ausfallgebiet, etwa 1 zu 480.000 pro Ereignis. Wind und Sturmflut zählen als Hurrikan-Tote. Die folgenden Tage ohne Klimaanlage meist nicht.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
3/5 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
-
[1] NOAA National Hurricane Center — National Hurricane Center Tropical Cyclone Report: Hurricane Beryl (AL022024) Verifiziert
National Hurricane Center Tropical Cyclone Report: Hurricane Beryl (AL022024)- Statistik
14 of 34 indirect Texas deaths were heat-induced hyperthermia caused by widespread electrical outages- Auszug
“All 34 of the reported deaths indirectly related to the storm occurred in Texas. Fourteen of them were due to heat-induced hyperthermia caused by widespread electrical outages. One death was due to a fall in a home after an electrical outage, and one was due to an electrical outage causing a breathing machine to fail.”
- Quelldaten von
- 2025-01-23
- Abgerufen
- 2026-06-13 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Primary authoritative numerator (14 heat deaths). The report (amended version) puts total Beryl deaths at 69, with 35 direct and 34 indirect, all indirect deaths in Texas. Used as the numerator for the per-event crude rate.
- Unabhängigkeit
- Official US government post-storm forensic accounting; independent of the academic and journalistic sources below.
-
[2] Yale Climate Connections (Jeff Masters) — The emerging danger of post-hurricane heat waves
The emerging danger of post-hurricane heat waves- Statistik
14 heat-related deaths and 553 heat-illness encounters after Beryl; post-storm heat named the emerging fifth hurricane hazard; 2.7M customers lost power- Auszug
“553 heat‐related illness encounters were reported by Harris County Public Health over the period July 9-15, 2024.”
- Quelldaten von
- 2026-04-10
- Abgerufen
- 2026-06-13 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Establishes the morbidity context (553 ER-level heat-illness encounters) and the framing of post-hurricane heat as an emerging compound hazard; corroborates the 14-death NHC figure and the 2.7M-customer outage scale used in the denominator.
-
[3] GeoHealth (Grundstein, Shepherd, Stearns, Ritchie) — The Fifth Hurricane Hazard: A Case Study of Heat Risks Faced by Disaster Relief Workers After Hurricane Beryl's Landfall Verifiziert
The Fifth Hurricane Hazard: A Case Study of Heat Risks Faced by Disaster Relief Workers After Hurricane Beryl's Landfall- Statistik
553 heat-related illness encounters July 9-15, 2024; >2 million customers initially lost power- Auszug
“There were reports of 553 heat-related illness encounters in the aftermath of Hurricane Beryl over the period from 9–15 July 2024.”
- Quelldaten von
- 2025-12-18
- Abgerufen
- 2026-06-13 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Peer-reviewed source naming post-landfall heat the 'fifth hurricane hazard' and quantifying the morbidity burden; independently corroborates the 553-encounter and >2M-customer figures.
- Unabhängigkeit
- Independent academic team (University of Georgia / Korey Stringer Institute); separate from NHC and from Yale Climate Connections.
-
[4] Environmental Science & Technology (Stone et al.) — How Blackouts during Heat Waves Amplify Mortality and Morbidity Risk
How Blackouts during Heat Waves Amplify Mortality and Morbidity RiskSee all 2 Likelier entries citing this source →
- Statistik
A combined heat wave and blackout multiplies heat mortality roughly 2x in Detroit/Atlanta and ~7x (about 700%) in Phoenix vs. heat alone- Auszug
“more than 50% of the population”
- Quelldaten von
- 2023-05-22
- Abgerufen
- 2026-06-13 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Provides the mechanism and the upper-tail scale: a prolonged blackout during a severe heat wave can multiply heat mortality several-fold to (in Phoenix) ~700%. Used to justify the wide upper bound (5e-4) of the uncertainty band, since Beryl was a mild heat coincidence. Excerpt is the verbatim Phoenix morbidity figure (share of population needing emergency care).
- Unabhängigkeit
- Independent Georgia Tech / University of Michigan modeling team.
-
[5] Wikipedia — Effects of Hurricane Beryl in Texas Verifiziert
Effects of Hurricane Beryl in Texas- Statistik
More than 2.7 million households and businesses lost power; 2.2M were CenterPoint customers (~80% of the region)- Auszug
“More than 2.7 million households and businesses lost power”
- Quelldaten von
- 2025-09-01
- Abgerufen
- 2026-06-13 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Source of the 2.7M-customer outage-footprint figure used to build the ~6.75M exposed-person denominator (2.7M customers x ~2.5 persons per household). Encyclopedia, used only for the widely reported outage count, which is corroborated by NHC and Yale sources.







