Evidenzqualität 4.38/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 5/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 2/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
● Ihre Faktoren — auf dieses Risiko ▾ klicken zum Anzeigen
- Deine Faktoren
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Tötungen durch intime Partner nehmen eine eigentümliche Position in der öffentlichen Risikowahrnehmung ein. Sie sind zugleich Gegenstand intensiver Aufmerksamkeit von Interessenverbänden und auffällig abwesend aus üblichen Umfragen zur Kriminalitätsangst, die eher nach Gewalt durch Fremde fragen. Die meisten Frauen ordnen ihr Risiko, von einem Partner getötet zu werden, wenn man sie informell fragt, irgendwo zwischen »vernachlässigbar« und »etwas, das anderen passiert« ein. Kampagnen zur Sensibilisierung für häusliche Gewalt betonen unterdessen Häufigkeit und Schwere auf eine Weise, die das Risiko allgegenwärtig erscheinen lassen kann. Keine der beiden Darstellungen bildet die Epidemiologie besonders gut ab.
Grobe Schätzung: Die meisten Frauen haben keine quantifizierte Schätzung; die Darstellung durch Interessenverbände legt »beunruhigend häufig« nahe
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~0,96 pro 100.000 Frauen pro Jahr
US-Frauen, alle Altersgruppen, Durchschnitt 2018-2021 (CDC NVDRS)
Berechnung anzeigen
CDC MMWR (August 2024) berichtet Raten für Tötungen durch intime Partner unter US-Frauen von 0,97 pro 100.000 (2018-2019) und 0,95 pro 100.000 (2020-2021), im Durchschnitt ~0,96 pro 100.000 pro Jahr. BJS stellt separat fest, dass 34 % der ~4.970 weiblichen Mordopfer im Jahr 2021 von intimen Partnern getötet wurden, was ~1.690 IPH-Todesfälle in jenem Jahr ergibt – konsistent mit der NVDRS-Rate, angewandt auf die ~175 Millionen zählende weibliche US-Bevölkerung. Über 59 Jahre Erwachsenenleben aufaddiert: 1 − (1 − 9,6e-6)^59 ≈ 5,66e-4 oder rund 1 zu 1.770. Dies ist ein Bevölkerungsdurchschnitt über alle US-Frauen unabhängig vom Beziehungsstatus. Das Unsicherheitsband spiegelt sowohl die Messvariation (NVDRS- und BJS-Zahlen unterscheiden sich leicht) als auch die Schwankung von Jahr zu Jahr wider. Für US-Männer liegt die Rate für Tötungen durch intime Partner bei etwa einem Fünftel der weiblichen Rate.
Einschränkungen: Die Schlagzeilenzahl ist ein Bevölkerungsdurchschnitt über alle US-Frauen unabhä…
Die Schlagzeilenzahl ist ein Bevölkerungsdurchschnitt über alle US-Frauen unabhängig von Beziehungsstatus, Alter oder Demografie. Sie unterschätzt daher das Risiko für Frauen in missbräuchlichen Beziehungen und überschätzt es für Frauen, die nicht in Beziehungen sind oder Partnerschaften mit geringem Risiko haben. Der stärkste individuelle Prädiktor für IPH ist eine frühere Vorgeschichte von Gewalt durch intime Partner in der Beziehung. Die Geschlechterdisparität ist krass – etwa 5:1 weiblich zu männlich –, aber männliche IPH-Opfer existieren und werden aufgrund von Meldebarrieren wahrscheinlich unterzählt. Rassistische Ungleichheiten sind erheblich und hartnäckig: Schwarze Frauen sind einem etwa 3-fachen IPH-Risiko im Vergleich zu weißen Frauen ausgesetzt. Der Zeitraum unmittelbar nach der Trennung von einem missbräuchlichen Partner ist das mit Abstand risikoreichste Zeitfenster, was simplen Rat nach dem Motto »einfach gehen« erschwert. Schusswaffen sind in etwa zwei Dritteln der IPH-Fälle vorhanden, und Gesetze zum Zugang zu Schusswaffen auf Landesebene korrelieren in ökologischen Analysen mit IPH-Raten. Die hier verwendeten NVDRS-Daten deckten bis 2021 48 Bundesstaaten plus DC ab, waren aber in den früheren Jahren des Zeitraums 2018-2021 nicht vollständig landesweit. Dieser Eintrag ergänzt den allgemeinen Eintrag homicide-us, indem er sich auf die Teilgruppe der intimen Partner und ihr eigenständiges Risikoprofil konzentriert.
Verwandte Risiken
Andere Risiken zu ähnlichen Themen — zum Erkunden verwandter Ängste.
Tödliche Polizeibegegnung
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, von der Polizei getötet zu werden?
Mitgifttod
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, in Indien an mitgiftbezogener Gewalt zu sterben?
Tod im Straßenverkehr (Teen)
Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Teenager (15-19) während dieser Jahre bei einem Verkehrsunfall stirbt?
Radfahrer töten
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Autofahrer in seinem Leben einen Radfahrer tötet?
Vergleichsrisiko wählen
The CDC’s National Violent Death Reporting System recorded 3,991 female victims of intimate-partner homicide across 2018-2021, yielding a rate of roughly 0.96 per 100,000 women per year. The Bureau of Justice Statistics independently confirms the scale: 34% of the approximately 4,970 women murdered in 2021 were killed by an intimate partner. Compounded over an adult lifetime, the probability for a US woman is approximately 1 in 1,770 — about one-sixth the lifetime odds of being murdered by anyone at all, and roughly 33x more likely than dying in a plane crash.
What makes this risk distinctive is how sharply it diverges from the standard crime-fear template. Most violent-crime worry centres on strangers in unfamiliar places; intimate-partner homicide happens overwhelmingly in the victim’s own home (68% of cases) and is committed by someone the victim knows well (98.5% male suspects). Firearms are the mechanism in two-thirds of cases. The risk is not evenly distributed across a woman’s life: it concentrates during relationship-formation years (ages 18-44) and spikes during and immediately after separation from an abusive partner, a period that multiple studies identify as the single most dangerous window. This clustering means the population-average figure substantially understates the risk for women in abusive relationships while overstating it for the broader population.
Racial disparities are large and persistent. Black women accounted for roughly 30% of intimate-partner homicide victims during 2018-2021 despite constituting about 13% of the female population — a gap that widened during the pandemic years. Male victims of intimate-partner homicide exist but at roughly one-fifth the female per-capita rate (BJS: 6% of male murder victims vs. 34% of female murder victims were killed by a partner). State-level ecological analyses find correlations between firearm access laws and IPH rates, though disentangling causation from correlation in observational data remains contested. The entry uses population-average figures; individual risk depends heavily on relationship history, which no population denominator can fully capture.
Verwandte Fakten
Tötungen durch den Partner kosten in den USA jährlich etwa 0.96 per 100,000 Frauen das Leben. Über ein Erwachsenenleben ergibt das für eine US-Frau rund 1 in 1,770.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
3/3 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
-
[1] CDC Morbidity and Mortality Weekly Report (MMWR) — Notes from the Field: Intimate Partner Homicide Among Women — United States, 2018–2021 Verifiziert
Notes from the Field: Intimate Partner Homicide Among Women — United States, 2018–2021- Statistik
3,991 female victims of intimate partner homicide, 2018-2021; rates of 0.97 per 100,000 (2018-2019) and 0.95 per 100,000 (2020-2021)- Auszug
“"During 2018–2021, a total of 3,991 female victims of intimate partner homicide were identified [...] Rates of intimate partner homicide during 2018–2019 (0.97 per 100,000) and 2020–2021 (0.95) were not significantly different." ”
- Quelldaten von
- 2024-08-29
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Primary native figure: ~0.96 per 100,000 women per year (average of 2018-2019 and 2020-2021 periods). 3,991 victims over 4 years ≈ 998 per year. Compounded: 1 − (1 − 9.6e-6)^59 ≈ 5.66e-4. The NVDRS covered 48 states plus DC by 2021, providing near-national coverage.
-
[2] Bureau of Justice Statistics (BJS) — Female Murder Victims and Victim-Offender Relationship, 2021 Verifiziert
Female Murder Victims and Victim-Offender Relationship, 2021- Statistik
34% of ~4,970 female murder victims in 2021 were killed by an intimate partner; 76% were killed by someone known to them- Auszug
“"Of the estimated 4,970 female victims of murder and nonnegligent manslaughter in 2021, 34% were killed by an intimate partner [...] About 6% of the 17,970 males murdered that year were victims of intimate partner homicide." ”
- Quelldaten von
- 2022-11-01
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- 34% of 4,970 ≈ 1,690 female IPH victims in 2021. Applied to ~175 million US females: 1,690 / 175,000,000 ≈ 9.66 per million ≈ 0.97 per 100,000. Cross-checks the NVDRS rate to within rounding. The 6% figure for males (≈1,078 male IPH victims) confirms the strong gender disparity: women are ~5x more likely to be killed by an intimate partner per unit of population.
-
[3] Frontiers in Public Health — Femicide in the United States: a call for legal codification and national surveillance Verifiziert
Femicide in the United States: a call for legal codification and national surveillance- Statistik
Multiple-source estimates suggest about half of female homicide victims in the US are killed by intimate partners (vs. one-third in the single-year FBI count)- Auszug
“"According to the U.S. Federal Bureau of Investigation (FBI), an estimated 4,970 female victims were murdered in 2021, one third of whom were documented to have been killed by an intimate partner [...] Other estimates utilizing multiple data sources suggest that half of female victims of homicide in the U.S. are killed by intimate partners." ”
- Quelldaten von
- 2024-02-28
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Provides broader framing and confirms that IPV-related homicide constitutes a major category of female homicide in the US. The article reports the single-year FBI count (one third of 4,970 female murder victims in 2021 killed by an intimate partner) and notes that "other estimates utilizing multiple data sources" put the share at about half — bracketing the BJS 34% figure. Used for contextual cross-check, not for the primary rate calculation. This source does not address firearm involvement.







