Evidenzqualität 4.75/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 4/5
- D4 Unsicherheit
- 5/5
- D5 Geltungsbereich
- 5/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
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≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Dengue sitzt in einer merkwürdigen Ecke der Risikovorstellung von Reisenden. Die meisten Likelier-Leser, die nach Bali oder Cancún reisen, tragen keine spezifische Angst vor Dengue mit sich wie eine spezifische Angst vor Malaria oder Japanischer Enzephalitis; sie tragen eine vage Sorge vor einer »tropischen Mückenkrankheit«, die Dengue, Chikungunya, Zika und Malaria in einen Topf wirft. Diese Intuition ist für den Stadtreisenden in der Regenzeit ungefähr kalibriert – symptomatische Erkrankungsraten auf einer zweiwöchigen Reise ins südostasiatische oder karibische Hochsaisongebiet liegen im Bereich weniger Fälle pro Tausend, was weder vernachlässigbar noch alarmierend ist. Wir haben keine rigorose aktuelle Umfrage gefunden, die die »Angst, sich auf einer Reise mit Dengue anzustecken« von der allgemeinen reisemedizinischen Angst trennt, weshalb die Wahrnehmungsseite dieses Eintrags als redaktionelle Intuition und nicht als Umfragedaten gekennzeichnet ist.
Grobe Schätzung: die meisten Reisenden ordnen Dengue unter »tropische Mückenkrankheit, unwahrscheinlich aber real« ein
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~1 zu 200 pro 2-Wochen-Reise in eine endemische Region in der Übertragungshochsaison
Referenzreisender: 2-wöchiger Urlaubsaufenthalt in einem Dengue-endemischen Stadtgebiet während der Übertragungshochsaison
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Die Schlagzeile ist eine Grössenordnungsschätzung für einen Referenzreisenden: ein zweiwöchiger Urlaubsaufenthalt in einem Dengue-endemischen Stadtgebiet (Regenzeit in Südostasien oder Hochsaison in der Karibik / Lateinamerika), mit Basisvorkehrungen, aber ohne Impfung. Es ist KEINE Lebenszeitzahl für einen US-Erwachsenen; das Reise-Dengue-Risiko ist überwiegend eine Frage pro Reise, pro Ziel und pro Saison, weshalb dieser Eintrag den Geltungsbereich »activity_specific_lifetime« im Sinne von »pro Reisenden-Reise« verwendet. Reisen ausserhalb der Hochsaison an dieselben Ziele liegen etwa eine Grössenordnung niedriger. Schätzungsweise 40–80 % der Dengue-Infektionen verlaufen asymptomatisch (CDC Yellow Book), sodass die wahre Infektionsrate höher ist als die symptomatische Erkrankungsrate, die diese Zahl darstellt – aber asymptomatische Infektionen zählen weiterhin zum Risiko der antikörperabhängigen Verstärkung (ADE) auf einer zukünftigen Reise, weshalb die personal_factor_multipliers eine frühere Infektion hervorheben. Schwere Dengue tritt in etwa 5 % oder weniger der symptomatischen Fälle auf (CDC Yellow Book); das Schwere-Dengue-Risiko pro Reise liegt daher in der Grössenordnung von 1 zu 4.000 bei der Schlagzeilenzahl, und die Mortalität pro Reise ist angesichts moderner unterstützender Versorgung noch niedriger. Das Unsicherheitsband spiegelt die Spannbreite über Ziele, Jahreszeiten und Serosurvey-vs-Fallbericht-Methodik wider.
Einschränkungen: Die Schlagzeilenzahl von ~1 zu 200 pro Reise ist eine Grössenordnungsschätzung f…
Die Schlagzeilenzahl von ~1 zu 200 pro Reise ist eine Grössenordnungsschätzung für einen zweiwöchigen Urlaubsaufenthalt in einem endemischen Stadtgebiet zur Hochsaison, keine präzise Rate. Die tatsächlichen Erkrankungsraten variieren nach Land, Stadt, Nachbarschaft, Unterkunftstyp, Monat und vorherrschendem Serotyp, und veröffentlichte Reisenden-Serostudien spannen je nach Ziel etwa 0,2–2 % pro Zwei-Wochen-Reise. Schätzungsweise 40–80 % der Dengue-Infektionen verlaufen asymptomatisch, sodass die wahre Infektionsrate wesentlich höher ist als die hier dargestellte symptomatische Erkrankungsrate; asymptomatische Infektionen tragen das Risikoprofil der antikörperabhängigen Verstärkung (ADE) für jede zukünftige Reise weiter, was der Hauptgrund ist, warum ein Reisender nach dem Motto »Ich hatte es einmal und es war nichts« dies nicht als Beruhigung werten sollte. Schwere Dengue (hämorrhagisches Denguefieber / Dengue-Schocksyndrom) tritt laut CDC Yellow Book in bis zu 5 % der symptomatischen Fälle auf, mit einer niedrigeren Zahl von ~0,45 % speziell bei GeoSentinel-Reisenden, die Zugang zu moderner unterstützender Versorgung haben (Huits et al. 2023). Dieser Eintrag misst die Wahrscheinlichkeit, sich mit Dengue anzustecken, nicht daran zu sterben: Die Mortalität pro Reise ist etwa zwei Grössenordnungen niedriger als das Infektionsrisiko pro Reise und wird von diagnostischen Verzögerungen in nicht-endemischen Notaufnahmen dominiert. Rückkehrende Reisende mit Fieber innerhalb von zwei Wochen nach einer endemischen Reise sollten neben Malaria auch auf Dengue untersucht werden. Dieser Eintrag misst bewusst reiseerworbenes Dengue; lokal erworbenes (autochthones) Dengue, das innerhalb der kontinentalen USA erworben wird, ist ein separates und viel kleineres Risiko. Von 3.798 Dengue-Fällen, die 2024 aus US-Bundesstaaten und DC gemeldet wurden, waren nur 105 (2,8 %) lokal erworben – der Rest war reiseassoziiert – und diese 105 beschränkten sich auf Florida (85 in 10 Bezirken), Kalifornien (18 in drei Bezirken) und Texas (2 in zwei Bezirken) laut CDC MMWR Vol. 75 Nr. 18 (2026). Die Basisrate pro Einwohner, sich Dengue ohne Verlassen des Landes zuzuziehen, liegt daher weit unter der Reisendenzahl pro Reise und ist stark auf Bezirke im Aedes-Verbreitungsgebiet entlang der Golfküste und in Südkalifornien konzentriert; hier wird keine stabile Rate pro Einwohner angegeben, weil die lokale Zahl klein, geografisch konzentriert und von Jahr zu Jahr schwankend ist, während sich das Aedes-Verbreitungsgebiet ausweitet. Der Geschwistereintrag `malaria-travel` behandelt speziell Malaria und `mosquito-borne-disease` behandelt die aggregierte Mortalitätszahl über alle durch Mücken übertragenen Krankheiten weltweit.
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 200
Southeast Asia accounts for ~50% of GeoSentinel traveler dengue cases; wet-season urban risk in Thailand, Vietnam, Indonesia, and the Philippines dominates.
1 zu 333
The Americas reported >13 million dengue cases in 2024, more than triple a normal year. Caribbean and Latin America together account for ~20% of traveler cases in GeoSentinel.
1 zu 2.000
Dry-season or cooler-month travel cuts transmission roughly an order of magnitude; GeoSentinel reports ~3× lower proportionate morbidity in non-epidemic years.
1 zu 100.000
Short shore excursions with limited overnight exposure approximate non-endemic baseline.
1 zu 20 · 5,0%
Year-round exposure in a peak-transmission city can push annual infection odds into the percent-plus range; repeat exposure across serotypes compounds.
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
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Entscheidungen, die dieses Risiko beeinflusst
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Vergleichsrisiko wählen
Dengue ist die seltene Reisekrankheitsfrage, bei der die intuitive Antwort — „klein, aber real” — für den modalen Likelier-Leser ungefähr korrekt ist. Für eine zweiwöchige Reise in ein Dengue-endemisches Stadtgebiet während der Übertragungsspitze liegt die Arbeitshypothese bei etwa 1 zu 200 pro Reise für eine symptomatische Infektion, mit weiteren 40-80% asymptomatisch verlaufenden Infektionen darunter laut CDC Yellow Book. Die meisten symptomatischen Dengue-Fälle sind eine elende, aber unkomplizierte Fiebererkrankung. Schwere Dengue — die hämorrhagischen und Schockvarianten — tritt in bis zu 5% der symptomatischen Fälle global auf, aber nur 0,5% der diagnostizierten Fälle in der GeoSentinel-Reisendenserie (Huits et al., 2023). Pro-Reise-Schwere-Dengue-Risiko liegt damit bei etwa 1 zu 4.000, und Pro-Reise-Mortalität noch eine Grössenordnung darunter.
Was Dengue unter Reisekrankheiten ungewöhnlich macht, ist die Zweitinfektions-Inversion. Bei fast jeder anderen Infektionskrankheit in dieser Sammlung ist vorherige Exposition schützend: Antikörper sind der Grund für weniger Sorge beim nächsten Mal. Dengue läuft umgekehrt. Antikörperverstärkung (ADE) bedeutet, dass die bei einer Erstinfektion gebildeten Antikörper eine Zweitinfektion mit einem anderen Serotyp verschlimmern können. Für einen Reisenden kehrt das die übliche mentale Buchführung um: Wer eine milde Erstepisode auf einer Bali-Reise abschüttelt und vernünftigerweise annimmt, nun immun zu sein, ist epidemiologisch die Person mit höherem Risiko auf einer zukünftigen Reise nach Cartagena.
Der Hintergrund zählt ebenfalls. Die Dengue-Aktivität in den Amerikas hat sich seit 2020 stark ausgeweitet. Die WHO meldete 2024 einen historischen Höchststand von über 14,6 Millionen Fällen global, mehr als das Dreifache eines typischen Jahres, und das US-CDC verzeichnete 2022, 2023 und 2024 jeweils >1.400 reiseassoziierte Fälle — rund 50% über dem vorherigen 2016-Höchststand. Autochthone Übertragung wurde in Florida, Hawaii, Texas, Arizona und Kalifornien dokumentiert. Ein Reisender in die Karibik oder Lateinamerika im Jahr 2025 steht nicht vor demselben Pro-Reise-Risikoprofil wie ein Reisender zu denselben Zielen vor einem Jahrzehnt.
Verwandte Fakten
Etwa 1 von 200 pro 2-wöchiger Reise in eine endemische Region zur Hochsaison der Übertragung beträgt das Risiko, an Dengue-Fieber zu erkranken. Die Rate schwankt je nach Reiseziel, Jahreszeit und im Freien verbrachter Zeit.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
5/5 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
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[1] US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) — Dengue — CDC Yellow Book (Health Information for International Travel) Verifiziert
Dengue — CDC Yellow Book (Health Information for International Travel)- Statistik
~390 million DENV infections and ~96 million symptomatic cases per year globally; 7,528 travel-related US dengue cases reported 2010-2021 with 3,135 hospitalizations and 19 deaths; >1,400 travel-associated US cases in 2019 and 2022-2024; 40-80% of DENV infections asymptomatic; up to 5% of symptomatic cases develop severe disease.- Auszug
“"The incidence of dengue among travelers to the tropics has increased in recent years, and dengue burden continues to grow in Sub-Saharan Africa, Latin America, and Asia, with estimates of 390 million DENV infections and 96 million symptomatic cases per year. … During 2010–2021, a total 7,528 travel-related dengue cases were reported in the United States; a total of 3,135 patients required hospitalization, and 19 died. … Travel-associated dengue case numbers also increased during 2019, and 2022–2024, with >1,400 cases reported each year, compared to a previous peak of 919 cases in 2016. … An estimated 40–80% of DENV infections are asymptomatic. … ≤5% of all people experiencing symptoms from dengue develop severe, life-threatening disease." ”
- Quelldaten von
- 2024-05-01
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- CDC Yellow Book is the authoritative traveler-facing guidance. The ~96 million symptomatic infections per year across the ~4 billion people living in dengue-endemic areas implies a roughly 2% annual per-capita symptomatic rate averaged across endemic regions; travelers undersample the high-transmission rural pockets and over-sample urban areas and shorter exposure windows, so the per-trip figure for a two-week stay in a peak-season urban area lands roughly an order of magnitude below that (0.3–1%). CDC’s observation that US travel-associated cases jumped from ~919 in 2016 to >1,400 in 2019 and each year 2022–2024 anchors the “risk is rising, not falling” note in the body text. The 40–80% asymptomatic share is the basis for the ADE personal factor, and the ≤5% severe-dengue share is what takes the ~1-in-200 per-trip infection risk to ~1 in 4,000 per-trip severe-dengue risk.
- Unabhängigkeit
- CDC Yellow Book is the primary US traveler-facing clinical guidance, built from CDC dengue surveillance (ArboNET) and the peer-reviewed travel-medicine literature. Shares the Bhatt et al. 2013 modelled 390M/96M estimate with the WHO fact sheet below — treat the CDC/WHO modelled figures as one upstream; GeoSentinel (Duvignaud/Huits) is the genuine independent traveler-case stream.
-
[2] World Health Organization — Dengue and severe dengue — Fact sheet Verifiziert
Dengue and severe dengue — Fact sheet- Statistik
100-400 million dengue infections per year globally; modelling estimate of 390 million infections with 96 million symptomatic; 2024 historic high of >14.6 million cases and >12,000 deaths reported to WHO; 308 locally-acquired cases in France, Italy and Spain reported in 2024.- Auszug
“"About half of the world’s population is now at risk of dengue, with an estimated 100–400 million infections occurring each year. … One modelling estimate indicates 390 million dengue virus infections per year, of which 96 million manifest clinically. … During 2024, ongoing transmission, combined with an unexpected spike in dengue cases, resulted in a historic high of over 14.6 million cases and more than 12 000 dengue-related deaths reported. … Dengue is spreading to new areas, including the European and Eastern Mediterranean regions. In 2024, 308 cases were reported to WHO from three European countries (France, Italy and Spain). … From January to July 2025, over 4 million cases and over 3000 deaths have been reported to WHO from 97 countries." ”
- Quelldaten von
- 2025-08-01
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- WHO provides the global denominator and the 2024-2025 trajectory. The >14.6 million reported cases in 2024 — more than triple a normal year — is the main empirical basis for the “per-trip risk in 2024–2025 is higher than a decade ago” framing in the body. WHO case reports undercount the true infection total by roughly an order of magnitude (modelling gives ~96 million symptomatic vs ~14.6 million reported), but the year-over-year growth signal is robust. Independent of CDC: WHO pulls country-level case reports and the modelled Bhatt et al. burden estimate; CDC Yellow Book quotes the same modelled figure but uses its own US surveillance stream for the traveler-case counts.
- Unabhängigkeit
- WHO and CDC both cite the Bhatt et al. (2013) modelling estimate for the 390M / 96M figure, so that number is not independent between them. WHO’s 14.6M 2024 reported cases and CDC’s US travel-associated case counts come from different surveillance pipelines and corroborate each other on the 2024 spike.
-
[3] Journal of Travel Medicine (Duvignaud, Stoney, Angelo, et al.) — Epidemiology of travel-associated dengue from 2007 to 2022: A GeoSentinel analysis Verifiziert
Epidemiology of travel-associated dengue from 2007 to 2022: A GeoSentinel analysis- Statistik
5,958 confirmed or probable dengue cases in travelers evaluated at GeoSentinel sites 2007-2022; 50.4% acquired in Southeast Asia, 14.9% South Central Asia, 10.9% Caribbean, 9.2% South America; ~2% had complicated dengue; median travel duration 21 days; 67.3% tourism, 12.2% visiting friends and relatives.- Auszug
“"This analysis included 5,958 travellers with confirmed (n = 4,859; 81.6%) or probable (n = 1,099; 18.4%) dengue. The most frequent regions of acquisition were South East Asia (50.4%), South Central Asia (14.9%), the Caribbean (10.9%) and South America (9.2%). … In Southeast Asia, annual proportionate morbidity increased from 50 dengue cases per 1000 ill returned travellers in non-epidemic years to an average of 159 cases per 1000 travellers during epidemic years. … the median travel duration was 21 days … the most frequent reasons for travel were tourism (67.3%), visiting friends or relatives (12.2%) and business (11.0%)." ”
- Quelldaten von
- 2024-10-19
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- GeoSentinel is the closest thing the travel-medicine literature has to a representative traveler case series. The 50 vs 159 dengue cases per 1,000 ill returned travelers (non-epidemic vs epidemic years) in Southeast Asia is a proportionate morbidity, not an attack rate — it describes what share of sick returning travelers have dengue, not what share of all travelers catch it — but the ~3× swing between epidemic and non-epidemic years is what anchors the regional_breakdown ordering and the seasonal personal factors. Median travel duration of 21 days in this case series matches the two-week reference trip used for the headline figure.
- Unabhängigkeit
- GeoSentinel is a global network of travel and tropical medicine clinics with its own case-reporting pipeline, methodologically independent of CDC US surveillance and WHO country-level case reports. Genuine independent corroboration on the regional distribution of traveler dengue (SE Asia dominates, Caribbean and Latin America are next).
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[4] Annals of Internal Medicine (Huits, Angelo, Leder, et al.) — Clinical Characteristics and Outcomes Among Travelers With Severe Dengue: A GeoSentinel Analysis Verifiziert
Clinical Characteristics and Outcomes Among Travelers With Severe Dengue: A GeoSentinel Analysis- Statistik
Among 5,958 dengue cases in travelers 2007-2022, 95 (2%) had complicated dengue, of whom 27 (31%) were classified as severe; 91% hospitalized; one death (non-dengue-related).- Auszug
“"Of 5958 patients with dengue, 95 (2%) had complicated dengue. … 27 (31%) were classified as severe. … Seventy-eight (91%) patients were hospitalized. One patient died of nondengue-related illnesses." ”
- Quelldaten von
- 2023-06-20
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- The Huits et al. analysis found 2% of traveler dengue cases had complicated dengue, and 31% of those complicated cases (27/95) met WHO severe-dengue criteria — i.e., 27/5958 ≈ 0.45% of all diagnosed traveler dengue cases were severe. This is much lower than the CDC Yellow Book’s “up to 5%” ceiling for symptomatic cases globally. The gap is consistent with the two populations: GeoSentinel travelers are adults with access to modern supportive care, while the global figure includes endemic-country pediatric second infections, which dominate severe-dengue incidence. The sole death was attributed to non-dengue-related illness. Applied to the headline 1-in-200 per-trip infection risk, the traveler severe-dengue risk lands on the order of 1 in 20,000–40,000 per reference trip, and per-trip mortality is roughly another order of magnitude lower.
- Unabhängigkeit
- Same GeoSentinel case pool as the Duvignaud et al. paper, so these two are not independent on the case count. They are cited for different purposes: Duvignaud for the regional distribution and traveler demographics, Huits for the severe-dengue and mortality fractions.
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[5] US Centers for Disease Control and Prevention (MMWR Vol. 75, No. 18) — Increase in Travel-Associated and Locally Acquired Dengue Cases — United States, 2024 Verifiziert
Increase in Travel-Associated and Locally Acquired Dengue Cases — United States, 2024See all 2 Likelier entries citing this source →
- Statistik
3,798 dengue cases reported from the 50 US states and DC in 2024 (a 359% increase above the 2010-2023 annual average of 828); 3,693 (97.2%) travel-associated and 105 (2.8%) locally acquired; locally acquired cases reported only from Florida (85, across 10 counties), California (18, three counties), and Texas (2, two counties).- Auszug
“"During 2024, a total of 3,798 dengue cases, including 2,252 (59.3%) confirmed and 1,546 (40.7%) probable cases, were reported to CDC from the 50 U.S. states and DC. Among these cases, 3,693 (97.2%) were travel associated, and 105 (2.8%) were locally acquired. … These represent a 359% increase above the annual average of 828 cases per year during 2010–2023. … Three jurisdictions reported locally acquired cases, including Florida (85 cases reported from 10 counties), California (18 from three counties), and Texas (two from two counties)." ”
- Quelldaten von
- 2026-05-14
- Abgerufen
- 2026-06-14 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- This MMWR report is the granular 2024 US case tally that anchors the new locally-acquired (autochthonous) caveat. Of 3,798 cases reported from US states/DC in 2024, only 105 (2.8%) were locally acquired — the other 97.2% were travel-associated, i.e. the population this entry's headline already covers. The 105 local cases were confined to three states and a handful of counties (Florida 85/10 counties, California 18/3, Texas 2/2), so the per-resident base rate for catching dengue without leaving the continental US is far below the per-trip traveler figure and is sharply concentrated in Aedes-range counties along the Gulf and southern California. No per-resident denominator is published here and the count is volatile year to year, so the caveat characterizes this risk qualitatively rather than quoting a "1 in N US residents" rate.
- Unabhängigkeit
- MMWR draws on the same CDC ArboNET surveillance pipeline as the Yellow Book source above — it is NOT an independent stream, just the granular 2024 jurisdiction-level case tally. Cited specifically for the locally-acquired vs travel-associated split, which the Yellow Book and WHO/GeoSentinel sources do not break out for the US.








