Evidenzqualität 4.63/5
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- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 5/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 5/5
- D6 Prosa
- 4/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
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≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Tierbesitzer sorgen sich oft sehr, einen Hund oder eine Katze in einen Flugzeugfrachtraum zu geben, und eine Handvoll aufsehenerregender Vorfälle (der Tod eines Französische-Bulldogge-Welpen bei United 2018, die jährlichen Schlagzeilen »schlimmste Fluglinie für Haustiere«) verankern diese Angst. Wir haben keine eigenständige Umfrage gefunden, die »die Angst, dass Ihr Haustier in der Luftfracht stirbt« isoliert, daher ist das wahrgenommene Risiko als redaktionelle Intuition gekennzeichnet. Das ungefähre Gefühl, das die meisten besorgten Besitzer haben — dass das Risiko real, aber nicht alltäglich ist — liegt tatsächlich nahe an den Zahlen. Was die Leute meist falsch einschätzen, ist nicht die Durchschnittsrate, sondern der enorme Unterschied zwischen den Rassen.
Grobe Schätzung: die meisten besorgten Besitzer schätzen irgendwo zwischen 1 zu 1.000 und 1 zu 10.000 pro Flug
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~1 zu 16.000 pro Haustierflug (US-Airlines, 2024)
von an das DOT meldenden US-Airlines transportierte Tiere, Kalenderjahr 2024
Berechnung anzeigen
Referenzuntergruppe: ein Haustier (Hund, Katze oder anderes Begleittier) auf einem einzelnen US-Airline-Flug, wie es über das Tiervorfall-System des DOT Air Travel Consumer Report gemeldet wird. Die Kennzahl verwendet die DOT-Gesamtjahreszahlen 2024: 10 Tiertode bei 161.335 von meldenden US-Fluggesellschaften transportierten Tieren, für eine Pro-Flug-Todesrate von rund 1 zu 16.000. Die beiden DOT-Gesamtjahresveröffentlichungen, die eine reine Todeszählung ausweisen — 2021 (sieben Tiertode bei 256.114 transportierten Tieren) und 2024 (10 Tode bei 161.335 transportierten) — ergeben zusammen 17 Tode bei rund 417.000 Haustierflügen, also etwa 1 zu 24.600; die Veröffentlichung von 2023 veröffentlichte nur eine kombinierte Gesamtzahl von neun Tiervorfällen bei 124.593 transportierten (eine Vorfallrate von 0,72 pro 10.000) ohne separate Todeszählung. Über diese jüngsten Jahre gemittelt, landet die Pro-Flug-Todesrate im unteren bis mittleren Zehntausenderbereich, und 1 zu 20.000 wird als runder zentraler Punktschätzwert verwendet, der innerhalb der Spanne von Jahr zu Jahr liegt. Der Geltungsbereich ist als activity_specific_lifetime deklariert, weil dies ein Pro-Haustier-pro-Flug-Risiko für eine bestimmte Aktivität ist, kein Lebenszeitrisiko der Allgemeinbevölkerung, und es ist nicht direkt vergleichbar mit den US-Erwachsenen-Lebenszeitzahlen auf den meisten anderen Likelier-Seiten. Vorfallberichte umfassen Tod, schwere Verletzung und Verlust; die Zahl 1 zu 20.000 zählt nur Tode, nicht Verletzungen oder verlorene Tiere, die die Gesamtvorfallrate etwa auf rund 1 zu 12.000 pro Haustierflug verdoppeln.
Einschränkungen: Die Pro-Flug-Todesrate ist eine Statistik mit kleiner Stichprobe, die sich mit e…
Die Pro-Flug-Todesrate ist eine Statistik mit kleiner Stichprobe, die sich mit einer Handvoll Ereignisse pro Jahr bewegt, und sie deckt nur US-Airlines ab, die verpflichtet sind, DOT-Part-235-Tiervorfallberichte einzureichen. Sie schließt keine ausländischen Fluggesellschaften, reinen Frachtfluggesellschaften, den Bodentransport von Haustieren oder Sendungen ein, die beim Check-in wegen Hitze-Embargo oder aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt wurden (was risikoreichere Tiere aus dem Nenner entfernt, bevor sie überhaupt fliegen). Der Datensatz trennt auch nicht »während des Fluges gestorben« von »nach der Ankunft aufgrund eines flugbedingten Zustands eingeschläfert« von »an einem vorbestehenden Zustand gestorben, der zufällig während des Transports zutage trat«, die als eine einzige Meldekategorie behandelt werden. Schliesslich ist die Kennzahl im letzten Jahrzehnt gesunken, weil mehrere US-Airlines viele brachyzephale Rassen nicht mehr als Fracht akzeptierten, wodurch die meisten der historischen Todesfälle mechanisch aus dem System entfernt wurden; die verbleibende Rasse-übergreifende Rate beschreibt das Risikoprofil dessen, was die Airlines noch transportieren, nicht dessen, was sie früher transportierten. Leser, die diese Zahl mit Berichten von vor 2018 vergleichen, sollten erwarten, dass die älteren Zahlen wesentlich höher sind.
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 16.129
10 deaths / 161,335 animals transported = 1 in 16,134 per pet-flight. Deaths only; excludes injuries and lost animals.
1 zu 13.889
DOT reported 9 combined animal incidents (deaths, injuries, and losses) / 124,593 animals transported = a 0.72-per-10,000 incident rate, or about 1 in 13,800 per pet-flight. The 2023 release did not break out a separate death-only count, so this is the combined-incident rate, not the death-only rate.
1 zu 37.037
7 deaths / ~256,000 animals transported = 1 in ~36,600 per pet-flight. 2021 had unusually high volumes relative to deaths.
1 zu 2.000
AVMA/DOT 2005-2010 data: about half of 122 dog deaths were short-faced breeds at a small fraction of pet transport volume, implying a per-flight rate roughly an order of magnitude above the all-breed average — ~1 in 2,000 per flight is the working estimate. Several US airlines banned these breeds from cargo as a result.
1 zu 200.000
DOT incident reports are dominated by cargo hold events. Cabin carriage incidents are rare enough in the monthly filings to be roughly a tenth of the all-pet rate, putting the per-flight death rate for a cabin pet near 1 in 200,000. Small sample; treat as order-of-magnitude.
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
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Die Schlagzeilenzahl beträgt rund 1 zu 20.000 pro Haustierflug auf US-Airlines, gemittelt über die letzten Jahre der DOT-Air-Travel-Consumer-Report-Meldungen. 2024 meldeten die Airlines 10 Tiertode bei 161.335 transportierten Tieren — etwa 1 zu 16.000. Die Pro-Flug-Todesrate liegt in derselben Grössenordnung wie die Lebenszeitchancen eines US-Erwachsenen, bei einem Flugzeugabsturz zu sterben, und komfortabel unter dem, was die meisten Besitzer unvorbereitet schätzen.
Was diese Angst auf Likelier ungewöhnlich macht: Die Schlagzeilenrate ist nicht die interessante Zahl. Die Verteilung ist ausserordentlich durch Rasse verzerrt. Über ein Fünf-Jahres-DOT-Überprüfungsfenster waren rund die Hälfte aller 122 verzeichneten Hundetode auf Fluglinienflügen brachyzephale Rassen — Mops, Englische Bulldogge, Boston Terrier, Boxer, Pekinese — obwohl diese Rassen einen viel kleineren Anteil der transportierten Tiere ausmachen. Englische Bulldoggen allein machten 25 von 122 Toden aus. Kurznasen-Hunde und -Katzen haben verengte Nasenlöcher und verlängerte Weichgaumen, die die Atmung unter Hitze, Lärm und Stress eines Frachtraums beeinträchtigen; mehrere US-Airlines haben seitdem viele dieser Rassen als aufgegebene Fracht abgelehnt.
Wo die Schlagzeilenzahl Ihr Risiko nicht beschreibt: Sie beschreibt keinen brachyzephalen Hund (historisch wohl eher 1 zu 2.000 pro Flug, weshalb sie nun weitgehend aus der Fracht verbannt sind), kein älteres Tier mit Herz- oder Atemwegserkrankung (~3× Durchschnitt), und kein Tier, das Sommerhitze oder Winterkälte auf dem Vorfeld zwischen Anschlussflügen ausgesetzt ist. Sie beschreibt auch keinen kleinen Hund oder Katze, die in der Kabine unter dem Sitz reist, wo DOT-meldepflichtige Vorfälle selten genug sind, um eine Pro-Flug-Todesrate etwa eine Grössenordnung unter der Gesamtzahl zu implizieren.
Verwandte Fakten
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Haustier während des Luftfrachttransports stirbt, liegt bei etwa ~1 in 16,000 per pet-flight (US-Fluggesellschaften, 2024). Besorgte Halter schätzen oft irgendwo zwischen 1 in 1,000 und 1 in 10,000 pro Flug.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
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[1] US Department of Transportation, Office of Aviation Consumer Protection — Air Travel Consumer Report: December 2024, Full Year 2024 Numbers
Air Travel Consumer Report: December 2024, Full Year 2024 Numbers- Statistik
10 animal deaths, 3 injuries, 0 lost, across 161,335 animals transported by US airlines in calendar year 2024 (rate of 0.81 incidents per 10,000 animals)- Auszug
“"For calendar year 2024, carriers reported 10 animal deaths, injuries to three other animals, and zero lost animals, for a total of 13 incidents, up from nine incident reports filed in calendar year 2023. For calendar year 2024, 161,335 animals were transported by airlines, for a rate of 0.81 incidents per 10,000 animals transported." ”
- Quelldaten von
- 2025-03-01
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Airlines that transport animals in the US are required by 14 CFR Part 235 to report every death, injury, or loss of an animal during air transport to the DOT. The monthly ATCR animal table publishes only a per-carrier count of deaths, injuries, and losses for a single month (the December 2024 report's animal section covers October 2024 and lists no full-year total or transported denominator). The full-year totals used here — 10 deaths, 3 injuries, 0 losses, and 161,335 animals transported for a rate of 0.81 incidents per 10,000 — are the DOT/OACP annual summary published on the "Full Year 2024 Numbers" newsroom release for the December 2024 ATCR, which is the source cited and quoted above. Dividing the 10 reported deaths by the 161,335 animals transported in 2024 gives a per-flight death rate of 1 / 16,134 ≈ 0.0000620, or roughly 6 per 100,000 pet-flights. Including injuries and lost animals as "incidents" raises the combined figure to 13 / 161,335 = 1 in 12,410 per pet-flight. The DOT's headline "0.81 incidents per 10,000" phrasing matches this 1-in-12,000 combined-incident rate, not the death-only rate. Averaging the two DOT full-year releases that break out a death-only count — 2021 (7 deaths / 256,114 transported) and 2024 (10 / 161,335) — gives 17 deaths across roughly 417,000 pet-flights, or about 1 in 24,600; the 2023 release reported only nine combined animal incidents across 124,593 transported and did not publish a separate 2023 death count, so it is excluded from the death-rate average. The 1 in 20,000 headline is a round central point inside this year-to-year range.
- Unabhängigkeit
- DOT is the upstream source for US airline pet incident data; essentially every other secondary report (AVMA, Time, PetFlight, AWI) depends on the same Part 235 filings, so these are not independent measurements, just different presentations of the same regulatory dataset.
-
[2] American Veterinary Medical Association — Air travel and short-nosed dogs FAQ
Air travel and short-nosed dogs FAQ- Statistik
Approximately half of 122 dog deaths associated with airline flights over a 5-year period involved short-faced brachycephalic breeds; 25 were English bulldogs and 11 were pugs- Auszug
“"Over the last 5 years, approximately one-half of the 122 dog deaths associated with airline flights involved these short-faced breeds." ... "25 of the 122 dogs that died over the 5-year period were English bulldogs, followed by 11 pugs." ... "Short-nosed breeds of dogs—such as pugs, Boston Terriers, boxers, some mastiffs, Pekingese, Lhasa Apsos, Shih tzus and bulldogs—are more likely to die on airplanes." ”
- Quelldaten von
- 2011-06-01
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Berechnung
- AVMA summarised a DOT-data review showing that brachycephalic (short-snouted) breeds accounted for roughly half of all dog deaths on US airline flights in 2005-2010, despite being a much smaller fraction of the total pet population transported. This is the main evidence for the ~10x breed multiplier used in the personal factor table: if English bulldogs alone contributed 25/122 ≈ 20 percent of all dog deaths at a far lower share of total transported pets, their per-flight death rate is roughly an order of magnitude above the all-breed average. Several US airlines (Delta, United, American) subsequently banned many brachycephalic breeds as checked cargo based partly on this data.
- Unabhängigkeit
- AVMA's summary is built on the same underlying DOT Part 235 animal incident reports as the first source, so the two citations share an upstream dataset. They are used here as complementary rather than independent: the DOT report is the authoritative headline rate, and AVMA provides the breed-level breakdown that the raw DOT tables do not publish in a digested form.
-
[3] Animals (MDPI) / US National Library of Medicine PMC — How Well Do Dogs Cope with Air Travel? An Owner-Reported Survey Study
How Well Do Dogs Cope with Air Travel? An Owner-Reported Survey Study- Statistik
In a 635-dog owner-reported survey, 2 dogs died during the study period, both traveling in cargo holds; 9.4 percent of dogs were much more or extremely more stressed 48 hours post-flight, declining to 0.6 percent at 30 days- Auszug
“"Most dogs cope with and recover well from air travel but that there is a group of individuals who suffer physical, mental, and emotional ill health consequences during or after air travel, including death." ... "Only 8.3% of dogs in this survey were brachycephalic breed dogs." ”
- Quelldaten von
- 2023-09-22
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Berechnung
- The Bulfon et al. owner-reported survey is the most recent peer-reviewed study of how companion dogs tolerate air travel. Used here as a qualitative cross-check on two points: (a) the headline rate of fatal or serious adverse events is small but nonzero even in a self-selected sample of travel-willing owners, and (b) the distribution of stress responses is highly skewed — most dogs recover quickly, a small minority suffer substantial post-flight effects, and fatalities concentrate in cargo hold placement. The study is not powered to compute a per-flight mortality rate directly (n=635 dogs, 2 deaths is not a stable denominator), but it corroborates the DOT pattern that deaths, when they occur, are overwhelmingly in cargo hold rather than cabin travel.
- Unabhängigkeit
- Bulfon et al. collected an independent owner-reported sample rather than DOT Part 235 filings, so this source is methodologically independent of the first two. It measures a partially overlapping population (pet dogs on commercial flights, mostly European and Australasian carriers) but uses a separate data-collection pipeline.





