Evidenzqualität 4.63/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 4/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 5/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
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- Deine Faktoren
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Die meisten Nicht-Skifahrer halten das Abfahrtsskifahren für offensichtlich gefährlich, und die meisten Skifahrer kennen jemanden, der sich an einem Liftberg ein Knieband gerissen hat. Die wahrgenommene Angst gruppiert sich um zwei sehr unterschiedliche Ergebnisse — den eindrücklichen, seltenen Todesfall (Baumkollision, Lawine) und den häufigen, unglamourösen Kreuzbandriss — und die öffentliche Diskussion unterscheidet sie selten. Wir haben keine eigenständige Umfrage gefunden, die »Angst vor Skiverletzung« isoliert, daher ist das wahrgenommene Risiko als redaktionelle Intuition markiert. Die interessante Eigenschaft dieser Angst ist, dass das tödliche Framing relativ zur Realität von grob einem zu einer Million Besuchen stark überschätzt wird, während das Schwere-Verletzung-Framing grob kalibriert ist.
Grobe Schätzung: die meisten erwarten grob eine Chance von 1 zu 100 auf eine nennenswerte Verletzung pro Skitag
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~1 schwere Verletzung pro ~500 Skifahrerbesuche (pro Skitag)
US-Alpinskifahrer und Snowboarder in Liftgebieten
Berechnung anzeigen
Der Geltungsbereich ist activity_specific_lifetime, zur Leser-Nachvollziehbarkeit auf Saisonbasis ausgedrückt. Ausgehend von einer Pro-Skitag-Wahrscheinlichkeit für schwere Verletzung von grob 1 zu 500 (dem Mittelpunkt des in der modernen Epidemiologie berichteten Bereichs von 1 zu 500 bis 1 zu 1000 — Shealy/Johnson/Ettlingers langlaufende Vermont-Reihe findet etwa eine medizinisch signifikante Verletzung pro 400 Skifahrerbesuche, von denen etwa die Hälfte schwer genug ist, um eine medizinische Nachsorge über Erste Hilfe hinaus zu erfordern), beträgt die Wahrscheinlichkeit mindestens einer schweren Verletzung über eine typische 20-Tage-Saison 1 − (1 − 0,002)^20 ≈ 0,0392, oder etwa 1 zu 25. Kumuliert über eine aktive Lebenszeit von 30 Saisons (~600 Skitage) steigt die implizierte Wahrscheinlichkeit auf grob 1 − (1 − 0,002)^600 ≈ 0,70 — die meisten aktiven Skifahrer erleben im Laufe des Lebens irgendwann mindestens eine krankenhausrelevante Verletzung. Das Todesrisiko ist weit kleiner: die Langzeitzahl der NSAA von grob 0,7 Todesfällen pro Million Skifahrerbesuche impliziert ~1 zu 1,4 Millionen pro Skitag, ~1 zu 70.000 pro 20-Tage-Saison und ~1 zu 2.300 über eine aktive Karriere von 600 Tagen. Wir nennen die Zahl für schwere Verletzung als Schlagzeile, weil Todesfälle eine kleine Teilmenge des Ergebnisses sind, um das es der Angst eigentlich geht.
Einschränkungen: »Skiverletzung« fasst Ergebnisse zusammen, die sich um drei oder mehr Grössenord…
»Skiverletzung« fasst Ergebnisse zusammen, die sich um drei oder mehr Grössenordnungen unterscheiden. Die Pro-Tag-Todesrate liegt bei rund 1 zu 1,4 Millionen; die Pro-Tag-Rate jeder medizinisch versorgten Verletzung bei rund 1 zu 400; und die Rate karrierebeendender oder querschnittslähmungsschwerer katastrophaler Verletzung bei rund 1 pro Million Skifahrerbesuche, ähnlich der Todesrate. Wir haben »schwere nicht-tödliche Verletzung« — grob die Schwelle von Krankenhausaufenthalt oder längerfristiger Nachsorge — als Schlagzeile gewählt, weil das für die meisten Leser das Ergebnis ist, um das es der Angst eigentlich geht. Die zugrunde liegende Shealy-Johnson-Ettlinger-Reihe stammt aus einem einzelnen Skigebiet im nördlichen Vermont, sodass eine offene Frage zur Übertragbarkeit auf grössere Westresorts mit höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten und längeren Abfahrten besteht, obwohl die nationalen NSAA-Aggregate keine grosse regionale Lücke bei der Todesrate nahelegen, sobald das Aufkommen berücksichtigt ist. Die Backcountry-Untergruppe ist tatsächlich eine andere Aktivität: Lawinentode in Liftgebieten sind selten, aber Off-Bounds- und Sidecountry-Gelände tragen ein um Grössenordnungen höheres Pro-Stunden-Todesrisiko und sind von der Schlagzeilenzahl auf dieser Seite nicht abgedeckt. Schliesslich ist die Helmnutzung von rund 25 Prozent im Jahr 2003 auf rund 91 Prozent im Jahr 2024 gestiegen, was den Kopfverletzungsanteil des gesamten Verletzungsmixes deutlich reduziert, aber die Gesamtrate schwerer Verletzungen nicht um einen grossen Faktor bewegt hat.
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 500
Point estimate from Shealy-Johnson Vermont series, midpoint of 1 in 500 to 1 in 1,000 per skier visit. Headline per-day risk for the fear.
1 zu 26 · 3,9%
Compounded from the per-day rate. Roughly 1 in 25, or about 4 percent per season. Rises to ~6 percent for a heavy 30-day season.
1 zu 1,4 · 70%
Most lifetime active skiers will eventually experience at least one hospitalization-level injury. This is the activity_specific_lifetime probability; it is not directly comparable to the population-lifetime figures on other Likelier pages.
1 zu 1.428.571
NSAA long-run rate of ~0.7 fatalities per million skier visits. The fear's vivid headline — death on the slopes — is roughly 3,000 times less likely per ski day than serious injury.
1 zu 2.381
~1 in 2,400 over a 30-season active career. Comparable to the lifetime odds of dying in a bicycle crash or drowning for a US adult.
1 zu 50 · 2,0%
Order-of-magnitude estimate. Avalanche fatality rate dominates; per-hour fatality risk is roughly 10x the in-bounds resort rate depending on conditions and slope choice. 'Skiing' aggregates wildly different activities.
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
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Vergleichsrisiko wählen
The useful number here is the one per ski day, not the one per lifetime. On a single day at a lift-served US resort, an active recreational skier runs roughly a 1 in 500 chance of a serious non-fatal injury and roughly a 1 in 1.4 million chance of death. Across a typical 20-day season those compound to about 4 percent (~1 in 25) for serious injury and about 1 in 70,000 for a fatality. Over a 30-season active lifetime of roughly 600 ski days, the probability of at least one hospitalization-level injury rises to roughly 70 percent — most lifetime skiers eventually get hurt badly enough to be remembered — while the lifetime probability of being killed on the slopes is about 1 in 2,400, similar to the lifetime odds of dying in a bicycle crash. The fear’s vivid headline is the wrong outcome: the realistic worry is a torn knee ligament, not a tree collision.
What is interesting about this fear is the gap between the two outcomes it bundles. Fatal skiing is a roughly one-in-a-million-visits event across the whole US ski industry and has been essentially flat for a decade while skier visits have grown. Serious non-fatal injury, on the other hand, is common, mundane, and overwhelmingly concentrated in the knee and shoulder. The Shealy-Johnson-Ettlinger Vermont series, which has catalogued more than 16,000 injuries at a single resort over 27 years, reports that overall injury rates have fallen by roughly half since the late 1990s — mostly from better bindings and helmets, not from skiers becoming more careful — while the ACL tear rate has barely moved. ACL tears, not deaths, are what a calibrated fear of skiing should actually be about.
The within-subgroup variation is large and matters more than the headline. Backcountry and out-of-bounds skiing is an entirely different activity: avalanche fatalities at lift-served resorts are rare, but per-hour risk in uncontrolled terrain is roughly an order of magnitude higher, dominated by buried-in-slide deaths rather than impact trauma. Helmet use rose from about 25 percent in 2003 to about 91 percent in 2024 and cut the head-injury share of the total injury mix by roughly a third, but the remaining high-speed tree-impact fatalities are largely unaffected. Beginners on green runs run roughly half the per-day serious-injury rate; unhelmeted high-speed skiers off-piste run several times the baseline. The 1-in-500-per-day number is the starting point for a calculation about yourself, not the answer to it.
Verwandte Fakten
Ein aktiver Freizeitskifahrer hat über eine 20-Tage-Saison eine Wahrscheinlichkeit von etwa 1 zu 25 für eine schwere Verletzung. Das entspricht ungefähr einer schweren Verletzung pro 500 Skifahrer-Besuchen, weniger als die von vielen angenommenen 1 zu 100 pro Tag.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
3/4 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
-
[1] Sports Health / National Library of Medicine (PMC) — Alpine Skiing Injuries Verifiziert
Alpine Skiing Injuries- Statistik
~38 fatalities per US ski season, 0.67 fatalities per million skier visits; ACL injury incidence 0.23 per 1,000 skier days- Auszug
“"approximately 38 fatalities occur each ski season in the United States, equaling 0.67 fatalities per million skier visits." ”
- Quelldaten von
- 2018-12-01
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- The peer-reviewed Sports Health review by Hébert-Losier and Holmberg synthesizes alpine skiing injury epidemiology including Shealy, Johnson, and Ettlinger's long-running series. Two numbers from this paper anchor the page: the population-level fatality rate of 0.67 per million skier visits (used as the ceiling on per-day fatality risk, giving ~1 in 1.5 million per skier visit), and the ACL-specific rate of 0.23 per 1,000 skier days (a lower bound on serious knee injuries alone, since ACL tears are one subset of serious injury). The paper also reports that 43-77 percent of alpine skiing injuries involve the lower extremity, with the knee accounting for 27-41 percent of all injuries — consistent with the common characterization of recreational alpine skiing as a knee-injury sport.
- Unabhängigkeit
- The review draws on Shealy-Johnson-Ettlinger primary data, which the Vermont Ski Safety source also cites. The two sources are not fully independent on the underlying injury dataset, but the review is independent in the sense that it synthesizes the Shealy-Johnson series with international studies and places the US numbers in a global epidemiology context.
-
[2] Vermont Ski Safety (Shealy / Johnson / Ettlinger) — Is skiing becoming more dangerous as claimed by the LA Times? Verifiziert
Is skiing becoming more dangerous as claimed by the LA Times?- Statistik
~1 medically significant injury per 400 skier visits; ~20,000 to 25,000 severe knee (ACL) injuries per year among Alpine winter sports participants; overall injury rates fell ~50 percent over 27 years- Auszug
“"about one medically significant injury in every 400 skier visits" ... "Over the past twenty-seven years, skiing injury rates have declined by half." ”
- Quelldaten von
- 2024-01-15
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- The Vermont Ski Safety FAQ is the public face of the Shealy-Johnson-Ettlinger research program, which has catalogued more than 16,000 injuries at a single northern Vermont ski area over 27 years and is the longest continuous alpine ski injury dataset in the world. The "1 medically significant injury per 400 skier visits" figure is the direct source for the 1 in 400 to 1 in 1,000 per-day range used to set this page's native rate. We report 1 in 500 as the point estimate because "medically significant" as Shealy defines it includes injuries that are treated and released without hospitalization, while the headline we want is closer to "hospitalization-level" — conservatively about half of the full medically-significant set. The 20,000 to 25,000 annual serious knee injuries across ~60 million US skier visits also implies a knee-specific rate of roughly 1 in 2,500 to 1 in 3,000 per visit, consistent with the Sports Health paper's 0.23 per 1,000 skier days.
- Unabhängigkeit
- Shares the Shealy-Johnson primary dataset with the peer-reviewed Sports Health review above. Treat as method cross-check, not two independent measurements.
-
[3] The Colorado Sun — At least 13 people died on Colorado ski slopes during the 2024-25 season Verifiziert
At least 13 people died on Colorado ski slopes during the 2024-25 season- Statistik
NSAA reported 35 ski-related deaths in 2023-24 vs a 10-year average of 42; approximately 1 fatality per million skier visits nationally- Auszug
“"In the 2023-24 ski season, the association reported 35 deaths, which was below the 10-year average of 42 deaths." ... "Colorado's death rate is significantly higher than the national average, with about one fatality for every million visits." ”
- Quelldaten von
- 2025-05-02
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- The Colorado Sun is used as a corroboration source for the NSAA fatality figures, because the NSAA's own fatality fact sheet is a binary PDF that could not be directly verified via our standard web-fetch check. The 35 deaths across roughly 60 million skier visits in 2023-24 implies 0.58 deaths per million skier visits, which is the 10-year low and is consistent with the Sports Health review's long-run figure of 0.67 per million. The 10-year NSAA average of 42 deaths per season was used to sanity-check the paper's "approximately 38 per season" figure; they differ because the paper was written before the 2019-2024 data were available, not because the two sources disagree about methodology.
- Unabhängigkeit
- Quotes NSAA directly, so is not an independent measurement of the fatality rate, but is independent of the Shealy-Johnson injury dataset and serves as the NSAA cross-check for the two authoritative sources above.
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[4] Injury (Elsevier) / Wagner M, Liebensteiner M, Dammerer D, et al. — Incidence of alpine skiing and snowboarding injuries
Incidence of alpine skiing and snowboarding injuries- Statistik
43,283 injury cases across 98.1 million skier days (2017-2022) in Tyrol, Austria; overall incidence 0.44 injuries per 1,000 skier days- Auszug
“"43,283 cases across 98.1 million skier days with an overall incidence of 0.44 injuries per 1,000 skier days, representing a significant reduction compared with previous studies." ”
- Quelldaten von
- 2023-06-01
- Abgerufen
- 2026-04-12 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Austrian Tyrolean registry data — genuinely independent of the US Shealy-Johnson Vermont dataset. The 0.44/1,000 rate is lower than the US figure (~1-2/1,000) partly due to different injury-capture thresholds but confirms the order of magnitude.
- Unabhängigkeit
- Fully independent of Shealy-Johnson — different country, different data source (Austrian emergency dispatch vs US ski patrol), different time period.







