Evidenzqualität 4.88/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 5/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 5/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 5/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
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≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Gallups Umfrage zur Kriminalitätssorge von 2025 findet, dass 29 % der US-Erwachsenen häufig oder gelegentlich befürchten, überfallen zu werden, was sie in die mittlere Ebene der Kriminalitätsängste einordnet — unter Identitätsdiebstahl (69 %) und Autodiebstahl (39 %), aber über Ermordung (22 %) oder sexuellem Übergriff (21 %). Das Sorgenniveau ist im letzten Jahrzehnt mäßig gesunken, obwohl die Raubraten stärker gefallen sind, als die öffentliche Wahrnehmung vermuten lässt.
Grobe Schätzung: ~1 von 3 Erwachsenen haben das Gefühl, dass es ihnen passieren könnte
Quelle: Gallup (2025) — Crime in U.S. Seen as Less Serious for Second Straight Year
Tatsächlich
~66,5 pro 100.000 Einwohner pro Jahr (FBI, 2023)
US-Bevölkerung (dem FBI UCR/NIBRS gemeldete Raubüberfälle, 2023)
Berechnung anzeigen
Das FBI meldet für 2023 eine Raubrate von 66,5 pro 100.000 Einwohner, was Vorfälle widerspiegelt, die den Strafverfolgungsbehörden gemeldet wurden. Das entspricht etwa 223.000 gemeldeten Raubüberfällen pro Jahr (66,5 × 3,35 Millionen Hunderter der Bevölkerung). Die NCVS zeigt jedoch durchgängig, dass nur etwa 42–64 % der Raubüberfälle der Polizei gemeldet werden (42 % im Jahr 2023, 64 % im Jahr 2022). Eine konservative Meldequote von 50 % impliziert etwa 446.000 tatsächliche Raubviktimisierungen pro Jahr oder etwa 133 pro 100.000 (~0,00133 jährliche Wahrscheinlichkeit). Dies umfasst jedoch alle Raubarten (gewerblich, Wohnungseinbruch, Fahrzeug). Straßen-/Personenraub macht laut NCVS-Ortsdaten etwa die Hälfte aller Raubüberfälle aus. Für die Gesamt-Raubexposition (einschließlich aller Arten), zusammengesetzt über 59 Jahre: 1 − (1 − 0,000665)^59 ≈ 0,038 unter Verwendung der vom FBI gemeldeten Rate. Die NCVS-angepasste Zahl wäre höher (~0,076), aber wir verwenden die konservativere, vom FBI gemeldete Zahl als Schlagzeile, weil sie präziser gemessen ist. Der Unsicherheitsbereich erfasst die Lücke der Meldungsanpassung.
Einschränkungen: Die Schlagzeilenzahl von ~1 zu 26 verwendet die vom FBI gemeldete Raubrate, die …
Die Schlagzeilenzahl von ~1 zu 26 verwendet die vom FBI gemeldete Raubrate, die nur Vorfälle erfasst, die den Strafverfolgungsbehörden gemeldet wurden. Die NCVS, die auch nicht gemeldete Raubüberfälle einschließt, deutet darauf hin, dass die wahre Rate etwa doppelt so hoch ist — was eine lebenslange Wahrscheinlichkeit näher bei 1 zu 13 impliziert. Der breite Unsicherheitsbereich (2,5 % bis 9 %) spiegelt diese Messlücke wider. »Raub« in FBI/NCVS-Daten umfasst alle Arten — Straßenüberfall, gewerblicher Raub, Carjacking und Raub bei Wohnungseinbruch. Reiner Straßenraub (das gedankliche Bild, das die meisten Menschen haben, wenn sie nach einem »Überfall« gefragt werden) macht etwa die Hälfte aller Raubüberfälle aus, sodass die straßenspezifische Zahl niedriger ist. Die Geografie ist der dominierende Risikofaktor: Raubraten auf Kreisebene erstrecken sich über mehr als eine Größenordnung, und Stadtbewohner sind einer dramatisch höheren Exposition ausgesetzt. Der langfristige Trend ist stark rückläufig — die FBI-Raubraten sind seit den frühen 1990er Jahren um etwa 60 % gefallen —, aber der Zeitraum 2022–2023 verzeichnete laut NCVS-Daten einen mäßigen Anstieg. Dieser Eintrag ist vom Wohnungseinbruch zu unterscheiden, der ein Eigentumsdelikt ohne das Element der direkten Konfrontation ist. Eine von den Medien geprägte Untervariante namens »Jugging« — bei der Täter eine Bank oder einen Geldautomaten überwachen, einen Kunden identifizieren, der eine große Summe Bargeld abgehoben hat, und ihn dann konfrontieren oder verfolgen, um ihn anderswo auszurauben — hat FBI-Außenstellen-Warnungen (2024–2025) und Polizeiwarnungen in Texas, den Carolinas, Georgia, Colorado, Maryland und Florida ausgelöst, dazu ein eigenes Landesgesetz, das 2025 in Texas erlassen wurde. Diese Berichte sind anekdotische Fallzählungen und Warnungen, keine überwachungsbasierten Inzidenzdaten: Keine Behörde veröffentlicht eine Basisrate pro Abhebung oder pro Erwachsenem für Jugging, sodass es hier nicht separat quantifiziert werden kann und in die allgemeine Raubzahl oben eingerechnet ist.
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 10 · 10%
Top-decile metro robbery rates are 3-4x the national average
1 zu 50 · 2,0%
Suburban robbery rates roughly half the national average per NCVS
1 zu 100 · 1,0%
Rural robbery rates are substantially lower; NCVS urban rate is roughly 3x rural
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
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Das FBI meldet für 2023 eine Raubrate von etwa 66.5 pro 100.000 Einwohner, was etwa 223.000 gemeldeten Vorfällen entspricht. Über 59 Erwachsenenjahre berechnet, ergibt sich eine lebenslange Wahrscheinlichkeit von ungefähr 1 zu 26 (3.8%), mindestens einmal Opfer eines gemeldeten Raubes zu werden – etwa dreimal so hoch wie die Wahrscheinlichkeit, ermordet zu werden, aber eine Größenordnung seltener als ein Einbruch in die eigene Wohnung. Die NCVS, die auch nicht gemeldete Raubüberfälle erfasst, deutet darauf hin, dass die wahre Zahl näher bei 1 zu 13 liegen könnte.
Die Diskrepanz zwischen Sorge und Wahrscheinlichkeit ist frappierend. Gallup stellt fest, dass 29% der Amerikaner sich Sorgen machen, überfallen zu werden, doch die FBI-basierte lebenslange Zahl liegt unter 4%. Selbst die großzügigere, NCVS-angepasste Schätzung bleibt unter 9%. Die Verfügbarkeitsheuristik leistet hier einen Großteil der Arbeit: Ein Überfall ist ein lebhaftes, persönlich begangenes Verbrechen, das es in die Lokalnachrichten schafft, anders als beispielsweise Identitätsdiebstahl. Der langfristige Trend verstärkt die Fehlkalibrierung – die Raubraten sind seit den frühen 1990er Jahren um etwa 60% gesunken, aber die öffentliche Besorgnis hat den Rückgang nicht proportional mitvollzogen.
Der nationale Durchschnitt verdeckt große Unterschiede. Stadtbewohner haben ein etwa zwei- bis dreimal höheres Risiko als Vorstadtbewohner, und NCVS-Daten von 2023 zeigen, dass Schwarze Amerikaner mehr als doppelt so häufig ausgeraubt werden wie weiße Amerikaner. Junge Männer im Alter von 18-24 Jahren sind unter den Opfern überrepräsentiert. Die Kategorie „Raub“ umfasst auch Geschäftsüberfälle und Carjackings, sodass die reine Zahl der Straßenüberfälle – das Szenario, das sich die meisten Menschen vorstellen – etwa die Hälfte der Gesamtzahl ausmacht. Landbewohner sind einem Bruchteil der städtischen Rate ausgesetzt, was „1 zu 26“ zu einem nützlichen nationalen Richtwert und einer schlechten persönlichen Schätzung für jeden macht, der weiß, wo er lebt.
Verwandte Fakten
Etwa 1 von 26 Erwachsenen in den USA wird im Leben auf der Straße ausgeraubt, abgeleitet aus einer FBI-Rate von ~66,5 gemeldeten Raubüberfällen pro 100.000 Personen und Jahr. Rund 29% der Erwachsenen geben an, einen Überfall zu fürchten.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
2/3 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
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[1] Federal Bureau of Investigation — FBI Releases 2023 Crime in the Nation Statistics
FBI Releases 2023 Crime in the Nation StatisticsSee all 2 Likelier entries citing this source →
- Statistik
Robbery rate of 66.5 per 100,000 population in 2023; robberies decreased an estimated 0.3%- Auszug
“"The FBI released detailed data on over 14 million criminal offenses for 2023 reported to the Uniform Crime Reporting (UCR) Program by participating law enforcement agencies. More than 16,000 state, county, city, university and college, and tribal agencies, covering a combined population of 94.3% of inhabitants, submitted data through NIBRS and the Summary Reporting System." ”
- Quelldaten von
- 2024-09-23
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Berechnung
- FBI UCR/NIBRS estimates a 2023 robbery rate of 66.5 per 100,000 population (Statista, citing FBI data). With a US population of ~335 million: 66.5 × 3,350 ≈ 222,775 reported robberies. Annual per-person probability: 0.000665. Lifetime over 59 years: 1 − (1 − 0.000665)^59 ≈ 0.038. This is the reported-crime figure only; NCVS data shows substantial underreporting.
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[2] US Bureau of Justice Statistics — Criminal Victimization, 2023 Verifiziert
Criminal Victimization, 2023See all 2 Likelier entries citing this source →
- Statistik
42% of robbery victimizations in 2023 were reported to police, down from 64% in 2022- Auszug
“"A smaller percentage of robbery victimizations that occurred in 2023 (42%) than in 2022 (64%) were reported to police." ”
- Quelldaten von
- 2024-09-12
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- The NCVS captures both reported and unreported victimizations via household interviews. The 42% reporting rate for 2023 implies that for every robbery known to police, roughly 1.4 additional robberies go unreported. If ~223,000 reported robberies represent 42% of all robberies, total victimizations ≈ 530,000. At 530,000 / 335M population, annual probability ≈ 0.00158. Lifetime: 1 − (1 − 0.00158)^59 ≈ 0.089. This is the upper end of our uncertainty range. Black Americans experienced a 79% increase in robbery victimization from 2022 to 2023 per NCVS, and were more than twice as likely to be robbed as white Americans.
- Unabhängigkeit
- BJS NCVS is a household survey conducted independently of the FBI UCR/NIBRS law-enforcement reporting system. The two count robberies through entirely different pipelines — victim recall vs police reports.
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[3] Gallup — Crime in U.S. Seen as Less Serious for Second Straight Year Verifiziert
Crime in U.S. Seen as Less Serious for Second Straight YearSee all 6 Likelier entries citing this source →
- Statistik
29% of US adults worry frequently or occasionally about being mugged (2025)- Auszug
“"Fewer Americans say they worry about crimes, such as having a car stolen (39%) or their home burglarized (34%), being a victim of a hate crime (30%), or getting mugged (29%), attacked while driving (27%), murdered (22%) or sexually assaulted (21%)." ”
- Quelldaten von
- 2025-10-30
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Used for perceived-risk axis only. The 29% figure is the share of respondents reporting frequent-or-occasional worry about being mugged. This is well above the 3.8% lifetime probability from reported robberies, suggesting substantial overestimation of personal risk — consistent with the availability heuristic driven by news coverage of muggings.
- Unabhängigkeit
- Gallup telephone survey, independent of both BJS NCVS and FBI UCR. Measures worry, not incidence.







