Evidenzqualität 4.75/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 4/5
- D4 Unsicherheit
- 5/5
- D5 Geltungsbereich
- 5/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
● Ihre Faktoren — auf dieses Risiko ▾ klicken zum Anzeigen
- Deine Faktoren
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Fährkatastrophen tauchen im globalen Nachrichtenzyklus in brutalen Schüben auf – die MV Doña Paz 1987 (~4.000 Tote, die tödlichste Seekatastrophe in Friedenszeiten, die je verzeichnet wurde), die Estonia 1994, die Sewol 2014 und ein stetiges Tröpfeln von Kenterungen in der Demokratischen Republik Kongo, Nigeria, Bangladesch und auf den Philippinen. Wir haben keine belastbare aktuelle Umfrage gefunden, die die »Angst, bei einem Fährunglück zu sterben« als eigenständigen Punkt isoliert, sodass die wahrgenommene Seite hier eher eine redaktionelle Einschätzung als erhobene Daten ist. Die meisten westlichen Leser ohne Berührung mit Wasserwegen in Entwicklungsländern halten wahrscheinlich eine grobe Vorannahme, die fast ausschliesslich von Fernsehbildern jener Einzelereignisse geprägt ist.
Grobe Schätzung: selten, aber katastrophal; die meisten Leser haben keine ausdrückliche Vorannahme
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~1.000-1.400 Fährtote pro Jahr (global, aktuell)
global
Berechnung anzeigen
Verwendet die Zahl der Worldwide Ferry Safety Association (WFSA) / Baird Maritime von ~1.308 Fährtoten im Jahr 2023 und ~1.378 im Jahr 2021 als aktuelle Basislinie, kombiniert mit der älteren WFSA-Schätzung von »800-1.000 pro Jahr« über ein langes Fenster, um sich auf ~1.000/Jahr als konservativen Mittelwert festzulegen. Jährliches Pro-Kopf-Risiko ≈ 1.000 / 8.000.000.000 ≈ 1,25e-7; über 60 Erwachsenenlebensjahre aufaddiert ≈ 7,5e-6, gerundet auf eine Grössenordnung von 1 zu 130.000. Das Unsicherheitsband spiegelt (a) die Untererfassung von Vorfällen in Entwicklungsländern wider, auf die sowohl die WFSA als auch die IMO ausdrücklich hinweisen, und (b) die Fenstersensitivität – ein einzelnes katastrophales Jahr (Doña Paz 1987, Sewol 2014) kann den langfristigen Durchschnitt um ein Mehrfaches verschieben. Dies ist ein Skalenmarker für den »durchschnittlichen globalen Erwachsenen« und keine nützliche persönliche Schätzung für irgendjemanden – siehe die regionale Aufschlüsselung.
Einschränkungen: Die globale Durchschnittszahl ist ein Skalenmarker, keine persönliche Schätzung.…
Die globale Durchschnittszahl ist ein Skalenmarker, keine persönliche Schätzung. Das Fährrisiko ist aussergewöhnlich bimodal: Liniendienste in Industrieländern (EU, Grossbritannien, Norwegen, Japan, US-Bundesstaat Washington, Kanada, Griechenland, Australien) verursachen etwa 20 Todesfälle pro Jahr über Milliarden von Passagierfahrten, während überladene Binnen- und Küstenfähren in einer Handvoll einkommensschwacher Länder nahezu alle der verbleibenden ~1.000-1.300 jährlichen Todesfälle verursachen. Die Mittelung der beiden Regime ergibt eine Zahl, die auf keines von beiden zutrifft. Die Untererfassung von Vorfällen in den Regionen mit hoher Sterblichkeit ist sowohl in den WFSA- als auch in den IMO-Daten ausdrücklich; die wahre globale Zahl liegt mit ziemlicher Sicherheit über 1.000/Jahr. Ein einzelnes katastrophales Ereignis (Doña Paz 1987, Sewol 2014) kann die Schlagzeilenzahl für ein beliebiges Jahr verdoppeln oder verdreifachen.
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 133.333
Long-window midpoint; heavily dominated by developing-world catastrophic events
1 zu 33.333.333
Essentially zero absent a catastrophic single event; Eurostat records 15 passenger fatalities across the entire EU flag fleet 2020-2024
1 zu 2.000
Overloaded wooden and inland vessels; sudden hazardous weather; low enforcement of load limits
1 zu 3.333
DR Congo and Nigeria alone accounted for ~70% of global ferry fatalities in 2023 per WFSA/Baird Maritime
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
Verwandte Risiken
Andere Risiken zu ähnlichen Themen — zum Erkunden verwandter Ängste.
Achterbahnverletzung
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer schweren Verletzung auf einer Achterbahn?
Ertrinken vom Freizeitboot
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, nach einem Sturz von einem Freizeitboot oder einer Yacht zu ertrinken?
Krokodilangriff
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines tödlichen Krokodil- oder Alligatorangriffs?
Vergleichsrisiko wählen
Ferry safety is one of the most bimodal transport-risk distributions on the planet. The Worldwide Ferry Safety Association, aggregated via Baird Maritime, counts roughly 1,308 ferry fatalities globally in 2023 and 1,378 in 2021, with about 80% of the 2023 total concentrated in African nations and the Democratic Republic of Congo and Nigeria alone accounting for ~70% of the global figure. Only twenty of those 2023 deaths occurred in developed countries. Smoothed across a long window and divided by eight billion people, the global-average lifetime figure is roughly 1 in 130,000 — on the same order of magnitude as being killed by a tsunami, and roughly half the lifetime risk of dying in a plane crash for a regular flyer.
The number is a scale marker, not a personal estimate for any individual reader. The Eurostat figures tell the other half of the story cleanly: across the entire EU flag-state passenger fleet from 2020 to 2024, fifteen passenger fatalities were recorded in total, against hundreds of millions of passenger-journeys per year. A Likelier reader taking the ferry in Greece, Washington State, Norway, or Japan faces a per-journey risk that is effectively indistinguishable from zero. The “ferry” concept is misleading because the category spans two wildly different operational realities: well-regulated scheduled services on the one hand, and overloaded wooden craft on inland rivers and lakes on the other.
The window-sensitivity problem is severe. MV Doña Paz (1987, ~4,000 deaths) remains the deadliest peacetime maritime disaster in history; a single bad day can eclipse an entire decade of baseline. The IMO’s own flag-state reporting pipeline records just 502 deaths across 504 accidents from 2011 to 2020 — roughly an order of magnitude below the WFSA estimate for the same period, because the countries where most ferry deaths actually occur submit little or no data to the IMO. The gap between those two figures is the honest uncertainty range. The headline number assumes the WFSA compilation is closer to ground truth, which is our best current reading but not a settled one.
Verwandte Fakten
Etwa 1 in 130,000 im Leben eines durchschnittlichen Erwachsenen weltweit, doch die Zahl mittelt zwei ungleiche Welten: Regulierte Dienste in der EU, Japan und den USA verzeichnen nahezu keine Toten, während wenige einkommensschwache Länder für fast alle der ~1,000 jährlichen Fährentoten stehen.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
2/3 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
-
[1] Eurostat / European Commission — Maritime accident fatalities in the EU Verifiziert
Maritime accident fatalities in the EU- Statistik
15 passenger fatalities in EU-registered ship accidents 2020-2024 (five-year total); 2 passenger-ship fatalities in 2024; 19 total maritime fatalities per year on average across EU-registered ships 2020-2024- Auszug
“"Only 2 fatalities were recorded in accidents involving passenger ships in 2024, an 85.7% decrease compared with 2022, when 14 fatalities were recorded. Between 2020 and 2024, there were 15 passenger fatalities in EU-registered ship accidents, with 13 occurring in 2022. On average, over the period 2020-2024, there were 19 fatalities per year." ”
- Quelldaten von
- 2025-07-01
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Eurostat's EU-registered ship data is the clearest available upper bound on "developed-country scheduled ferry service" risk: 15 passenger fatalities across the entire EU flag-state passenger fleet over five years. EU maritime passenger volumes run at roughly 400 million passengers/year (Eurostat maritime transport of passengers), so the per-passenger fatality rate sits at roughly 15 / (5 × 4e8) ≈ 7.5e-9 per passenger-journey. Used as the empirical anchor for the "developed country / Northwest Europe" row of the regional breakdown, and as a floor for the global-average uncertainty band.
- Unabhängigkeit
- Eurostat compiles from EU member state accident investigation bodies via EMSA, entirely independent of the WFSA/Interferry pipeline used in source #2.
-
[2] Journal of Public Transportation / Golden AS, Weisbrod RE — Trends, Causal Analysis, and Recommendations from 14 Years of Ferry Accidents
Trends, Causal Analysis, and Recommendations from 14 Years of Ferry Accidents- Statistik
232 major ferry accidents worldwide 2000-2014, 21,574 deaths (avg 1,541/year, ~130/incident); 88% due to human error- Auszug
“"A conservative tally based on news reports showed 21,574 lives were lost, an average of 130 deaths per incident and 1,541 deaths per year." ”
- Quelldaten von
- 2016-03-01
- Abgerufen
- 2026-04-12 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Peer-reviewed analysis of global ferry accidents providing the most comprehensive academic tally of ferry fatalities. The 1,541 deaths/year figure is consistent with the WFSA industry estimates and the IMO analysis.
- Unabhängigkeit
- Independent academic research — different methodology and data collection from both Eurostat and the IMO/WFSA estimates.
-
[3] Journal of Shipping and Trade (Springer Nature) / PMC — A holistic view of maritime navigation accidents and risk indicators: examining IMO reports from 2011 to 2021 Verifiziert
A holistic view of maritime navigation accidents and risk indicators: examining IMO reports from 2011 to 2021- Statistik
504 maritime accidents reported to the IMO from January 2011 to December 2020; 502 deaths and 744 injuries; average 0.996 deaths per reported accident- Auszug
“"there were 504 maritime accidents over the decade from January 2011 to December 2020 and 502 deaths and 744 injuries. […] The average number of reported deaths for the period was nearly 1 (0.996)." ”
- Quelldaten von
- 2023-04-21
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- The peer-reviewed IMO figure of ~502 deaths across a full decade is almost two orders of magnitude below the WFSA figure (~10,000-13,000 deaths for the same window). The gap is the central methodological problem of global ferry safety statistics: the IMO only captures reports formally submitted by flag states, and the countries where most ferry deaths actually occur submit little or no data. The under-reporting is the direct reason we use the WFSA number as the primary anchor rather than the IMO number, and the reason the uncertainty band is asymmetric upward.
- Unabhängigkeit
- Entirely independent of both Eurostat and WFSA — draws from the IMO GISIS flag-state reporting pipeline.






