Evidenzqualität 4.38/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 3/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 4/5
- D6 Prosa
- 4/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 5/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
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≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Glyphosat ist das meistverwendete Herbizid in der Weltlandwirtschaft und der Wirkstoff in Roundup. Die Neueinstufung von Glyphosat durch die IARC 2015 als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen" (Gruppe 2A), das milliardenschwere Urteil gegen Monsanto/Bayer in Johnson v. Monsanto (2018) und ein stetiger Strom von Pressezyklen à la „Roundup in deinem Müsli gefunden" haben die öffentliche Besorgnis zementiert. Viele Verbraucher behandeln jeden nachweisbaren Glyphosatrückstand auf Hafer, Weizen oder Kichererbsen als bedeutsames Krebsrisiko und kaufen gezielt Bio, um ihn zu vermeiden. Umfragen zählen Pestizide durchweg zu den größten Sorgen der US-Erwachsenen um die Lebensmittelsicherheit.
Grobe Schätzung: 46 % der US-Erwachsenen zählen Pestizide zu den Top-3-Sorgen um die Lebensmittelsicherheit (IFIC 2025)
Tatsächlich
~99,9 % der US-Schätzungen der Nahrungsaufnahme liegen unter 1/1000 der von der EFSA akzeptablen täglichen Aufnahmemenge von 0,5 mg/kg/Tag; kein statistisch signifikanter Krebszusammenhang in der größten Anwenderkohorte
US-Erwachsene, die konventionelles Obst und Gemüse, Getreide und verarbeitete Lebensmittel konsumieren
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Das über ein US-Erwachsenenleben durch Glyphosat aus der Nahrung zurechenbare Krebsrisiko ist als konservativer Platzhalter von 1 zu 1.000.000 angesetzt, dieselbe Untergrenze, die `pesticide-residue-food` verwendet, weil keine Ernährungsexpositionskohorte ein Krebssignal entdeckt hat und Anwenderkohorten-Evidenz (Andreotti et al. 2018, JNCI, N=54.251 -- die größte verfügbare prospektive Studie) keinen Zusammenhang zwischen Glyphosatverwendung und Non-Hodgkin-Lymphom berichtet (Ratenverhältnis 0,87, 95 % CI 0,64-1,20 für das höchste Expositionsquartil gegenüber Nie-Anwendern, p-Trend 0,95). Typische US-Schätzungen der Nahrungsaufnahme aus der FDA Total Diet Study liegen bei etwa 1/1000 der von der EFSA akzeptablen täglichen Aufnahmemenge von 0,5 mg/kg/Tag. Die IARC-Einstufung 2015 als Gruppe 2A (Monografie 112) beruhte auf „begrenzter" menschlicher Evidenz aus arbeitsmedizinischen Fall-Kontroll-Studien und „ausreichender" Evidenz bei Labornagern; EPA (vorläufige Überprüfung 2020), EFSA (Peer-Review 2023), ECHA (RAC-Stellungnahme 2022), Health Canada (Neubewertung 2017) und die australische APVMA sind jeweils zu dem Schluss gekommen, dass Glyphosat bei den erwarteten Expositionsniveaus wahrscheinlich nicht krebserregend für den Menschen ist. Die Zahl von 1 zu 1.000.000 ist eine konservative Obergrenze, die die abweichende IARC-Meinung und mögliche, noch nicht messbare Niedrigdosis-Effekte anerkennt; der tatsächliche Ernährungswert könnte effektiv null sein. Das weite Unsicherheitsband spiegelt diese institutionelle Uneinigkeit wider, nicht gemessene Variabilität.
Einschränkungen: Dieser Eintrag behandelt die Ernährungsexposition gegenüber Glyphosat für einen …
Dieser Eintrag behandelt die Ernährungsexposition gegenüber Glyphosat für einen US-Erwachsenen, der konventionelles Obst und Gemüse, Getreide und verarbeitete Lebensmittel konsumiert, und dessen plausibles zurechenbares Krebsrisiko. Er behandelt nicht die berufliche Anwenderexposition über den obigen Multiplikator hinaus, ökologische Effekte (Bestäuber, Amphibien, wirbellose Wassertiere), die Entwicklung von Herbizidresistenz in Unkrautpopulationen oder Nicht-Krebs-Endpunkte (Nierenfunktion, endokrine Effekte, Mikrobiom), die aktive Forschungsfelder ohne bevölkerungsweiten Konsens bleiben. Die Zahl von 1 zu 1.000.000 ist eine konservative Obergrenze, keine gemessene Rate -- keine Ernährungsexpositionskohorte hat bei typischen Verbraucherexpositionen ein Krebssignal entdeckt, und die größte Anwenderkohorte (Andreotti 2018, N=54.251) berichtet in allen Expositionsquartilen null. Die Aufteilung zwischen IARC-Gruppe 2A und EPA/EFSA/ECHA/Health Canada als nicht-krebserregend ist real und tragend; dieser Eintrag stellt sich für den Ernährungsbereich auf die Seite des nach größeren Kohorten gewichteten regulatorischen Konsenses, während er die abweichende IARC-Meinung in den Annahmen kennzeichnet. Die Meta-Analyse von Zhang et al. 2019 (ein häufig zitierter Gegenpunkt) ist methodisch umstritten wegen ihres Fokus ausschließlich auf Untergruppen mit hoher Exposition und wurde hier nicht zur Ableitung einer Lebenszeitzahl verwendet; die Literatur zu ihren Schlussfolgerungen bleibt wirklich gespalten. Sollten langfristige US-Ernährungskohortendaten schließlich ein Signal berichten, wird dieser Eintrag überarbeitet.
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 1.000.000
intake typically ~1/1000 of EFSA ADI; placeholder floor based on null applicator-cohort finding extrapolated downward by orders of magnitude
1 zu 2.000.000
modestly lower glyphosate residue exposure than US estimates; EFSA dietary risk assessment found no consumer concern at approved-use levels
1 zu 40 · 2,5%
baseline lifetime NHL risk ~2.14%; Andreotti 2018 found RR 0.87 (not statistically elevated) for highest glyphosate exposure quartile -- so the applicator subgroup tracks the baseline rate rather than dramatically exceeding it; scope is occupational, not dietary
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
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Glyphosat ist einer der seltenen Fälle in diesem Katalog, in denen sich große Institutionen ausdrücklich über die Gefahr uneinig sind, und die öffentliche Diskussion hat sich auf die alarmierendere der beiden Lesarten festgelegt. Die IARC-Monografie 112 aus dem Jahr 2015 stufte das Herbizid als Gruppe 2A ein — “wahrscheinlich krebserregend für den Menschen” — auf der Grundlage begrenzter menschlicher Belege für ein Non-Hodgkin-Lymphom und ausreichender Belege bei Labortieren. Die vorläufige Überprüfung der EPA von 2020, die RAC-Stellungnahme der ECHA von 2022, die Peer-Review der EFSA von 2023 und die Neubewertung von Health Canada von 2017 kommen jeweils zu dem Schluss, dass Glyphosat bei den erwarteten Expositionen wahrscheinlich nicht krebserregend für den Menschen ist, und stützen sich dabei auf einen größeren Satz von Kanzerogenitätsstudien, einschließlich der von der IARC ausgeschlossenen, von Antragstellern eingereichten Dossiers. Die Aufteilung ist echt; es ist nicht eine Geschichte von “Industrie vs. Wissenschaft.”
Für die Ernährungsexposition — die Frage, mit der die meisten Verbraucher tatsächlich konfrontiert sind — kommt der stärkste negative Beweis aus der Agricultural Health Study. Andreotti et al. (JNCI, 2018) verfolgten 54.251 lizenzierte Pestizidanwender prospektiv und berichteten in keinem Expositionsquartil über einen Zusammenhang zwischen Glyphosatverwendung und Non-Hodgkin-Lymphom (Ratenverhältnis 0,87, 95% CI 0,64-1,20 für die höchste gegenüber nie-Anwendern). Anwender haben Expositionen, die um Größenordnungen über denen jedes Ernährungskonsumenten liegen. Eine Null an diesem Ende der Expositionsverteilung impliziert, dass das Verbrauchernahrungssignal, falls vorhanden, weit unter der Nachweisgrenze der Bevölkerungsepidemiologie liegt. Typische US-Schätzungen der Nahrungsaufnahme aus der FDA Total Diet Study betragen etwa ein Tausendstel der von der EFSA akzeptablen täglichen Aufnahmemenge. Der hier verwendete Platzhalter 1 zu 1.000.000 spiegelt pesticide-residue-food wider und ist eine konservative Obergrenze — der tatsächliche Wert für die Ernährung könnte effektiv null sein.
Die Schlagzeile gilt nicht einheitlich. Berufliche lizenzierte Anwender sind tatsächlich einer höheren Exposition ausgesetzt, und obwohl Andreotti 2018 selbst im hohen Quartil keine signifikant erhöhte Krebsrate berichtet, halten die Meinungsverschiedenheit der IARC und ein nominell erhöhtes (statistisch nicht signifikantes) Signal für akute myeloische Leukämie bei den am stärksten exponierten Anwendern die Frage für diese Untergruppe lebendig. Hobby-Gärtner, die Glyphosat-Sprays stark ohne Schutzausrüstung verwenden, sitzen zwischen Verbraucher- und Anwender-Spektrum (siehe gardening-without-ppe). Schwerer Konsum von US-Weizen-, Hafer- oder Hülsenfruchtprodukten verfolgt die höchsten Rückstände in der Lebensmittelversorgung, angetrieben durch Trocknungspraktiken vor der Ernte, aber selbst der obere Bereich der Aufnahme bleibt weit unter den regulatorischen akzeptablen täglichen Aufnahmemengen. Die Wahl ökologischer Substitute reduziert eine bereits sehr geringe Ernährungsexposition weiter; der absolute Risikounterschied im Verbraucherbereich ist klein.
Verwandte Fakten
46% der US-Erwachsenen zählen Pestizide zu ihren größten Sorgen bei der Lebensmittelsicherheit, doch das Krebsrisiko durch Glyphosat über die Ernährung liegt bei etwa 1 in 1,000,000 oder weniger. Nahezu die gesamte gemessene Aufnahme bleibt weit unter dem zulässigen Tageswert.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
4/4 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
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[1] International Agency for Research on Cancer (IARC), WHO — IARC News: Q&A on Glyphosate Verifiziert
IARC News: Q&A on Glyphosate- Statistik
IARC Monograph Volume 112 (March 2015) classified glyphosate as Group 2A, "probably carcinogenic to humans", based on limited evidence in humans for non-Hodgkin lymphoma and sufficient evidence in laboratory animals.- Auszug
“Glyphosate was classified as "probably carcinogenic to humans" (Group 2A) based on "limited" evidence of cancer in humans from real-world exposures that actually occurred, "sufficient" evidence of cancer in experimental animals from studies of pure glyphosate, and "strong" evidence for genotoxicity, both for pure glyphosate and for glyphosate formulations. ”
- Quelldaten von
- 2016-03-01
- Abgerufen
- 2026-05-30 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- The IARC Group 2A classification is a hazard-identification, not a risk-quantification. It states that the agent has the potential to cause cancer under some exposure conditions, not that any particular exposure level produces a measurable cancer rate. The dietary cancer probability for a typical consumer is not computable from this source alone. Cited here to anchor the IARC half of the institutional split and to ensure the entry is honest about the strongest evidence in the "concerning" direction.
- Unabhängigkeit
- IARC's evaluation drew on ~1,000 publicly available studies via an independent working group with conflict-of-interest screening. The working-group methodology is institutionally distinct from EPA, EFSA and ECHA cancer-classification processes, which weight the evidence base differently (notably by including registrant-submitted studies not always in IARC's review universe).
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[2] US Environmental Protection Agency — Glyphosate (Ingredient Used in Pesticide Products) Verifiziert
Glyphosate (Ingredient Used in Pesticide Products)- Statistik
EPA Interim Registration Review (2020) concluded that glyphosate is not likely to be carcinogenic to humans at exposure levels expected from approved uses; review covered 15 acceptable carcinogenicity studies, more than IARC's 8 animal studies.- Auszug
“"EPA concluded that glyphosate is not likely to be carcinogenic to humans." EPA further notes that its position is based on "a more extensive dataset of studies" than IARC reviewed. ”
- Quelldaten von
- 2022-08-01
- Abgerufen
- 2026-05-30 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- EPA's Interim Registration Review for glyphosate (2020) and subsequent defenses of that decision form the institutional counterweight to IARC. Like IARC the conclusion is hazard-level rather than a quantitative cancer rate, but the framing -- "not likely carcinogenic to humans" at expected exposures -- bears directly on the dietary consumer scope this entry concerns. Used jointly with EFSA below to establish that the regulatory consensus across the largest assessment bodies is non-carcinogenic at dietary levels.
- Unabhängigkeit
- EPA's review universe includes registrant-submitted carcinogenicity studies that IARC excluded; EPA and IARC analysed substantially overlapping but not identical study sets. EFSA's evaluation is institutionally separate and reaches a similar conclusion via a separate review pipeline.
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[3] European Food Safety Authority (EFSA) — Glyphosate: No Critical Areas of Concern; Data Gaps Identified Verifiziert
Glyphosate: No Critical Areas of Concern; Data Gaps Identified- Statistik
EFSA July 2023 peer review concluded no critical areas of concern for human, animal or environmental health from glyphosate; relied on ECHA RAC 2022 opinion that glyphosate does not meet criteria for classification as carcinogenic, mutagenic or reprotoxic.- Auszug
“EFSA's peer review concluded there were "no critical areas of concern" regarding glyphosate's impact on human health, animal welfare, or environmental safety. EFSA relied on ECHA's classification finding that glyphosate "did not meet the scientific criteria to be classified as a carcinogenic, mutagenic or reprotoxic substance." ”
- Quelldaten von
- 2023-07-06
- Abgerufen
- 2026-05-30 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- EFSA's 2023 conclusion is the third major regulatory data point against IARC's Group 2A classification (after EPA 2020 and ECHA 2022 RAC). It does not produce a dietary cancer probability either, but strengthens the case that across the major Western regulators the consensus on the dietary-consumer cancer question converges on "no measurable increase". Combined with Andreotti below, this is the basis for the 1-in-1,000,000 conservative placeholder rather than a higher figure.
- Unabhängigkeit
- EFSA's peer review draws on ECHA's hazard classification and on member-state rapporteur assessments. Methodologically independent of both EPA (different review pipeline, different study weighting) and IARC (different evaluation rules; EFSA reviews regulatory dossiers including industry submissions, IARC focuses on publicly available studies).
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[4] Journal of the National Cancer Institute (Andreotti et al.) — Glyphosate Use and Cancer Incidence in the Agricultural Health Study Verifiziert
Glyphosate Use and Cancer Incidence in the Agricultural Health Study- Statistik
Prospective US cohort, N=54,251 licensed pesticide applicators (44,932 glyphosate users; 7,290 incident cancers diagnosed during follow-up). No association between glyphosate use and non-Hodgkin lymphoma overall or any NHL subtype (rate ratio 0.87, 95% CI 0.64-1.20 for highest exposure quartile vs never users, p-trend 0.95).- Auszug
“"In this large, prospective cohort study, no association was apparent between glyphosate and any solid tumors or lymphoid malignancies overall, including NHL and its subtypes." ”
- Quelldaten von
- 2018-02-08
- Abgerufen
- 2026-05-30 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- The Agricultural Health Study is the largest prospective cohort of licensed applicators with quantitative glyphosate-exposure data. It addresses the cancer hypothesis most prominently raised by IARC (non-Hodgkin lymphoma) and reports no association at any exposure quartile. A nominally elevated acute-myeloid-leukemia signal in the highest exposure quartile (rate ratio 2.44, 95% CI 0.94-6.32) is the one residual finding worth flagging and is not statistically significant. This is the strongest single piece of dietary-relevant negative evidence: applicators have orders-of-magnitude higher exposure than dietary consumers, and the null at the high end implies a very small ceiling on consumer-level dietary harm.
- Unabhängigkeit
- The Agricultural Health Study is a long-running NCI/NIEHS/EPA collaboration tracking ~89,000 farmers and spouses; independent of IARC, EPA classification reviews and EFSA peer reviews. The Andreotti 2018 update extended follow-up by ~12 years relative to the 2005 analysis that contributed to IARC's evaluation.







