Evidenzqualität 4.5/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 4/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 4/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 5/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
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- Deine Faktoren
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Die öffentliche Wahrnehmung des STI-Risikos aus einem einzigen Kontakt wird fast ausschließlich durch HIV-Aufklärungskampagnen geprägt, die die Vorstellung verankert haben, dass ungeschützter Sex eine akute tödliche Bedrohung darstellt. Die meisten Erwachsenen überschätzen erheblich die Wahrscheinlichkeit von HIV pro Akt bei heterosexuellem Vaginalverkehr und unterschätzen erheblich die Wahrscheinlichkeit von HPV pro Akt, das den dominierenden Beitrag zum zusammengesetzten STI-Erwerbsrisiko leistet. Keine rigorose Bevölkerungsumfrage quantifiziert die wahrgenommene zusammengesetzte STI-Wahrscheinlichkeit pro Begegnung über die Erreger hinweg, daher ist dies als redaktionelle Intuition gekennzeichnet.
Grobe Schätzung: Die meisten Erwachsenen nehmen ein »signifikantes« Risiko pro Begegnung wahr, stark auf HIV gewichtet und HPV stark unterschätzend
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~1 zu 11 pro ungeschütztem Vaginalverkehr mit einem zufälligen erwachsenen US-Partner (jede STI)
Heterosexuelle US-Erwachsene im Alter von 18–59 Jahren, zufällige Partnerauswahl aus der allgemeinen Bevölkerung
Berechnung anzeigen
Der Geltungsbereich ist activity_specific_lifetime. Die zusammengesetzte Wahrscheinlichkeit pro Begegnung, mindestens eine neue STI aus einem einzigen ungeschützten Vaginalverkehr mit einem zufälligen erwachsenen US-Partner zu erwerben, wird auf ~9 % (1 zu 11) geschätzt, berechnet als 1 - Produkt(1 - prevalence_i * transmissibility_i) über sechs Haupterreger: HPV (~42,5 % Prävalenz * ~20 % pro Akt ≈ 8,5 %), Chlamydien (~1,8 % * 4,5 % ≈ 0,081 %), Gonorrhoe (~0,3 % * 20 % ≈ 0,06 %), HSV-2 (~12 % * 0,15 % ≈ 0,018 %), HIV (~0,36 % * 0,08 % ≈ 0,00029 %), Syphilis (~0,05 % * 5 % ≈ 0,0025 %). HPV dominiert den Gesamtwert und trägt ~94 % des Gesamtrisikos bei. Die Lebenszeit-Zahl geht von 10 neuen Partnern über ein erwachsenes Sexualleben aus (etwa der Median für US-Erwachsene laut NHSLS/GSS-Daten) mit je einem ungeschützten Vaginalverkehr: 1 - (1 - 0,09)^10 ≈ 0,61. Aufgerundet auf ~0,65, um wiederholte Begegnungen innerhalb von Partnerschaften und Beiträge kleinerer Erreger zu berücksichtigen, die nicht einzeln modelliert wurden (z. B. Mycoplasma genitalium, Trichomoniasis). Dies steht im Einklang mit der Schätzung der CDC, dass ~80 % der sexuell aktiven Erwachsenen irgendwann HPV erwerben, was allein eine Lebenszeit-STI-Erwerbswahrscheinlichkeit deutlich über 0,5 impliziert.
Einschränkungen: Dies sind Wahrscheinlichkeiten pro Akt, bedingt durch den Infektionsstatus des P…
Dies sind Wahrscheinlichkeiten pro Akt, bedingt durch den Infektionsstatus des Partners und gewichtet nach der Bevölkerungsprävalenz. Die Berechnung geht von einer wirklich zufälligen Partnerauswahl aus der erwachsenen US-Bevölkerung aus, was die Realität nicht widerspiegelt: Sexuelle Netzwerke weisen eine starke assortative Durchmischung nach Geografie, Alter, ethnischer Zugehörigkeit, sexueller Orientierung und Risikoverhalten auf. Das tatsächliche Risiko einer Person hängt stark davon ab, wen sie als Partner wählt und umgekehrt. Alle Prävalenzzahlen sind US-zentriert; die weltweite Prävalenz variiert enorm (die HIV-Prävalenz in Subsahara-Afrika ist ~25-mal so hoch wie die US-Rate; die HPV-Prävalenz ist überall hoch). Schätzungen der Übertragbarkeit pro Akt haben weite Konfidenzintervalle und variieren je nach Viruslast, Ko-Infektionen, Schleimhautintegrität und Wirtsgenetik. Der Gesamtwert behandelt Erregererwerbe als unabhängige Ereignisse, was näherungsweise, aber nicht exakt zutrifft (eine STI-Ko-Infektion erhöht die Anfälligkeit für andere STIs, insbesondere HIV). Dies ist eine Wahrscheinlichkeitsberechnung auf Grundlage veröffentlichter epidemiologischer Daten, keine medizinische Beratung. Man beachte einen Trend, den die Erwerbszahl pro Begegnung nicht erfasst: Die vorläufige Überwachung der CDC für 2024 verzeichnete den dritten aufeinanderfolgenden jährlichen Rückgang bei gemeldeter Chlamydien-, Gonorrhoe- und Syphilis-Infektion (kombinierte Fälle um 9 % gegenüber 2023 gesunken, obwohl die Gesamtbelastung ~13 % über dem Niveau vor einem Jahrzehnt bleibt), was die CDC teilweise auf die breitere Nutzung von STI-Selbsttests, patientennahen Tests und Doxycyclin-Postexpositionsprophylaxe zurückführt. Dem steht gegenüber, dass die konnatale Syphilis — Mutter-zu-Kind-Übertragung, eine von dem hier modellierten erwachsenen Erwerbsrisiko getrennte Expositionsachse — im 12. Jahr in Folge auf knapp 4.000 gemeldete Fälle im Jahr 2024 anstieg, rund 700 % über ihrem Niveau von 2014. Der Schlagzeilen-Gesamtwert ist eine Erwerbswahrscheinlichkeit für eine einzelne erwachsene Begegnung und spiegelt kein Schwangerschafts- oder weiteres vertikales Übertragungsrisiko wider.
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 11 · 9,0%
Per-encounter. HPV dominates (~8.5% contribution). Headline figure.
1 zu 25 · 4,0%
Condoms ~50-60% effective against HPV (skin-to-skin pathogen), ~80-90% against bacterial STIs and HIV. Composite roughly halved.
1 zu 4,0 · 25%
HIV prevalence ~15% among MSM; gonorrhea/syphilis prevalence 5-10x general population. Per-act anal gonorrhea transmission ~30-50%. Composite far higher.
1 zu 10.000.000
PrEP reduces HIV acquisition risk by ~99% (Grant et al. 2010, iPrEx). Applies only to HIV; no effect on other STIs.
1 zu 1.250
Patel 2014 per-act receptive vaginal: 8/10,000. With ART achieving viral suppression: effectively 0 (Cohen et al. 2016, HPTN 052).
1 zu 12 · 8,5%
42.5% prevalence × ~20% per-encounter transmission. Dominant pathogen in composite.
1 zu 1.235
~1.8% prevalence × ~4.5% per-act male-to-female transmission.
1 zu 1.667
~0.3% point prevalence × ~20% per-act male-to-female transmission.
1 zu 344.828
~0.36% prevalence × 0.08% per-act male-to-female. About 1 in 345,000.
1 zu 5.556
~12% seroprevalence × ~0.15% per-act during asymptomatic shedding. About 1 in 5,500.
1 zu 40.000
~0.05% infectious-stage prevalence × ~5% per-act with infectious partner. About 1 in 40,000.
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
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Die Wahrscheinlichkeit, bei einem einzigen ungeschützten Vaginalverkehr mit einem zufälligen erwachsenen US-Partner mindestens eine neue sexuell übertragbare Infektion (STI) zu erwerben, liegt bei etwa 1 zu 11, oder etwa 9%. Diese Zahl ist fast ausschließlich auf HPV zurückzuführen: Mit einer Prävalenz von ~42,5% in der US-Bevölkerung zwischen 18 und 59 Jahren und einer Übertragungswahrscheinlichkeit pro neuem Partner von etwa 20% trägt HPV etwa 8,5 Prozentpunkte zum Gesamtwert bei. Alle anderen Erreger zusammen addieren sich zu weniger als einem Prozentpunkt. Über ein Leben mit 10 neuen Partnern summiert sich die Wahrscheinlichkeit, mindestens eine STI zu erwerben, auf etwa 2 zu 3, was mit der Beobachtung der CDC übereinstimmt, dass etwa 80% der sexuell aktiven Erwachsenen irgendwann HPV erwerben.
Die Wahrnehmungslücke besteht gleichzeitig in zwei Richtungen. HIV, der Erreger, der die öffentliche Angst dominiert, hat eine Übertragungswahrscheinlichkeit pro heterosexuellem Vaginalverkehr von etwa 1 zu 345.000 bei einem zufälligen erwachsenen US-Partner (0,08% Übertragbarkeit pro Akt multipliziert mit 0,36% Prävalenz in der Bevölkerung). Das ist pro Begegnung unwahrscheinlicher, als in einem bestimmten Jahr vom Blitz getroffen zu werden. HPV, der Erreger, der das tatsächliche Erwerbsrisiko dominiert, spielt in der öffentlichen Risikowahrnehmung kaum eine Rolle. Die Asymmetrie ist nahezu perfekt: Die Infektion mit den höchsten Konsequenzen und der geringsten Wahrscheinlichkeit absorbiert fast das gesamte „Angstbudget“, während die Infektion mit der höchsten Wahrscheinlichkeit als eine unvermeidliche Hintergrundtatsache behandelt wird. Dies ist ein klassischer Fall von Dread-Risk-Bias, bei dem die wahrgenommene Schwere und die wahrgenommene Wahrscheinlichkeit miteinander verknüpft werden.
Die populationsunabhängige Rate pro Begegnung ist ein Basiswert, keine Vorhersage. Das tatsächliche Risiko wird durch die Partnerwahl bestimmt. Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), haben ein zusammengesetztes Risiko pro Begegnung, das etwa dreimal so hoch ist wie der heterosexuelle Basiswert, bedingt durch eine HIV-Prävalenz von ~15% unter MSM (vs. ~0,1% unter Heterosexuellen) und eine höhere Prävalenz von Gonorrhoe/Syphilis. Kondomgebrauch halbiert den Gesamtwert ungefähr, begrenzt durch ihre teilweise Wirksamkeit gegen HPV und HSV-2 (Haut-zu-Haut-Erreger, die von nicht vom Kondom bedeckten Bereichen übertragen werden). Die männliche Beschneidung reduziert den Gesamtwert für insertive Partner um etwa 30%. PrEP eliminiert fast das gesamte HIV-Risiko, hat aber keine Auswirkung auf die anderen Erreger, die den Gesamtwert dominieren. Die Rechnung ist in einem Punkt klar: Bei einer heterosexuellen Begegnung mit einem Partner aus der allgemeinen US-Bevölkerung geht es überwiegend um HPV, nicht um HIV.
Verwandte Fakten
Schwere Impfnebenwirkungen: ~1-2 pro Million Dosen. STI-Uebertragung bei ungeschuetztem Sex: 1-30%. Menschen lehnen den 1-zu-einer-Million-Schutz ab, waehrend sie die 1-zu-3-Exposition akzeptieren.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
-
[1] AIDS / Patel et al. (CDC) — Estimating per-act HIV transmission risk: a systematic review
Estimating per-act HIV transmission risk: a systematic review- Statistik
Per-act HIV transmission risk: receptive vaginal 8 per 10,000 (95% CI 6-11), insertive vaginal 4 per 10,000 (95% CI 1-14), receptive anal 138 per 10,000 (95% CI 102-186), insertive anal 11 per 10,000 (95% CI 4-28)- Auszug
“"Sexual-exposure risks ranged from low for oral sex to 138 (CI 102-186) per 10,000 exposures for receptive anal intercourse. [...] Receptive vaginal intercourse: 8 (95% CI 6-11) per 10,000 exposures. Insertive vaginal intercourse: 4 (95% CI 1-14) per 10,000 exposures." ”
- Quelldaten von
- 2014-06-19
- Abgerufen
- 2026-04-17 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Per-act receptive vaginal HIV risk = 8/10,000 = 0.08%. Combined with US adult HIV prevalence of ~0.36% (1.2M PLWH / 330M): per-encounter HIV risk from random partner = 0.0008 * 0.0036 = 0.0000029, or about 1 in 345,000. Even the higher receptive-anal figure of 1.38% * 0.36% prevalence = 0.005%, or ~1 in 20,000 per act with a random partner. HIV is a negligible contributor to the composite per-encounter risk in the general heterosexual US population.
- Unabhängigkeit
- CDC-authored systematic review of per-act HIV transmission studies; partially overlaps with Boily 2009 in included primary studies but uses a different analytic framework. The two meta-analyses converge on similar per-act estimates.
-
[2] US Centers for Disease Control and Prevention — Sexually Transmitted Infections Surveillance, 2024 (Provisional)
Sexually Transmitted Infections Surveillance, 2024 (Provisional)- Statistik
In 2024 (provisional), over 2.2 million cases of chlamydia, gonorrhea, and syphilis were reported: 1,515,985 chlamydia, 543,409 gonorrhea, 190,242 syphilis- Auszug
“"There were still more than 2.2 million reported STIs in 2024. [...] Chlamydia cases declined for the second year in a row, down 8% since 2023. Gonorrhea cases declined for the third year in a row, down 10% since 2023. Primary and secondary syphilis cases declined for the second year in a row, down 22% since 2023." ”
- Quelldaten von
- 2025-09-24
- Abgerufen
- 2026-04-24 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Reported cases understate true prevalence because most chlamydia and many gonorrhea infections are asymptomatic. Chlamydia point prevalence estimated at ~1.8% of adults (reported ~1.5M cases/year in 2024 provisional data, but screening captures only a fraction of infections; CDC estimates ~4M total infections/year against ~220M adults 18+). Gonorrhea point prevalence ~0.3% (reported ~543K cases/year, shorter duration of infection). Syphilis point prevalence ~0.05% (~190K all-stages cases but most are latent/non-infectious). These prevalence estimates feed into the composite calculation. The 2024 provisional data shows declines across all three bacterial STIs vs 2023.
- Unabhängigkeit
- National surveillance data from mandatory reporting; independent of the per-act transmission studies (Patel, Boily) and the prevalence surveys (McQuillan HPV, McQuillan HSV-2). Provides the incidence and case-count denominators for bacterial STI prevalence estimation.
-
[3] US Centers for Disease Control and Prevention, NCHHSTP — CDC Releases 2024 National STI Data (NCHHSTP Director's Statement)
CDC Releases 2024 National STI Data (NCHHSTP Director's Statement)- Statistik
In 2024, combined chlamydia/gonorrhea/syphilis cases fell 9% from 2023 (third consecutive annual decline), though overall STI burden remains ~13% higher than a decade ago; congenital syphilis rose for a 12th consecutive year and is ~700% higher than a decade ago- Auszug
“"Compared to a decade ago, the overall STI case burden in the U.S. remains 13% higher. [...] increased use of innovations like STI self-tests, newer point-of-care tests, and doxycycline as post-exposure prophylaxis for some bacterial STIs (doxy PEP), make a difference. [...] congenital syphilis morbidity is 700% higher than it was a decade ago." ”
- Quelldaten von
- 2025-09-24
- Abgerufen
- 2026-06-14 · archivierte Kopie
- Berechnung
- This source updates the trend context, not the headline composite. The 9% decline in reported bacterial STIs and the prevention-innovation attribution (doxy-PEP, self-tests) support the doxy-PEP personal-factor entry but do not change the per-encounter acquisition probability, which is HPV-dominated (>94% of composite) and unaffected by doxycycline. The 700% congenital-syphilis rise is mother-to-child vertical transmission, a separate exposure axis from the adult per-encounter acquisition risk modeled here; it is noted in caveats, not in the headline number.
- Unabhängigkeit
- CDC NCHHSTP director's statement accompanying the 2024 surveillance release. Shares the underlying surveillance dataset with the STI Surveillance source above but is a separate publication; cited for the decade-trend framing and the prevention-innovation attribution not present on the surveillance landing page.
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[4] New England Journal of Medicine / Luetkemeyer et al. (DoxyPEP trial) — Postexposure Doxycycline to Prevent Bacterial Sexually Transmitted Infections
Postexposure Doxycycline to Prevent Bacterial Sexually Transmitted Infections- Statistik
Combined incidence of gonorrhea, chlamydia, and syphilis was lower by two thirds with doxycycline PEP vs standard care: RR 0.34 (95% CI 0.24-0.46) in the PrEP cohort, RR 0.38 (95% CI 0.24-0.60) in the PLWH cohort- Auszug
“"The combined incidence of gonorrhea, chlamydia, and syphilis was lower by two thirds with doxycycline postexposure prophylaxis than with standard care, a finding that supports its use among MSM with recent bacterial STIs." ”
- Quelldaten von
- 2023-04-06
- Abgerufen
- 2026-06-14 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Sources the doxy-PEP personal-factor multiplier. The ~two-thirds reduction (RR 0.34/0.38) applies only to bacterial STIs (chlamydia, gonorrhea, syphilis), which together are under 1% of this HPV-dominated per-encounter composite. Doxycycline has no effect on HPV, HSV-2, or HIV. Composite multiplier therefore ≈0.99 — near-nil headline effect, mirroring the PrEP/ART factors. The trial population is MSM/transgender women on PrEP or with HIV, not the general heterosexual baseline; the factor is informational about a real prevention tool, not a recalibration of the headline.
- Unabhängigkeit
- Randomized controlled trial; independent of the surveillance data and the prevalence surveys. Provides the source-traceable effect size for the doxy-PEP factor; the CDC director's statement above independently corroborates real-world doxy-PEP uptake.
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[5] NCHS Data Brief No. 280 / McQuillan et al. — Prevalence of HPV in Adults Aged 18-69: United States, 2011-2014
Prevalence of HPV in Adults Aged 18-69: United States, 2011-2014- Statistik
During 2013-2014, any genital HPV prevalence among adults aged 18-59 was 42.5% overall (45.2% men, 39.9% women)- Auszug
“"During 2013-2014, prevalence of any genital HPV for adults aged 18-59 was 42.5% (45.2% among men and 39.9% among women). Prevalence of high-risk genital HPV was 22.7%." ”
- Quelldaten von
- 2017-04-01
- Abgerufen
- 2026-04-17 · archivierte Kopie
- Berechnung
- HPV point prevalence of 42.5% among US adults 18-59 is the single largest contributor to per-encounter STI risk. Per-partnership HPV transmission probability is ~20% within the first few months (Burchell et al. 2006), implying a per-act rate on the order of ~20% for a new partner encounter (most transmission occurs rapidly after exposure). 0.425 * 0.20 = 0.085, or ~8.5% per encounter, which alone accounts for >94% of the composite STI risk.
- Unabhängigkeit
- NHANES-based population prevalence survey; independent of the per-act transmission studies and the bacterial STI surveillance data. Shares the McQuillan author with the HSV-2 data brief below but uses a different NHANES cycle and pathogen assay.
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[6] NCHS Data Brief No. 304 / McQuillan et al. — Prevalence of Herpes Simplex Virus Type 1 and Type 2 in Persons Aged 14-49: United States, 2015-2016
Prevalence of Herpes Simplex Virus Type 1 and Type 2 in Persons Aged 14-49: United States, 2015-2016- Statistik
HSV-2 seroprevalence among persons aged 14-49 was 11.9% in 2015-2016, down from 18.0% in 1999-2000- Auszug
“"During 2015-2016, prevalence of HSV-1 was 47.8% and HSV-2 was 11.9% among persons aged 14-49. Age-adjusted prevalence of HSV-2 decreased linearly over time by 5.9 percentage points, from 18.0% in 1999-2000 to 12.1% in 2015-2016." ”
- Quelldaten von
- 2018-02-01
- Abgerufen
- 2026-04-17 · archivierte Kopie
- Berechnung
- HSV-2 prevalence of ~12% combined with a per-act transmission probability of ~0.1-0.3% during asymptomatic shedding (Schiffer et al. 2014, J R Soc Interface; Wald and colleagues' longitudinal cohort data) gives a per-encounter risk from a random partner of ~0.12 * 0.0015 = 0.00018, or about 1 in 5,500. HSV-2 is a minor contributor to the single-encounter composite but compounds substantially over a lifetime of partnerships because shedding is intermittent and lifelong.
- Unabhängigkeit
- NHANES-based seroprevalence survey; shares the McQuillan lead author with the HPV data brief above but uses different NHANES cycles (2015-2016 vs 2011-2014) and a different serological assay. Provides the HSV-2 prevalence input to the composite calculation.
-
[7] The Lancet Infectious Diseases / Boily et al. — Heterosexual risk of HIV-1 infection per sexual act: systematic review and meta-analysis of observational studies
Heterosexual risk of HIV-1 infection per sexual act: systematic review and meta-analysis of observational studies- Statistik
Pooled per-act female-to-male HIV transmission in high-income countries: 0.04% (95% CI 0.01-0.14%); male-to-female: 0.08% (95% CI 0.06-0.11%); receptive anal: 1.7% (95% CI 0.3-8.9%)- Auszug
“"Pooled female-to-male (0.04% per act [95% CI 0.01-0.14]) and male-to-female (0.08% per act [95% CI 0.06-0.11]) transmission estimates in high-income countries indicated a low per-act risk of infection in the absence of antiretrovirals. [...] The pooled receptive anal intercourse estimate was much higher (1.7% per act [95% CI 0.3-8.9])." ”
- Quelldaten von
- 2009-02-01
- Abgerufen
- 2026-04-17 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Boily's meta-analysis corroborates Patel 2014 within overlapping confidence intervals. The high-income-country male-to-female rate of 0.08% is the figure used in the composite calculation for heterosexual vaginal sex. Multiplied by US adult HIV prevalence of 0.36%: 0.0008 * 0.0036 ≈ 2.9e-6 per encounter — confirming HIV's negligible contribution to the composite for population-blinded heterosexual encounters.
- Unabhängigkeit
- Lancet Infectious Diseases meta-analysis of observational cohort studies; partially overlaps with Patel 2014 in included studies but uses different pooling methodology. The convergence of the two meta-analyses raises confidence in the per-act estimates.
-
[8] US Centers for Disease Control and Prevention — Estimated HIV Incidence and Prevalence in the United States
Estimated HIV Incidence and Prevalence in the United States- Statistik
Estimated 1.2 million persons living with HIV in the United States at end of 2022; approximately 31,800 new infections in 2022- Auszug
“"An estimated 1.2 million persons in the United States were living with diagnosed and undiagnosed HIV at the end of 2022. [...] Approximately 31,800 people acquired HIV in the United States in 2022." ”
- Quelldaten von
- 2024-05-01
- Abgerufen
- 2026-04-17 · archivierte Kopie
- Berechnung
- 1.2 million PLWH / 330 million US population = 0.36% adult prevalence. This is the population prevalence figure used to convert Patel/Boily per-act-given-infected-partner rates into per-encounter-with-random-partner rates. Note that prevalence is heavily concentrated among MSM (estimated ~15% prevalence among MSM vs ~0.1% among heterosexual adults), so the population-blinded 0.36% substantially overstates heterosexual encounter risk and understates MSM encounter risk.
- Unabhängigkeit
- National HIV Surveillance System data; independent of the per-act transmission meta-analyses and the NHANES prevalence surveys. Provides the population prevalence denominator used to convert conditional per-act rates into unconditional per-encounter-with-random-partner rates.







