Evidenzqualität 4.75/5
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- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 5/5
- D4 Unsicherheit
- 5/5
- D5 Geltungsbereich
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- D6 Prosa
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- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
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≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Den meisten Menschen ist bewusst, dass die Hochseefischerei gefährlich ist, teilweise weil die Branche in Fernsehsendungen über die Krabben- und Heilbuttflotten Alaskas dramatisiert wurde. Das genaue Ausmaß des Risikos wird jedoch tendenziell unterschätzt. Zuschauer verbinden die Gefahr mit extremen Wetterereignissen und fernen alaskischen Meeren und gewichten die alltäglichen Risiken von Schiffsunglücken und Mann-über-Bord-Vorfällen, die entlang aller US-Küsten auftreten, zu gering. Keine groß angelegte Umfrage fragt die breite Öffentlichkeit direkt nach einer Schätzung der Sterbewahrscheinlichkeit im Laufe einer Berufsfischer-Karriere; das wahrgenommene Risiko wird als redaktionelle Intuition auf Grundlage verfügbarer Medien und beruflicher Diskurse eingestuft.
Grobe Schätzung: die meisten Menschen vermuten ein kleines, aber reales Risiko, vielleicht 1–2 % pro Jahr, ohne eine klare Lebenszeitangabe
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
114 Todesfälle pro 100.000 VZÄ-Arbeitnehmer pro Jahr (US-Hochseefischerei, Durchschnitt 2000–2017)
US-Hochseefischerei-Arbeitnehmer, NIOSH Commercial Fishing Incident Database 2000–2017
Berechnung anzeigen
Die Commercial Fishing Incident Database des NIOSH verzeichnete von 2000 bis 2017 (18 Jahre) 791 arbeitsbedingte Todesfälle unter US-Berufsseefischern, was einem Durchschnitt von etwa 44 Todesfällen pro Jahr entspricht. Bei etwa 39.000 VZÄ-Fischereiarbeitnehmern in den USA (BLS OES) beträgt die jährliche Sterblichkeitsrate 114 pro 100.000 VZÄ-Arbeitnehmer (NIOSH, cdc.gov/niosh/maritime). Eine Karriere wird mit 20 Jahren modelliert, im Einklang mit der körperlich anspruchsvollen Natur des Berufs und der medianen Betriebszugehörigkeit in der Branche. Kumulative Wahrscheinlichkeit über eine 20-jährige Karriere bei 114 pro 100.000 pro Jahr: 1 − (1 − 0,00114)^20 ≈ 0,0224. Der Geltungsbereich ist activity_specific_lifetime, da es sich um ein Risiko pro Karriere für einen bestimmten Beruf handelt und nicht um eine allgemeine Lebenszeitwahrscheinlichkeit für US-Erwachsene. Die Rate schwankte über Jahre und Regionen erheblich (von ~86/100k im Jahr 2016 bis ~204/100k im Jahr 2009), daher wird der 18-Jahres-Durchschnitt des NIOSH als primärer Anker verwendet; die jährlichen Schwankungen werden im Unsicherheitsband erfasst. Das BLS weist darauf hin, dass die Sterblichkeitsrate für Berufsseefischer im Jahr 2019 mehr als 40-mal so hoch war wie der nationale Durchschnitt (Rate für alle Arbeitnehmer ~3,5/100k → implizit ~140/100k), im Einklang mit dem langfristigen NIOSH-Durchschnitt.
Einschränkungen: Die Schlagzeilenrate von 114/100k ist ein langfristiger Durchschnitt für 2000–20…
Die Schlagzeilenrate von 114/100k ist ein langfristiger Durchschnitt für 2000–2017 und verbirgt erhebliche jährliche Schwankungen: Das BLS CFOI verzeichnet für diesen Beruf Raten von nur 86/100k (2016) bis hin zu 204/100k (2009). Das NIOSH CFID und das BLS CFOI verwenden unterschiedliche Methoden und Nenner, sodass die beiden Datensätze nicht direkt austauschbar sind. Die NIOSH-Zahl verwendet Küstenwachen-Unfallberichte als Zähler, die möglicherweise Todesfälle erfassen, die das CFOI übersieht, während das CFOI auf OSHA-Meldungen der Arbeitgeber zurückgreift. Der Nenner (~39.000 VZÄ) ist eine Schätzung des BLS OES, keine Kopfzahl, und untererfasst möglicherweise Teilzeit- oder Saisonfischer, die während ihrer Zeit auf dem Wasser dennoch der vollen beruflichen Exposition ausgesetzt sind. Die Annahme einer 20-jährigen Karriere spiegelt die körperlich anspruchsvolle Natur der Arbeit wider; Arbeitnehmer mit längeren Karrieren haben eine höhere kumulative Wahrscheinlichkeit, und diejenigen, die früh aussteigen, tragen ein geringeres kumulatives Risiko. Die Zahl umfasst keine nicht tödlichen Verletzungen, die aufgrund des Selbstständigenstatus vieler Berufsseefischer erheblich untererfasst werden.
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Commercial fishing stands at the top of US occupational fatality statistics by a wide margin. The National Institute for Occupational Safety and Health tracked 791 work-related deaths among US commercial fishers between 2000 and 2017, an average of roughly 44 deaths per year. Against a workforce of approximately 39,000 full-time equivalent workers, that produces an annual fatality rate of 114 per 100,000 workers — compared with 4 per 100,000 for all US workers in the same period, and approximately 3.5 per 100,000 as the most recent all-worker benchmark. The Bureau of Labor Statistics documented a single-year peak of 203.6 per 100,000 for fishers and related fishing workers in 2009, more than 50 times the national average for that year. Accumulated over a 20-year working career at the long-run average rate, the compound probability of dying on the job is approximately 1 in 45, or about 2.2 percent.
Vessel disasters account for nearly half of all commercial fishing fatalities (48 percent across 2000–2017), followed by falls overboard (30 percent) and onboard injuries from gear and deck equipment (13 percent). The NIOSH overboard fatality study, which examined 204 fall-overboard deaths from 2000 through 2016, found that 48.5 percent of fatal falls occurred while the fisher was working alone. Alcohol or drug use was documented as a contributing factor in 18.1 percent of cases, and inclement weather in 11.8 percent. Of those 204 fall-overboard fatalities, none of the victims was wearing a personal flotation device at the time of death. The picture this paints is not a story of exclusively extreme-weather catastrophe: a large share of commercial fishing deaths occur in routine conditions, driven by equipment entanglement, slippery decks, fatigue, and the absence of a second person to respond to a man-overboard emergency.
The risk is not evenly distributed across US fisheries. Alaska accounted for 27 percent of all US commercial fishing fatalities between 2000 and 2017, driven by the Bering Sea crab and Gulf of Alaska groundfish fleets operating in some of the most severe maritime conditions in the world. The East Coast produced the highest absolute count (33 percent), but across a larger workforce and more moderate sea conditions. Industry-wide safety improvements since the late 1990s, including the 1988 Commercial Fishing Industry Vessel Safety Act and subsequent USCG boarding and stability requirements, have reduced the fatality rate significantly from its historical peaks. The long-run average of 114 per 100,000 remains among the highest of any tracked US occupation, but it is substantially lower than rates documented in earlier decades.
Verwandte Fakten
Die kommerzielle Fischerei in den USA tötet über eine 20-jährige Laufbahn etwa 1 von 45 Beschäftigten, rund 114 Todesfälle pro 100.000 Vollzeitkräfte und Jahr. Die im Fernsehen gezeigten Krabbenflotten Alaskas erhalten die Aufmerksamkeit, doch Tode durch Mann über Bord und Schiffsunglücke treten an allen US-Küsten auf.
Quellenregister
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1/3 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
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[1] National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH), CDC — About Commercial Fishing Safety — NIOSH Maritime Safety and Health Verifiziert
About Commercial Fishing Safety — NIOSH Maritime Safety and Health- Statistik
Fatality rate of 114 deaths per 100,000 FTE workers during 2000–2017; 791 total fatalities; 39,000 FTE workers- Auszug
“"Commercial fishermen experienced a fatality rate of 114 deaths per 100,000 full-time equivalent (FTE) workers" during 2000–2017, "compared with an average of 4 deaths per 100,000 FTE workers among all U.S. workers." ”
- Quelldaten von
- 2024-01-01
- Abgerufen
- 2026-05-10 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Primary native rate: 114 deaths per 100,000 FTE workers per year (2000–2017 average). Total deaths: 791 over 18 years ≈ 43.9 deaths per year. Worker population: ~39,000 FTE. Annual probability: 114/100,000 = 0.00114. 20-year career compound: 1 − (1 − 0.00114)^20 ≈ 0.0224 ≈ 1 in 45.
- Unabhängigkeit
- NIOSH Commercial Fishing Incident Database (CFID) is an independent surveillance system distinct from BLS CFOI; CFID captures coast-guard-reported fatalities that may not reach BLS CFOI records, and uses a different denominator methodology.
-
[2] MMWR Supplements / CDC NIOSH — Fatal Falls Overboard in Commercial Fishing — United States, 2000–2016
Fatal Falls Overboard in Commercial Fishing — United States, 2000–2016- Statistik
2016 work-related fatality rate 86.0 deaths per 100,000 FTE workers, 23 times higher than all US workers (3.6/100k); 204 falls-overboard fatalities studied 2000–2016- Auszug
“"2016 work-related fatality rate (86.0 deaths per 100,000 full-time equivalent workers) 23 times higher than that for all U.S. workers (3.6)" ”
- Quelldaten von
- 2018-01-19
- Abgerufen
- 2026-05-10 · archivierte Kopie
- Berechnung
- The 2016 rate of 86/100k provides the lower-bound anchor for the uncertainty range (86/100k over 20 years → 1−(1−0.00086)^20 ≈ 1.7%). The NIOSH 2000–2017 average of 114/100k sits above this, consistent with 2016 being a relatively safer year. Falls overboard (27% of all industry deaths) are methodologically documented separately from vessel disasters (48% of deaths), confirming that the dominant causes are vessel loss and man-overboard incidents, not onshore or gear-handling accidents.
- Unabhängigkeit
- Peer-reviewed MMWR study using NIOSH CFID data; independently published analysis distinct from the NIOSH overview page, with separate methodology covering falls overboard specifically.
-
[3] Bureau of Labor Statistics (Beyond the Numbers) — Facts of the catch: occupational injuries, illnesses, and fatalities to fishing workers, 2003–2009
Facts of the catch: occupational injuries, illnesses, and fatalities to fishing workers, 2003–2009- Statistik
203.6 per 100,000 FTE workers fatality rate for fishers and related fishing workers, 2009- Auszug
“"In 2009, the rate of fatal injury for fishers and related fishing workers was 203.6 per 100,000 full-time equivalent workers, which is more than 50 times the all-worker rate of 3.5 per 100,000." ”
- Quelldaten von
- 2012-10-01
- Abgerufen
- 2026-05-10 · archivierte Kopie
- Berechnung
- The 2009 rate of 203.6/100k provides the upper-bound anchor for the uncertainty range: 1−(1−0.002036)^20 ≈ 3.97%, rounded to 4%. Used to set the upper bound of the uncertainty band at 0.035 (hedging that peak years are extreme outliers). The BLS OES denominator for 2009 implied approximately 35,000–40,000 fishing workers, consistent with the NIOSH estimate of ~39,000 FTE.







