Evidenzqualität 4.75/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 4/5
- D4 Unsicherheit
- 5/5
- D5 Geltungsbereich
- 5/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
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- Deine Faktoren
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Elterliche Schätzungen zu Schulmobbing variieren stärker als bei fast jedem anderen Kindheitsrisiko. Manche Eltern behandeln es als nahezu universellen Initiationsritus und nehmen an, dass jedes Kind damit konfrontiert wird; andere glauben, die Schule ihres Kindes sei im Wesentlichen mobbingfrei. Die Medienberichterstattung schwankt zwischen moralischer Panik (jede Schule ist ein Kriegsgebiet) und Beruhigung (Anti-Mobbing-Programme haben es gelöst). Wenn man sie um eine Zahl bittet, schätzen die meisten Erwachsenen irgendwo zwischen 10 % und 50 %, ein Bereich, der weit genug ist, um fast nichtssagend zu sein. Das Fehlen eines stabilen öffentlichen Ankers macht dies zu einer ungewöhnlich verrauschten Wahrnehmung.
Grobe Schätzung: ~1 von 3 bis 1 von 5 Kindern, intuitiv
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~19 % der US-Schüler im Alter von 12-18 Jahren gaben an, in der Schule gemobbt worden zu sein (NCES 2022)
US-Schüler im Alter von 12-18 Jahren, eingeschrieben in den Klassen 6-12
Berechnung anzeigen
Das NCES School Crime Supplement (2022) berichtet, dass 19,2 % der Schüler im Alter von 12-18 Jahren im Erhebungsjahr Mobbing in der Schule erlebten. Der CDC-NCHS Data Brief 514 (Oktober 2024), der Daten der National Health Interview Survey von Juli 2021 bis Dezember 2023 verwendet, fand eine höhere Zahl: 34,0 % der Teenager im Alter von 12-17 Jahren wurden in den letzten 12 Monaten gemobbt. Unter Verwendung der konservativeren jährlichen NCES-Rate von ~19 % und Kumulierung über 7 Schuljahre (Klassen 6-12): 1 - (1 - 0,19)^7 = 0,75. Unter Verwendung der nur auf Gymnasien bezogenen YRBS-Rate von ~19 % für die Klassen 9-12 und der NCES-Mittelschulrate von ~26 % für die Klassen 6-8 ergibt eine gewichtete Kumulierung ~0,72. Mobbing-Episoden sind jedoch von Jahr zu Jahr nicht vollständig unabhängig – manche Kinder werden dauerhaft zur Zielscheibe, während andere nie zur Zielscheibe werden. Nach einer Abwärtskorrektur für diesen Clustereffekt (Korrelation zwischen den Jahren) wird eine zentrale Schätzung von ~0,65 verwendet. Die NCHS-Zahl von 34 % pro Jahr würde eine viel höhere Lebenszeitschätzung ergeben (~0,95), aber diese Erhebung verwendet eine breitere Definition, die verbales Necken einschließt, das die NCES-Schwelle möglicherweise nicht erreicht.
Einschränkungen: Prävalenzschätzungen für Schulmobbing reichen von 19 % (NCES SCS, strenge Verhal…
Prävalenzschätzungen für Schulmobbing reichen von 19 % (NCES SCS, strenge Verhaltenskriterien) über 34 % (NCHS NHIS, breitere Eltern-/Selbstauskunft) bis zu 32 % weltweit (UNESCO, letzter Monat). Die Diskrepanz wird durch Definitionsschwellen, Berichtszeiträume und die Frage getrieben, ob die Erhebung nach spezifischen Verhaltensweisen fragt oder das Wort »Mobbing« verwendet (Selbstetikettierung erzeugt niedrigere Schätzungen). Die Lebenszeitkumulierung von ~65 % geht von einer unvollständigen Jahr-zu-Jahr-Unabhängigkeit aus; wenn Mobbing stark auf eine Teilgruppe chronisch betroffener Kinder konzentriert ist, könnte die Rate auf Bevölkerungsebene für »jemals gemobbt« niedriger sein, als eine einfache Kumulierung nahelegt, aber die individuelle Belastung dieser Kinder ist viel höher. Der Eintrag erfasst nur persönliches Mobbing; Cybermobbing wird separat erfasst. Die Schwere variiert enorm – die 19 % umfassen alles von einem einzelnen Vorfall von Beschimpfungen bis zu anhaltender körperlicher Einschüchterung über ein ganzes Schuljahr. Der Anstieg des YRBS 2023 von 15 % auf 19 % spiegelt möglicherweise eher eine soziale Neuanpassung nach der Pandemie als einen langfristigen Trend wider und sollte vorsichtig interpretiert werden, bis der nächste Erhebungszyklus ihn bestätigt oder umkehrt.
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 3,8 · 26%
Peak bullying age; NCES SCS 2022 reports 26% for this group
1 zu 6,3 · 16%
NCES SCS 2022; YRBS 2023 reports 19% for a slightly different question
1 zu 3,1 · 32%
UNESCO 2019; includes physical and psychological bullying
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
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The most reliable US estimate comes from the NCES School Crime Supplement, which asks students ages 12-18 about specific bullying behaviors rather than relying on the loaded word “bullying” itself. In the 2021-22 school year, 19% of students reported being bullied at school — verbal harassment (12%), rumor-spreading (10%), physical aggression (5%), deliberate exclusion (5%), and threats (4%). The CDC’s 2023 Youth Risk Behavior Survey independently converged on the same 19% for high schoolers, while a broader CDC household survey (NCHS Data Brief 514, 2024) found 34% of 12-17-year-olds bullied in the past year using a more inclusive definition. Compounding the conservative 19% annual rate across seven school years would suggest a raw lifetime probability approaching 75%; adjusting downward for the fact that bullying tends to cluster on a persistently targeted subset of children rather than striking independently each year yields a central estimate of roughly 65% — meaning most children will encounter in-person bullying at least once during their school career, though many of those encounters will be isolated incidents rather than sustained campaigns.
School bullying is one of the few risks where parental intuitions split almost evenly in opposite directions. Parents who were bullied themselves tend to overestimate prevalence and assume it is nearly universal; parents whose children attend well-resourced schools in low-conflict neighborhoods tend to assume it barely exists. Both intuitions contain a grain of truth. The 19-22% annual rate is high enough that bullying is genuinely common — in a classroom of 30, roughly six students experienced it that year — but low enough that the majority of children in any given year are not targeted. The distribution is also uneven: middle schoolers (26%) face it at nearly double the rate of high schoolers (16%), LGBTQ+ students at 1.6 times the average, and students with developmental disabilities at 1.4 times. These subgroup disparities mean that “the odds of being bullied” is not a single number but a distribution shaped by age, identity, and school environment.
The health consequences are well-documented and disproportionate to how casually bullying is sometimes dismissed. The NCHS found that bullied teenagers were nearly twice as likely to show symptoms of anxiety or depression. Longitudinal studies link childhood bullying victimization to elevated rates of PTSD symptoms, social withdrawal, and suicidal ideation that can persist into adulthood. The 2023 YRBS also flagged a worrying reversal: after years of decline, reported bullying on school property rose from 15% in 2021 to 19% in 2023, potentially reflecting post-pandemic social readjustment as students returned to in-person schooling. Whether that uptick is a blip or a trend reversal will not be clear until the next survey cycle.
Verwandte Fakten
Etwa 50% der US-Jugendlichen erleben Cybermobbing waehrend der Oberschule. Kombiniert mit persoenlichem Mobbing (65% in Klassen 6-12) ist Belaestigung die Norm, nicht die Ausnahme fuer Jugendliche.
Etwa 65% der US-Schueler erleben Mobbing in Klassen 6-12. Die Wahrscheinlichkeit, bei einer Schulschiesserei zu sterben, liegt bei ~1 zu 110.000 pro Jahr. Der alltaegliche Schaden stellt das Schlagzeilenrisiko in den Schatten.
65% der Schueler erleben Mobbing in Klassen 6-12. 48% der Erwachsenen erleben Arbeitsplatzmobbing ueber ihre Karriere. Der Abschluss aendert den Ort, nicht die Wahrscheinlichkeit.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
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[1] National Center for Education Statistics (NCES), U.S. Department of Education — Student Reports of Bullying: Results From the 2022 School Crime Supplement to the National Crime Victimization Survey
Student Reports of Bullying: Results From the 2022 School Crime Supplement to the National Crime Victimization Survey- Statistik
About 19% of students ages 12-18 reported being bullied at school during the 2021-22 school year; 26% in middle school, 16% in high school- Auszug
“"In 2021-22, about 19 percent of students ages 12-18 reported being bullied during school. The percentage was higher for female students than for male students (22 vs. 17 percent) and higher for middle school students (26 percent) than high school students (16 percent)." ”
- Quelldaten von
- 2024-02-01
- Abgerufen
- 2026-04-19 · archivierte Kopie
- Berechnung
- The School Crime Supplement (SCS) to the National Crime Victimization Survey is the gold-standard US measure. It surveys ~5,800 students ages 12-18 biennially. The 19% figure is the native estimate. Types of bullying: being made fun of, called names, or insulted (12%); subject of rumors (10%); pushed, shoved, tripped, or spit on (5%); excluded from activities on purpose (5%); threatened with harm (4%). Among those bullied, 32% experienced it on 1 day, 18% on 2 days, 31% on 3-10 days, and 18% on more than 10 days in the school year.
-
[2] National Center for Health Statistics, CDC — Bullying Victimization Among Teenagers: United States, July 2021-December 2023
Bullying Victimization Among Teenagers: United States, July 2021-December 2023- Statistik
34.0% of teenagers ages 12-17 were bullied in the past 12 months; 38.4% for ages 12-14, 29.7% for ages 15-17- Auszug
“"During July 2021-December 2023, 34.0% of teenagers ages 12-17 were bullied in the past 12 months. The percentage was higher among younger teenagers ages 12-14 (38.4%) than among teenagers ages 15-17 (29.7%). Sexual or gender minority teenagers were more likely to be bullied (47.1%) than teenagers who are not a sexual or gender minority (30.0%)." ”
- Quelldaten von
- 2024-10-01
- Abgerufen
- 2026-04-19 · archivierte Kopie
- Berechnung
- NCHS Data Brief 514 uses National Health Interview Survey (NHIS) data pooled over 2.5 years. The 34% figure is substantially higher than the NCES 19% because the NHIS uses a broader definition of bullying (parent- or self-report, includes verbal teasing that may not meet the SCS behavioral threshold). The NHIS also captures younger teens (12-14) who have higher victimization rates. The subgroup figures are critical for the personal factor multipliers: girls 38.3% vs boys 29.9%, SGM teens 47.1% vs non-SGM 30.0%, teens with developmental disability 44.4% vs without 31.3%.
-
[3] Centers for Disease Control and Prevention (CDC) — Youth Risk Behavior Survey Data Summary & Trends Report 2013-2023
Youth Risk Behavior Survey Data Summary & Trends Report 2013-2023- Statistik
In 2023, 19% of US high school students reported being bullied on school property in the past year, up from 15% in 2021- Auszug
“"The percentage of high school students who reported being bullied on school property was 19.0% in 2023, compared with 15.2% in 2021. Female students (22%) were more likely than male students (17%) to report being bullied at school." ”
- Quelldaten von
- 2024-06-01
- Abgerufen
- 2026-04-19 · archivierte Kopie
- Berechnung
- The YRBS is a biennial survey of ~17,000 high school students (grades 9-12). The 2023 figure of 19% aligns with the NCES SCS figure for the same age group. The increase from 15% in 2021 is notable and may reflect post-pandemic social adjustment. YRBS also reports that 29% of LGB students were bullied at school, compared to approximately 17% of heterosexual students (roughly 1.7x multiplier). This source corroborates the NCES data and provides the trend context.
- Unabhängigkeit
- YRBS and SCS are independently administered surveys with different sampling frames; convergence on ~19% for high schoolers strengthens confidence in the native estimate.
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[4] UNESCO — Behind the Numbers: Ending School Violence and Bullying
Behind the Numbers: Ending School Violence and Bullying- Statistik
Almost 1 in 3 students (32%) worldwide has been bullied by peers at school at least once in the last month- Auszug
“"Almost one in three students (32%) has been bullied by their peers at school at least once in the last month and a similar proportion are affected by physical violence. Bullying has decreased in almost half of the 71 countries and territories studied." ”
- Quelldaten von
- 2019-01-01
- Abgerufen
- 2026-04-19 · archivierte Kopie
- Berechnung
- UNESCO's global figure of 32% (past month) is substantially higher than the US annual figures because it includes countries with less developed anti-bullying infrastructure and uses a past-month reporting window. This source provides the global context and establishes that US rates, while concerning, are below the global average. Physical bullying is more common outside North America and Europe, where psychological bullying predominates.
- Unabhängigkeit
- UNESCO draws on HBSC, GSHS, PIRLS, and TIMSS data — survey instruments independent from US-administered NCES SCS and CDC YRBS.







