Evidenzqualität 4.5/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 5/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 3/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
● Ihre Faktoren — auf dieses Risiko ▾ klicken zum Anzeigen
- Deine Faktoren
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Der Tod am Arbeitsplatz ist eines jener Risiken, die die meisten Bürobeschäftigten unter »das Problem anderer Leute« verbuchen. Büroangestellte, Wissensarbeiter und Einzelhandelspersonal begegnen tödlichen Arbeitsunfällen in ihren sozialen Netzwerken selten, und die Berichterstattung konzentriert sich auf spektakuläre Einstürze und Industrieexplosionen statt auf das stetige Tröpfeln von Transportunfällen, Stürzen und Getroffenwerden-Ereignissen, die den Großteil der Zahl ausmachen. Arbeiter im Bauwesen, in der Landwirtschaft und im Fernverkehr kalibrieren tendenziell besser — die Gefahr ist konkret und wird vor Ort besprochen —, aber selbst sie unterschätzen möglicherweise den kumulativen Tribut über die gesamte Laufbahn, weil die Wahrscheinlichkeit jedes einzelnen Jahres niedrig genug ist, um beherrschbar zu wirken. Keine groß angelegte US-Umfrage isoliert die »Angst, bei der Arbeit zu sterben« als eigenständige Frage, daher ist die wahrgenommene Seite hier redaktionelle Intuition.
Grobe Schätzung: Die meisten Büroangestellten behandeln es als nahezu null; Bau- und Landwirtschaftsarbeiter spüren, dass es real ist, unterschätzen aber die Anhäufung über die Laufbahn
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~5.070 tödliche Arbeitsunfälle im Jahr 2024; Rate von 3,3 pro 100.000 Vollzeitäquivalent-Arbeitnehmern
Erwerbstätige US-Zivilbeschäftigte (alle Branchen, 2024)
Berechnung anzeigen
Der BLS Census of Fatal Occupational Injuries erfasste 5.070 tödliche Arbeitsunfälle im Jahr 2024 bei einer Rate von 3,3 pro 100.000 Vollzeitäquivalent-Arbeitnehmern. Die jährliche Wahrscheinlichkeit für einen erwerbstätigen Arbeitnehmer beträgt etwa 3,3e-5. Eine typische US-Berufslaufbahn erstreckt sich über rund 44 Jahre (Alter 18 bis 62). Risiko über die gesamte Berufslaufbahn: 1 − (1 − 3,3e-5)^44 ≈ 0,00145, oder etwa 1 zu 690. Dies verwendet Arbeitsjahre statt des websitestandardmäßigen 59-jährigen Resterwartungshorizonts, weil die Exposition gegenüber tödlichen Arbeitsunfällen mit der Pensionierung endet. Die Zahl ist ein Durchschnitt über alle Berufe; das individuelle Risiko variiert über die Branchen hinweg um den Faktor 18 oder mehr (Landwirtschaft/Forstwirtschaft/Fischerei bei ~18,6 pro 100.000 gegenüber Dienstleistungsberufen bei ~1 pro 100.000). Das Unsicherheitsband (0,0008–0,0025) spiegelt den Bereich zwischen reinen Büro-Laufbahnen und Laufbahnen in Branchen mittleren Risikos wie der Fertigung oder Lagerwirtschaft wider; Arbeiter in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder Fischerei haben Berufsrisiken weit über der oberen Grenze.
Einschränkungen: Die Rate von 3,3 pro 100.000 ist ein Durchschnitt über alle Branchen und alle Be…
Die Rate von 3,3 pro 100.000 ist ein Durchschnitt über alle Branchen und alle Berufe, der eine enorme Varianz verbirgt. Ein Softwareentwickler und ein Waldarbeiter teilen sich diese Kennzahl so, wie sie sich eine nationale Kriminalitätsrate teilen — technisch korrekt, praktisch nutzlos für die persönliche Kalibrierung. Das BLS CFOI schließt Drogenüberdosen ein, die am Arbeitsplatz auftreten (410 im Jahr 2024), von denen einige Analysten argumentieren, sie sollten anders klassifiziert werden; ihr Ausschluss würde die Rate um etwa 8 % senken. Die Zählung schließt außerdem Militärpersonal, Selbstständige, die nicht durch staatliche Arbeitslosenversicherungsprogramme abgedeckt sind, und Arbeitnehmer unter 16 Jahren aus. Der langfristige Trend ist stark rückläufig (die Rate ist seit 1970 um ~75 % gesunken), sodass die Zahl für die gesamte Berufslaufbahn bei Verwendung aktueller Raten wahrscheinlich konservativ ist — ein Arbeitnehmer, der heute ins Erwerbsleben eintritt, wird 2060 wahrscheinlich niedrigeren Raten gegenüberstehen als 2026. Der Vergleich mit anderen Ländern ist eklatant: Die US-Rate von 3,3 pro 100.000 ist rund das 2- bis 3-fache der Rate im Vereinigten Königreich, in Deutschland oder in den nordischen Ländern.
Verwandte Risiken
Andere Risiken zu ähnlichen Themen — zum Erkunden verwandter Ängste.
Einsatztod im Rettungsdienst
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rettungssanitäter oder Notfallsanitäter im Laufe einer Karriere im Dienst stirbt?
Hirnaneurysma
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, an einer Hirnaneurysmaruptur zu sterben?
Unsichere Importprodukte
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, durch ein unsicheres importiertes Konsumgut geschädigt zu werden?
Krebsdiagnose im Kindesalter
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Kind vor dem 20. Lebensjahr Krebs diagnostiziert wird?
Erstickung
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, an Erstickung durch Verschlucken zu sterben?
Gefälschte Medikamente
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, durch ein gefälschtes oder minderwertiges Medikament geschädigt oder getötet zu werden?
COVID-19
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, im Verlauf der Pandemie und endemischen Phase an COVID-19 zu sterben?
Vergleichsrisiko wählen
The Bureau of Labor Statistics recorded 5,070 fatal work injuries in the United States in 2024, at a rate of 3.3 per 100,000 full-time equivalent workers. Compounded over a typical 44-year working career, that translates to roughly a 1 in 690 chance of dying on the job — about one-seventh the lifetime risk of dying in a car crash. The rate has fallen roughly 75% since 1970, when it stood near 14 per 100,000, but the absolute body count has barely budged because the workforce has doubled. Transportation incidents remain the leading killer at 38% of all workplace fatalities, followed by falls, contact with objects, and exposure to harmful substances.
The all-occupation average is a statistical fiction that obscures the real story, which is one of class. Agriculture, forestry, fishing, and hunting workers face a fatality rate of 18.6 per 100,000 — about 5.6 times the national average — giving them a career-long risk near 1 in 124. Construction workers run at roughly 9 per 100,000, or about 1 in 250 over a career. Office and professional-services workers sit near 1 per 100,000, making their career risk roughly 1 in 2,300. The gap between a logging crew and a law firm is not a rounding error; it is a factor of 20 in annual mortality, compounding over decades. Hispanic and Latino workers are consistently overrepresented in the fatality data, largely because of concentration in construction and agriculture.
The headline number also includes roughly 410 on-the-job drug overdose deaths (2024), which some analysts prefer to classify separately. Excluding them would lower the overall rate by about 8%. The count omits military personnel, most self-employed workers, and workers under 16. International comparison puts the US rate at roughly 2-3 times that of the UK, Germany, or Scandinavia — a gap that has persisted for decades and tracks with differences in regulatory enforcement, unionization, and employer liability regimes rather than with differences in industrial mix.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
-
[1] U.S. Bureau of Labor Statistics — Census of Fatal Occupational Injuries Summary, 2024
Census of Fatal Occupational Injuries Summary, 2024See all 2 Likelier entries citing this source →
- Statistik
5,070 fatal work injuries in 2024; fatal work injury rate of 3.3 per 100,000 FTE workers, down from 3.5 in 2023- Auszug
“"There were 5,070 fatal work injuries recorded in the United States in 2024, down 4.0 percent from the revised count of 5,283 fatal work injuries in 2023. The fatal work injury rate was 3.3 fatalities per 100,000 full-time equivalent (FTE) workers in 2024, a decrease from a rate of 3.5 in 2023." ”
- Quelldaten von
- 2026-02-19
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Berechnung
- The BLS CFOI 2024 headline figures anchor both the native ratio and the normalized lifetime estimate. Annual rate: 5,070 / ~155 million employed ≈ 3.27 per 100,000 (BLS reports 3.3 per 100,000 FTE, which adjusts for part-time workers). Career-lifetime conversion: 1 − (1 − 3.3e-5)^44 ≈ 0.00145, using a 44-year working career from age 18 to 62. Transportation incidents account for 38.2% of all fatal work injuries (1,937 deaths), making them the leading event type.
-
[2] U.S. Bureau of Labor Statistics — Number and rate of fatal work injuries, by selected private industries
Number and rate of fatal work injuries, by selected private industries- Statistik
Agriculture, forestry, fishing, and hunting: fatality rate of 18.6 per 100,000 FTE workers in 2024 (417 fatalities), the highest fatal injury rate of any industry sector- Auszug
“[Paraphrase — the BLS chart renders as a dynamic SVG; figures read from the 2024 CFOI industry data.] In 2024 the agriculture, forestry, fishing and hunting industry sector recorded 417 fatal work injuries at a rate of 18.6 per 100,000 full-time equivalent workers — the highest fatal injury rate of any private industry sector. ”
- Quelldaten von
- 2026-02-19
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Industry-specific rates anchor the personal_factor_multipliers. The agriculture/forestry/fishing/hunting rate of 18.6 per 100,000 is roughly 5.6x the all-industry average of 3.3. Construction/extraction at 9.2 is ~2.8x. These multipliers translate directly into the career-lifetime risk: a 44-year agriculture career yields 1 − (1 − 18.6e-5)^44 ≈ 0.0081, roughly 1 in 124 — an order of magnitude above the all-occupation average.
-
[3] National Safety Council — Injury Facts — Work-related Fatality Trends
Work-related Fatality Trends- Statistik
Long-term decline in US workplace fatality rates from ~14 per 100,000 in 1970 to ~3.3 per 100,000 in 2024; absolute counts relatively stable at ~5,000/year due to workforce growth- Auszug
“"The number of preventable work deaths per 100,000 workers has decreased substantially since the early 1970s. However, the total number of fatal work injuries has remained relatively stable at approximately 5,000 per year as the workforce has grown." ”
- Quelldaten von
- 2025-12-01
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Berechnung
- NSC Injury Facts provides the long-term trend context. The rate has fallen from ~14 per 100,000 in 1970 to ~3.3 per 100,000 in 2024, a roughly 4x improvement. But the absolute count has stayed near 5,000 because the US employed workforce has grown from ~80 million to ~155 million over the same period. This context matters for the "assumptions" field: the normalized figure assumes current rates persist, which is conservative given the historical trend.







