Evidenzqualität 4.75/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 4/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 5/5
- D4 Unsicherheit
- 5/5
- D5 Geltungsbereich
- 5/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Stalking nimmt eine eigentümliche Stellung in der öffentlichen Risikowahrnehmung ein. Es ist zugleich Gegenstand intensiver medialer Dramatisierung — der besessene Fremde, der prominente Fan, der Ex, der nicht aufhört — und weit verbreiteter Verharmlosung im Alltag, wo hartnäckiger unerwünschter Kontakt oft als romantische Beharrlichkeit, harmloses Aufmerksamkeitsstreben oder Privatsache zwischen ehemaligen Partnern umgedeutet wird. Die meisten Menschen halten sich nicht für wahrscheinliche Ziele. Erhebungsdaten zum wahrgenommenen persönlichen Stalking-Risiko sind praktisch nicht vorhanden; das Konzept selbst wurde im US-Strafrecht erst mit Kaliforniens Anti-Stalking-Gesetz von 1990 kodifiziert, und das öffentliche Verständnis dessen, was Stalking ausmacht, bleibt uneinheitlich.
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~22,5 % der Frauen und ~9,7 % der Männer haben in ihrem Leben Stalking erlebt (CDC NISVS 2023/2024)
US-Erwachsene ab 18 Jahren, NISVS national repräsentative Erhebung
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Der CDC NISVS 2023/2024 Stalking Data Brief berichtet eine lebenslange Stalking-Prävalenz von 22,5 % bei Frauen (28,8 Millionen) und 9,7 % bei Männern (11,9 Millionen). Der Zyklus 2023/2024 verwendete eine überarbeitete Stalking-Messung und Datenerhebungsmethodik; die CDC warnt ausdrücklich davor, diese Zahlen mit früheren NISVS-Wellen (2011, 2016/2017) zu vergleichen, wegen dieser methodischen Änderungen. Gewichteter Durchschnitt beider Geschlechter unter Verwendung des US-Zensus-Geschlechterverhältnisses (51,1 % F / 48,9 % M): 0,511 × 0,225 + 0,489 × 0,097 ≈ 0,1624, gerundet auf 0,162. Dies ist eine direkt gemessene lebenslange Prävalenz, keine Extrapolation aus einer Jahresrate. Die BJS Supplemental Victimization Survey (2019) schätzte unabhängig eine jährliche Stalking-Prävalenz von 1,3 % (3,4 Millionen Opfer), was über ein 59-jähriges Erwachsenenleben eine grobe Lebenszeitschätzung ergibt, die mit der NISVS-Zahl übereinstimmt. Unsicherheitsband: Das untere Ende verwendet die BJS-Jahresraten-Extrapolation (~12 %); das obere Ende spiegelt den oberen Bereich der bundesstaatlichen NISVS-Schätzungen und breitere Stalking-Definitionen wider, die hartnäckigen Kontakt geringerer Schwere erfassen (~30 % beide Geschlechter); das untere Ende verwendet engere Definitionen an der rechtlichen Schwelle, übereinstimmend mit BJS/NCVS-Erhebungsinstrumenten (~8 % beide Geschlechter).
Einschränkungen: Die NISVS 2023/2024 verwendete eine überarbeitete Stalking-Messung und Datenerhe…
Die NISVS 2023/2024 verwendete eine überarbeitete Stalking-Messung und Datenerhebungsmethodik; die CDC warnt ausdrücklich davor, diese Ergebnisse mit früheren NISVS-Wellen (2011, 2016/2017) zu vergleichen. Die höheren Zahlen von 2023/2024 könnten eine verbesserte Messung widerspiegeln statt eines echten Anstiegs der Prävalenz. Die Geschlechterdisparität (~2,3:1 Verhältnis von Frauen zu Männern) ist vorhanden, aber schmaler als in früheren Wellen, was teils Änderungen der Erhebungsmethodik, unterschiedliche Anzeigebereitschaft und unterschiedliche Schwellen für das Empfinden von Angst widerspiegeln könnte. Rund zwei Drittel der weiblichen Stalking-Opfer werden von einem aktuellen oder ehemaligen intimen Partner gestalkt, nicht von einem Fremden — ein Muster, das dem vorherrschenden Medienarchetyp widerspricht. Technologiegestütztes Stalking (GPS-Ortung, Social-Media-Überwachung, Spyware) ist zunehmend verbreitet; der Brief von 2023/2024 berichtet, dass technologiegestützte Taktiken 16–29 % der Opfer betrafen. Die Pipeline von Stalking zu Tötung ist gut dokumentiert: McFarlane et al. (1999) fanden, dass 76 % der von einem intimen Partner getöteten Frauen im Jahr vor ihrem Tod von ihrem Mörder gestalkt wurden, und 85 % der Opfer eines versuchten Femizids gestalkt wurden (dies sind verschiedene Populationen).
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Vergleichsrisiko wählen
The CDC’s National Intimate Partner and Sexual Violence Survey (NISVS) 2023/2024 Stalking Data Brief — the most recent cycle — found that 22.5% of women (approximately 28.8 million) and 9.7% of men (approximately 11.9 million) have experienced stalking victimization in their lifetime. The 2023/2024 cycle used revised stalking measurement and data collection methodology, and the CDC explicitly cautions against comparing these figures to earlier NISVS waves (2011, 2016/2017) due to these changes. The weighted combined-sex average places lifetime stalking prevalence for US adults at roughly 1 in 6. Independently, the Bureau of Justice Statistics estimated that 1.3% of persons age 16 or older (3.4 million) were stalked in 2019 alone, using a separate survey instrument — a figure consistent in order of magnitude with the NISVS lifetime estimate.
The stalking that shows up in these data bears little resemblance to the media archetype of an obsessed stranger. Approximately two-thirds of female stalking victims are stalked by a current or former intimate partner, and the most common tactics are unwanted phone calls, texts, and messages; being watched, followed, or tracked; and being approached or showing up in places where the victim did not want the perpetrator to be. Technology-facilitated stalking — GPS trackers, spyware, social media monitoring — is growing rapidly but may be undercounted in survey instruments designed before smartphones became ubiquitous. The behavioral pattern is notable for its persistence: the median duration of stalking victimization spans months, and a substantial minority of victims report being stalked for years.
The lethality connection is the statistic that most sharply separates stalking from other high-prevalence interpersonal crimes. McFarlane, Campbell et al. (1999) found that 76% of intimate-partner femicide victims were stalked by their killer in the year preceding the homicide, and 85% of attempted femicide victims were stalked. These are distinct populations — the 85% figure refers to attempted femicide, not to physical assault preceding completed femicide. This makes stalking one of the strongest behavioral predictors of intimate-partner homicide — yet it remains one of the least prosecuted, in part because the behavior that constitutes stalking (calling, texting, appearing in public places) is individually legal and becomes criminal only in aggregate. The gap between prevalence and prosecution is wide: the same BJS survey found that fewer than a third (29%) of stalking victims reported their victimization to police in 2019, and conviction rates for reported cases remain low.
Verwandte Fakten
Etwa ~1 von 6 Erwachsenen in den USA erlebt im Lauf des Lebens Stalking, rund ~22,5% der Frauen und ~9,7% der Männer (CDC NISVS 2023/2024). Es ist weitaus häufiger, als Schlagzeilen vermuten lassen, die es als seltenes, extremes Verbrechen darstellen.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
3/3 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
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[1] Centers for Disease Control and Prevention (CDC) — National Intimate Partner and Sexual Violence Survey: 2023/2024 Stalking Data Brief Verifiziert
National Intimate Partner and Sexual Violence Survey: 2023/2024 Stalking Data Brief- Statistik
22.5% of women and 9.7% of men experienced stalking in their lifetime- Auszug
“"More than 1 in 5 women (22.5% or an estimated 28.8 million) in the United States have experienced stalking during their lifetimes. Approximately 1 in 10 men (9.7% or about 11.9 million) in the United States have experienced stalking in their lifetimes." ”
- Quelldaten von
- 2025-01-01
- Abgerufen
- 2026-04-29 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Primary lifetime stalking prevalence from NISVS 2023/2024. Women: 22.5%, men: 9.7%. Combined-sex weighted average: 0.511 × 0.225 + 0.489 × 0.097 ≈ 0.1624 → 0.162. Used directly as lifetime_us_adult. The CDC cautions against comparing to earlier NISVS waves due to revised stalking measurement and methodology changes.
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[2] Bureau of Justice Statistics (DOJ) — Stalking Victimization, 2019 Verifiziert
Stalking Victimization, 2019- Statistik
1.3% of persons age 16+ were stalked in 2019 (approximately 3.4 million victims)- Auszug
“"About 1.3% (3.4 million) of all persons age 16 or older were victims of stalking in 2019. The percentage of persons who experienced stalking declined from 1.5% in 2016 to 1.3% in 2019." ”
- Quelldaten von
- 2022-03-01
- Abgerufen
- 2026-04-29 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- BJS annual prevalence from the NCVS Supplemental Victimization Survey. Independent from the CDC NISVS (different survey instrument, different definition threshold). The 1.3% annual rate over a 59-year adult life yields a rough lifetime estimate of 1 − (1 − 0.013)^59 ≈ 0.54, but this overstates true lifetime prevalence because stalking victimization is not independent across years. The NISVS directly measured lifetime prevalence of 16.2% (combined-sex) is more reliable for the lifetime figure. The same 2019 BJS report also found that fewer than a third (29%) of stalking victims reported their victimization to police.
- Unabhängigkeit
- BJS uses the National Crime Victimization Survey (NCVS), methodologically independent from the CDC's NISVS. Different sampling frame, different questionnaire, different stalking definition threshold. Cross-validation strengthens confidence in the order of magnitude.
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[3] Homicide Studies (SAGE) — Stalking and Intimate Partner Femicide Verifiziert
Stalking and Intimate Partner Femicide- Statistik
76% of femicide victims and 85% of attempted femicide victims were stalked by their intimate partner- Auszug
“"The prevalence of stalking was 76% for femicide victims and 85% for attempted femicide victims. Incidence of intimate partner assault was 67% for femicide victims and 71% for attempted femicide victims." ”
- Quelldaten von
- 1999-11-01
- Abgerufen
- 2026-04-29 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- McFarlane, Campbell et al. (1999) used an 18-item stalking inventory and personal interviews to describe intimate partner stalking within 12 months of attempted and actual partner femicide, covering 141 femicide and 65 attempted femicide incidents. The 76% figure applies to completed femicide; the 85% figure applies to attempted femicide. These are distinct populations and the figures should not be conflated.







