Evidenzqualität 4.5/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 5/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 3/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
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≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Einbruch steht nahe der Spitze der Angst vor Eigentumskriminalität. Heimsicherheitssysteme sind eine Multimilliarden-Dollar-Industrie, die auf dem Bild eines Fremden beruht, der um 3 Uhr morgens ein Schloss aufbricht, während die Familie schläft. Nachrichtenberichterstattung und Versicherungswerbung verstärken das mentale Modell einer dauerhaften Bedrohung mit hoher Wahrscheinlichkeit. Viele Hauseigentümer nehmen an, dass ein Jahrzehnt ohne Einbruch Glück ist, nicht der Normalfall. Die BJS-Schätzung von 1987, dass 72 % der Amerikaner in ihrem Leben einen Einbruch erleben würden, wird noch immer häufig zitiert, obwohl sie auf Kriminalitätsraten der 1970er-Jahre beruhte, die drei- bis fünfmal höher lagen als heute.
Grobe Schätzung: ~30-50 % Wahrscheinlichkeit im Laufe des Lebens
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~2,9 Wohnungseinbrüche pro 1.000 Haushalte pro Jahr (polizeilich gemeldet)
US-Haushalte, FBI-UCR-Daten 2024
Berechnung anzeigen
Der FBI Crime Data Explorer meldete 2024 405.776 Wohnungseinbrüche bei ~140 Millionen US-Haushalten, was eine jährliche polizeilich gemeldete Rate von ~2,9 pro 1.000 Haushalte ergibt. Die NCVS (die nicht gemeldete Kriminalität erfasst) schätzt die Raten historisch 2- bis 4-mal höher; das BJS meldete 2019 ~11,7 pro 1.000 Haushalte für Einbruch/Hausfriedensbruch kombiniert. Wir verwenden die polizeilich gemeldete FBI-Zahl als konservative Basis, weil sie vollendete Einbrüche mit tatsächlichem Verlust besser abbildet, während die NCVS versuchte Eindringversuche und Hausfriedensbruch einschließt. Über eine 40-jährige Wohneigentumsspanne (Alter 25-65), unter Annahme unabhängiger jährlicher Versuche zur Rate von 2024: 1 − (1 − 0,0029)^40 ≈ 0,109, also ~11 %. Bei Verwendung der höheren NCVS-inklusiven Rate von ~0,007 (von 11,7/1.000 nach unten korrigiert, um Rückgänge nach 2019 zu berücksichtigen) läge die Lebenszeitzahl bei ~24 %. Die Schätzung von 11 % ist konservativ; die wahre Zahl einschließlich nicht gemeldeter Einbrüche liegt wahrscheinlich bei 15-25 %. Die BJS-Lebenszeitschätzung von 72 % aus dem Jahr 1987 beruhte auf NCVS-Raten von 1975-1984, die 3- bis 5-mal höher lagen als die aktuellen Raten, und ist nicht mehr anwendbar.
Einschränkungen: Die FBI-UCR-Daten erfassen nur polizeilich gemeldete Einbrüche; die NCVS-Viktimi…
Die FBI-UCR-Daten erfassen nur polizeilich gemeldete Einbrüche; die NCVS-Viktimisierungsstudie schätzt konsistent 2- bis 4-mal mehr Einbrüche, weil viele nicht gemeldet werden. Die Lebenszeitzahl von ~11 % verwendet die konservative FBI-Rate; die Einbeziehung nicht gemeldeter Einbrüche würde sie auf 15-25 % anheben. Die detaillierte Aufschlüsselung nach bewohnt vs. unbewohnt, gewaltsam vs. gewaltlos eingedrungen stammt aus BJS-Daten der Jahre 2003-2007 — dem jüngsten Bericht mit diesem Detailgrad. Die Gesamt-Einbruchsraten sind seither erheblich gesunken, doch die anteiligen Aufschlüsselungen werden als weitgehend stabil angenommen. Die »Hot Burglary«-Rate von 28 % ist merklich höher als in England und Wales (~7-13 %), möglicherweise weil US-Einbrecher ein höheres Risiko einer bewaffneten Konfrontation eingehen und dennoch fortfahren. Die Einbruchsdynamik in Wohnungen unterscheidet sich von Einfamilienhäusern; Mehrfamiliengebäude mit über 10 Einheiten hatten niedrigere Raten (8/1.000 vs. ~20+/1.000 für freistehende Häuser).
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Das FBI verzeichnete 2024 rund 406.000 Wohnungseinbrüche, also etwa 2,9 pro 1.000 Haushalte — eine Rate, die seit 2005 um 69 % gesunken ist. Über eine 40-jährige Wohneigentumsspanne ergibt das eine Lebenszeitwahrscheinlichkeit von 11 %, mindestens einen polizeilich gemeldeten Einbruch zu erleben. Die weithin zitierte Lebenszeitquote von 72 % aus dem BJS-Bericht von 1987 wurde auf Basis von Kriminalitätsraten der 1970er-Jahre berechnet, die drei- bis fünfmal höher lagen als heute; eine Neuberechnung mit aktuellen Daten reduziert den Wert um rund zwei Drittel.
Der Unterschied zwischen abgeschlossen und nicht abgeschlossen spielt eine geringere Rolle, als die meisten annehmen, und eine größere, als er sollte. FBI-Daten zeigen, dass bei 38 % der Einbrüche kein gewaltsames Eindringen stattfand — der Täter kam durch eine unverschlossene Tür oder ein offenes Fenster. Die BJS-Tiefenanalyse zu Einbrüchen bei Anwesenheit der Bewohner ergab, dass in 55 % der Fälle, in denen jemand zu Hause war, der Täter durch einen unverschlossenen oder offenen Zugang eintrat. Abschließen verringert die Gelegenheit, doch ein entschlossener Einbrecher tritt die Tür ein; das eigentliche Abschreckungsgefälle verläuft über sichtbare Sicherheitssysteme (83 % der verurteilten Einbrecher gaben an, ein Haus mit Alarm zu meiden) und den Anschein der Bewohntheit.
Die Aufteilung in bewohnte und leere Häuser ist der Punkt, an dem die Angst am stärksten von den Daten abweicht. Nur 28 % der Einbrüche geschehen, während jemand zu Hause ist, und in diesen Fällen sind 65 % der Täter dem Opfer bekannt — es handelt sich häufig um häusliche Auseinandersetzungen, nicht um Einbrüche durch Fremde. Gewalt tritt bei etwa einem Viertel der Einbrüche bei Anwesenheit auf, doch schwere Verletzungen sind selten: Das BJS stellte fest, dass 92 % der bei einem gewaltsamen Einbruch anwesenden Bewohner unverletzt blieben. Das Kinoszenario eines bewaffneten Fremden, der nachts einbricht, während die Familie schläft, macht nur einen kleinen Bruchteil einer Kriminalitätskategorie aus, die sich selbst auf einem jahrzehntelangen Tiefstand befindet.
Verwandte Fakten
Die polizeilich erfasste Lebenswahrscheinlichkeit eines Wohnungseinbruchs liegt bei rund 11% über 40 Jahre Eigentum, ausgehend von ~2,9 Einbrüchen pro 1.000 Haushalte und Jahr. Die oft zitierten 72% stammen aus Kriminalitätsraten der 1970er, drei- bis fünfmal höher als heute.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
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[1] Federal Bureau of Investigation — FBI Releases 2024 Reported Crimes in the Nation Statistics
FBI Releases 2024 Reported Crimes in the Nation StatisticsSee all 2 Likelier entries citing this source →
- Statistik
779,542 total burglaries in 2024; rate of 229.2 per 100,000 residents; residential burglaries accounted for ~52% of the total- Auszug
“"The FBI reported 779,542 burglary offenses in 2024, a rate of 229.2 per 100,000 inhabitants, down from 253.3 per 100,000 in 2023 — a 9.5% year-over-year decline." ”
- Quelldaten von
- 2025-09-30
- Abgerufen
- 2026-04-22 · archivierte Kopie
- Berechnung
- 779,542 total burglaries × 52% residential = ~405,776 residential burglaries. Divided by ~140 million US households = 2.9 per 1,000 households per year. Over 40 years: 1 - (1 - 0.0029)^40 = 0.109, or ~11% lifetime probability. The 2024 rate continues a long-term decline: the 2005 rate was 738.9 per 100,000, meaning burglary has fallen ~69% in rate over two decades.
-
[2] Bureau of Justice Statistics, U.S. Department of Justice — Victimization During Household Burglary
Victimization During Household Burglary- Statistik
28% of burglaries occurred while a household member was present; 7% involved violence; 38% of entries were through unlocked doors/windows- Auszug
“"A household member was present in roughly 28% of the 3.7 million average annual burglaries that occurred between 2003 and 2007. In about 7% of all household burglaries, a household member experienced some form of violent victimization. Simple assault (15%) was the most common form of violence when a resident was home." ”
- Quelldaten von
- 2010-09-01
- Abgerufen
- 2026-04-22 · archivierte Kopie
- Berechnung
- BJS NCVS data (2003-2007 average): 3.7 million burglaries/year (including unreported). 28% occurred with someone home ("hot burglary") = ~1.04 million. Of those, 26% involved violence against a resident. 38% of all entries used no force (unlocked door/window). Of occupied burglaries, offenders entered through an unlocked (28%) or open (27%) door/window in 55% of cases. 65% of violent burglary offenders were known to the victim. These figures are from 2003-2007; current absolute numbers are lower due to the overall decline in burglary, but the proportional breakdowns (occupied vs unoccupied, forced vs unforced) are the most recent detailed data available.
-
[3] Bureau of Justice Statistics (Koppel, 1987) — Lifetime Likelihood of Victimization
Lifetime Likelihood of VictimizationSee all 2 Likelier entries citing this source →
- Statistik
72% lifetime probability of household burglary (based on 1975-1984 NCVS rates)- Auszug
“"Based on 1975-84 annual victimization rates and life tables, the lifetime likelihood of being a victim of a personal theft or household burglary was estimated at 72% for burglary." ”
- Quelldaten von
- 1987-03-01
- Abgerufen
- 2026-04-22 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Koppel (1987) used 1975-1984 NCVS annual burglary rates (which ranged from ~60-80 per 1,000 households) and NCHS life tables. At those rates the 72% lifetime figure was mathematically sound. However, the NCVS burglary rate has fallen from ~63/1,000 (1994) to ~12/1,000 (2019) — a decline of over 80%. Recalculating with the 2024 FBI police-reported rate of 2.9/1,000 yields ~11% over 40 years. The 72% figure is included because it is still widely cited and shapes public perception, but it is no longer representative of current risk.







