Evidenzqualität 4.63/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 5/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 5/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 4/5
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- Deine Faktoren
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Wir haben noch keine rigorose Umfrage, die die »Angst, von einem Hund getötet zu werden« von der viel breiteren Kategorie der Angst vor Hunden im Allgemeinen isoliert. Beiläufige Berichterstattung und Selbstauskunftsumfragen finden Kynophobie (Angst vor Hunden) durchgehend unter den häufigeren spezifischen Tierphobien, aber die Version der Angst mit tödlichem Ausgang wird fast nie für sich allein gemessen. Anekdotisch ordnen die meisten Menschen, die gebeten werden, die Zahl zu schätzen, sie um mehrere Grössenordnungen zu hoch ein, in dieselbe intuitive Kategorie wie Haiangriffe und Bärenattacken.
Grobe Schätzung: die meisten schätzen 1 zu ein paar tausend über das Leben, basierend auf informellem Nachfragen
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~40 tödliche Hundebiss-/Hundestoss-Vorfälle pro Jahr, Vereinigte Staaten
US-Gesamtbevölkerung
Berechnung anzeigen
Verwendet ~40 tödliche Hundebiss- oder Hundestoss-Vorfälle pro Jahr als langfristige zentrale US-Schätzung (CDC-WISQARS-/NCHS-Sterblichkeitsdaten unter ICD-10 W54, »Von einem Hund gebissen oder gestossen«), geteilt durch eine US-Bevölkerung von ~335 Millionen, dann aufaddiert über 59 Jahre verbleibendes erwachsenes US-Leben. Die jährliche Zahl schwankte in den letzten zwei Jahrzehnten grob zwischen 30 und 80, mit einer jüngsten Aufwärtsdrift; das Unsicherheitsband spiegelt diese Spanne wider.
Einschränkungen: Dies ist ein Durchschnitt auf Bevölkerungsebene über alle US-Erwachsenen. Das ta…
Dies ist ein Durchschnitt auf Bevölkerungsebene über alle US-Erwachsenen. Das tatsächliche Risiko ist höchst heterogen: Kleinkinder (1-4 Jahre), sehr alte Menschen und Personen in Haushalten mit mehreren unsozialisierten oder unkastrierten Hunden haben eine bedeutend höhere jährliche Exposition, während Erwachsene ohne regelmässigen Kontakt zu fremden Hunden im Wesentlichen null ausgesetzt sind. Die jährliche US-Zahl ist in den jüngsten Berichtsjahren nach oben gedriftet, und das Unsicherheitsband spiegelt diesen jüngsten Anstieg wider.
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Vergleichsrisiko wählen
Die USA verzeichnen rund 40 tödliche Hundebiss- oder Hundestoss-Vorfälle pro Jahr unter dem CDC-WISQARS-ICD-10-Code W54, plus/minus Faktor zwei über verschiedene Berichtsjahre. Über die US-Bevölkerung verteilt und über eine verbleibende erwachsene Lebensspanne aufaddiert ergibt das ein Lebenszeitrisiko von etwa 1 zu 142.000 — klein, aber nicht verschwindend klein. Der einprägsame Anker: Hunde töten rund hundertmal mehr Amerikaner pro Jahr als Haie weltweit, und dennoch bekommen Hai-Todesfälle um Grössenordnungen mehr kulturelle Sendezeit. Wer das eine fürchtet und das andere nicht, betreibt keine Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Die Wahrnehmungs-Realitäts-Lücke läuft hier in eine interessante Richtung. Vertrautheit und Niedlichkeit unterdrücken die Angst weit unter die tatsächliche Zahl: Die meisten Menschen, die beiläufig einen fremden Hund streicheln, würden nicht beiläufig einen fremden Hai streicheln, obwohl der Hund in Bevölkerungszahlen das gefährlichere Tier ist. Die wahrgenommene Seite ist als Intuition markiert, nicht als Umfrage, weil keine rigorose aktuelle Erhebung „Angst, von einem Hund getötet zu werden” von der breiteren Kategorie Kynophobie isoliert.
Die Zahl ist auch ungewöhnlich ungleichmässig verteilt. Die Peer-Review-Übersicht von Patronek et al. über 256 US-Todesfälle fand, dass mehr als 80% der tödlichen Vorfälle vier oder mehr gleichzeitig auftretende Faktoren involvierten — am häufigsten ein unbeaufsichtigtes Opfer mit eingeschränkter Verteidigungsfähigkeit, ein unbekannter und unkastrierter Hund und ein Haushalt, in dem Hunde isoliert von normalem Menschenkontakt gehalten wurden. Kleinkinder (1-4 Jahre) und gebrechliche Ältere dominieren die Opferzahlen; Erwachsene in normalen Hundehalterhaushalten stehen vor etwas, das viel näher an Null liegt.
Verwandte Fakten
11,2% der Menschen werden im Leben einen Hundebiss mit aerztlicher Behandlung erleiden. Toedliche Hundeangriffe durchschnittlich ~40 pro Jahr in den USA. Die Versicherungsbranche zahlt jaehrlich $1,86 Mrd. fuer die nicht-toedlichen.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
2/3 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
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[1] Journal of the American Veterinary Medical Association (JAVMA) / Patronek, Sacks, Delise, Cleary, Marder — Co-occurrence of potentially preventable factors in 256 dog bite-related fatalities in the United States (2000-2009) Verifiziert
Co-occurrence of potentially preventable factors in 256 dog bite-related fatalities in the United States (2000-2009)- Statistik
256 dog bite-related fatalities in the US over 2000-2009 (~25.6 per year)- Auszug
“"Major co-occurrent factors included absence of an able-bodied person to intervene (n = 223 [87.1%]), incidental or no familiar relationship of victims with dogs (218 [85.2%]), owner failure to neuter dogs (216 [84.4%]), compromised ability of victims to interact appropriately with dogs (198 [77.4%]), and dogs kept isolated from regular positive human interactions versus family dogs (195 [76.2%]). Four or more of these factors co-occurred in 206 (80.5%) deaths." ”
- Quelldaten von
- 2013-12-15
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Patronek et al. used law-enforcement and animal-control primary records rather than news clippings, giving a more conservative annual count (~26/year) than tabloid-style trackers. We use it as the floor of the plausible range and blend with more recent CDC counts (~40-80/year) to produce a central estimate near 40/year.
- Unabhängigkeit
- This study is methodologically independent of CDC WISQARS: Patronek’s team compiled case histories from homicide detectives and animal control agencies, not ICD-10 death certificates, so it functions as independent corroboration of order of magnitude.
-
[2] US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) / National Center for Injury Prevention and Control — WISQARS — Web-based Injury Statistics Query and Reporting System
WISQARS — Web-based Injury Statistics Query and Reporting SystemSee all 2 Likelier entries citing this source →
- Statistik
ICD-10 code W54 (“Bitten or struck by dog”) records on the order of 30-80 US deaths per year- Auszug
“"An interactive, online collection of analysis tools for fatal, nonfatal, and cost of injury data. Users can explore fatal injury data, compare causes and states, access leading causes of death, and view violent death reporting statistics." ”
- Quelldaten von
- 2024-01-01
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Berechnung
- WISQARS queries on ICD-10 W54 consistently return an annual US fatal count in the 30-80 range across recent years (with a long-run mean near 40). Divided by US population (~335M) and compounded over 59 years of remaining adult life: 1 - (1 - 40/335000000)^59 ≈ 7.04 × 10^-6, i.e. ~1 in 142,000 lifetime.
- Unabhängigkeit
- WISQARS draws from NCHS death certificates coded by ICD-10, which is a separate data stream from the primary-source case compilations used by Patronek et al.
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[3] Injury Epidemiology (Springer Nature) / Tuckel & Milczarski — The changing epidemiology of dog bite injuries in the United States, 2005-2018 Verifiziert
The changing epidemiology of dog bite injuries in the United States, 2005-2018See all 2 Likelier entries citing this source →
- Statistik
~337,000 US ED visits per year for dog bites, 2005-2013; highest rate in ages 5-9- Auszug
“"Between 2005 and 2013, there were an average of 337,103 visits to emergency departments (ED) per year for dog bites. The modal category is the age group 5 to 9, followed by the age groups 0 to 4 and 10 to 14. Injuries are more prevalent among school-age children, inhabitants of less-densely populated areas, and residents of poorer neighborhoods." ”
- Quelldaten von
- 2020-10-21
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Used to bracket the denominator: roughly 337,000 ED-treated dog bites per year, of which ~40 end in death, gives a case-fatality ratio near 1 in 8,400 per ED-treated bite. Not used directly as the lifetime number but as a sanity check on the order of magnitude and on the heterogeneity across age groups.
- Unabhängigkeit
- Tuckel & Milczarski draw from NEISS emergency-department data, methodologically independent of the death-certificate pipeline used by WISQARS and Patronek.







