Evidenzqualität 4.63/5
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- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 4/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 4/5
- D6 Prosa
- 5/5
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- 5/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
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Wahrgenommen
Die Angemessenheit der Altersvorsorge ist die beständigste finanzielle Angst in amerikanischen Verbraucherumfragen. Gallup verfolgt sie seit über zwei Jahrzehnten, und sie rangierte in jedem gemessenen Jahr an erster oder zweiter Stelle unter den finanziellen Sorgen. Im April 2025 gaben 59 % der Amerikaner an, sich Sorgen zu machen, nicht genug Geld für den Ruhestand zu haben, wobei 71 % der nicht im Ruhestand befindlichen Erwachsenen zumindest mäßig besorgt und 42 % sehr besorgt waren. Unter den Nicht-Rentnern mit geringerem Einkommen äußerten rekordverdächtige 88 % Sorge. Die Angst ist keine irrationale Panik – sie folgt einer realen Lücke – aber sie wird durch runde Sparziele (z. B. »1 Million $«) verstärkt, die den Bedarf für viele Haushalte überschätzen können, und durch Medienberichterstattung, die Durchschnittswerte (verzerrt durch Großsparer) statt Mediane betont.
Grobe Schätzung: ~60 % der Amerikaner besorgt
Tatsächlich
~39 % der Haushalte im erwerbsfähigen Alter gefährdet (NRRI 2022 SCF)
US-Haushalte im erwerbsfähigen Alter (2022 SCF)
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Der National Retirement Risk Index (NRRI) des Center for Retirement Research am Boston College, aktualisiert mit Daten der Survey of Consumer Finances 2022, stellt fest, dass 39 % der Haushalte im erwerbsfähigen Alter »gefährdet« sind, ihren Lebensstandard vor dem Ruhestand nicht aufrechterhalten zu können, selbst wenn sie bis zum Alter von 65 Jahren arbeiten und alle Vermögenswerte einschließlich des Eigenheimkapitals über eine Umkehrhypothek verrenten. Diese 39 % sind der niedrigste Wert des NRRI seit seiner Einführung 2004 (Rückgang von 47 % im Jahr 2019), großenteils getrieben durch stark steigende Immobilienpreise (+22 % real, 2019-2022). Da der NRRI davon ausgeht, dass Haushalte eine Umkehrhypothek aufnehmen – etwas, das weniger als 2 % tatsächlich tun –, ist die Zahl von 39 % am besten als Untergrenzenschätzung zu verstehen. Eine vom Center for Retirement Research zitierte Vanguard-Studie ergab, dass mindestens 70 % der Haushalte ihren Lebensstandard vor dem Ruhestand nicht erreichen würden, wenn das Eigenheimkapital ausgeklammert wird. Die zentrale Schätzung von 0,39 verwendet den veröffentlichten NRRI mit einbezogenem Eigenheimkapital; die Unsicherheit umklammert den Bereich von der optimistischen NRRI-Lesart bis zum realistischeren Szenario, das das Eigenheimkapital ausklammert und berücksichtigt, dass die SCF 2022 einen historisch ungewöhnlichen Immobilienboom erfasste.
Einschränkungen: Die NRRI-Zahl von 39 % verwendet eine spezifische Definition von »Fehlbetrag« – …
Die NRRI-Zahl von 39 % verwendet eine spezifische Definition von »Fehlbetrag« – mehr als 10 % unter eine Zielersatzrate zu fallen, die aus den Ausgaben vor dem Ruhestand abgeleitet ist. Sie geht davon aus, dass Haushalte bis 65 arbeiten und eine Umkehrhypothek aufnehmen, was fast niemand tatsächlich tut. Eine vom Center for Retirement Research zitierte Vanguard-Studie ergab, dass mindestens 70 % der Haushalte zu kurz kämen, wenn das Eigenheimkapital ausgeklammert wird. Der NRRI erfasste auch einen historisch ungewöhnlichen Moment: Die SCF 2022 spiegelte die höchsten Immobilienpreise und Aktienmarktgewinne der Pandemiezeit wider. Die Verbesserung von 47 % auf 39 % hält möglicherweise nicht an. »Komfortabler Ruhestand« ist von Natur aus subjektiv – Forschung zeigt konsistent, dass die Ausgaben in den ersten Jahren des Ruhestands um 5-15 % sinken und mit dem Alter weiter zurückgehen, was bedeutet, dass viele Haushalte, die nach den Ausgabenmaßstäben vor dem Ruhestand »gefährdet« aussehen, sich erfolgreich anpassen können. Die Social Security bietet ein Fundament, das für die meisten Amerikaner Armut verhindert, indem sie 36-40 % des Erwerbseinkommens vor dem Ruhestand für Durchschnittsverdiener ersetzt. Die Angst ist überbewertet für Gutverdiener (die selbst unterhalb der Benchmarks erhebliche Puffer haben) und unterbewertet für Geringverdiener (die die geringsten Ersparnisse UND das geringste Bewusstsein für das Problem haben).
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 1,8 · 55%
Low-income households have the least savings and highest NRRI risk; many rely almost entirely on Social Security
1 zu 2,5 · 40%
Middle-income households are the core of the NRRI shortfall — enough income to expect a standard of living above Social Security, not enough savings to fund it
1 zu 5,0 · 20%
High earners are less likely to fall short in absolute terms, but the NRRI still finds ~20% at risk, often due to high pre-retirement spending and low savings rates relative to income
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
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About 39% of US working-age households are on track to fall short of maintaining their pre-retirement standard of living, according to the National Retirement Risk Index from the Center for Retirement Research at Boston College. That figure — updated with 2022 Survey of Consumer Finances data — is actually the lowest reading since the NRRI began in 2004, down from 47% in 2019. The improvement was driven almost entirely by soaring home prices (+22% in real terms between 2019 and 2022), not by a surge in savings behavior. And the NRRI assumes households tap their home equity through a reverse mortgage at retirement — something fewer than 2% actually do. A Vanguard study cited by the Center for Retirement Research found that at least 70% of households would fall short when housing equity is excluded.
The perception roughly matches the reality, which is unusual for this site. Gallup’s long-running financial worry tracker finds that 59% of Americans worry about not having enough for retirement, with 71% of nonretired adults at least moderately worried. The EBRI Retirement Confidence Survey tells a similar story from the other direction: 67% of workers say they are confident they will have enough, leaving 33% not confident. The gap between the NRRI’s 39% “at risk” and EBRI’s 33% “not confident” hints at a troubling asymmetry: some at-risk households do not know they are at risk.
The raw savings numbers make the gap concrete. The Federal Reserve’s 2022 SCF puts the median retirement account balance for households aged 55-64 at roughly $185,000. Fidelity’s widely cited guideline calls for 10x annual salary by age 67. With median household income around $80,000, that target is approximately $800,000. The gap between $185,000 and $800,000 looks catastrophic — but the Fidelity benchmark assumes savings alone should replace 45% of income, on top of Social Security. For a median earner, Social Security already replaces 36-40% of pre-retirement earnings, and household spending typically declines in the years immediately following retirement as commuting, work clothing, payroll taxes, and mortgage payments fall away. The $800,000 target is conservative by design; many households with paid-off homes and modest lifestyles can maintain their standard of living with substantially less.
None of this means the problem is imaginary. The 2025 Social Security Trustees Report projects that the Old-Age and Survivors Insurance trust fund will be depleted by 2033, after which ongoing payroll tax revenue would cover only 77% of scheduled benefits. A 23% benefit cut would push the NRRI’s share “at risk” up by an estimated 5-10 percentage points. The households most exposed are those in the bottom income third, who rely on Social Security for the vast majority of their retirement income and have median retirement savings close to zero.
The distribution matters more than the average. High earners who save even modestly through employer plans are unlikely to face destitution. Low earners without access to a 401(k) — a substantial share of private-sector workers lack an employer plan — face a genuine risk of a sharp living-standard decline. The fear is calibrated at the population level but poorly calibrated at the individual level: overrated for the anxious upper-middle class reading personal-finance blogs, underrated for the lower-income workers who rarely engage with retirement planning at all.
Verwandte Fakten
39% der Rentner haben ein Spardefizit. 4% der Erwachsenen erleben medizinische Insolvenz. Die Zeitlupenkrise ist 10-mal wahrscheinlicher als die akute. Keine trendet in sozialen Medien.
~37% der Rentner, die im großen Familienhaus blieben, berichteten in späteren Jahren von wohnungsbezogener Reue oder finanzieller Belastung. Etwa 22% derjenigen, die sich verkleinerten, wünschten, sie wären geblieben oder erst später umgezogen. Die schwerere Reue liegt beim Bleiben.
Etwa 39% der US-Rentner werden ein bedeutendes Spardefizit erleben. Die Wahrscheinlichkeit ist hoeher als die meisten Berufstaetigen schaetzen, aber Altersvorsorge rangiert konstant unter dramatischeren Finanzaengsten.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
-
[1] Center for Retirement Research at Boston College — The National Retirement Risk Index: An Update from the 2022 SCF
The National Retirement Risk Index: An Update from the 2022 SCF- Statistik
39% of working-age households are at risk of being unable to maintain their pre-retirement standard of living, down from 47% in 2019- Auszug
“"Between 2019 and 2022, the NRRI dropped substantially — from 47 to 39 percent. The share of households at risk dropped to the lowest level since the Index started in 2004, largely due to rising home values." ”
- Quelldaten von
- 2024-02-01
- Abgerufen
- 2026-04-19 · archivierte Kopie
- Berechnung
- The NRRI is the primary source for the native and normalized estimates. It compares projected replacement rates (from Social Security, pensions, 401(k)s, and home equity via reverse mortgage) against a target replacement rate derived from pre-retirement spending. Households falling more than 10% below their target are classified as "at risk." The 39% figure is used directly as the lifetime probability because the NRRI is already a lifetime-horizon measure — it asks whether a household will fall short over its entire retirement, not in any single year.
- Unabhängigkeit
- The NRRI is the canonical academic measure of US retirement preparedness. It uses the Federal Reserve's Survey of Consumer Finances microdata as its input, making it methodologically independent from survey-based confidence measures (EBRI, Gallup) and from industry benchmarks (Fidelity, Vanguard).
-
[2] Employee Benefit Research Institute / Greenwald Research — 35th Annual Retirement Confidence Survey (2025)
35th Annual Retirement Confidence Survey (2025)- Statistik
67% of workers are at least somewhat confident they will have enough money to live comfortably in retirement; 33% are not confident- Auszug
“"67% of workers are confident they will have enough money to live comfortably throughout retirement, and 78% of retirees are confident. Workers' confidence remained unchanged between January 2024 and January 2025." ”
- Quelldaten von
- 2025-04-29
- Abgerufen
- 2026-04-19 · archivierte Kopie
- Berechnung
- The EBRI RCS provides a perception-side cross-check. If 33% of workers report not being confident, that is reasonably close to the NRRI's 39% "at risk" — though the two measures are not directly comparable. The EBRI figure is self-assessed confidence; the NRRI is a modeled shortfall based on balance-sheet data. The gap (33% not confident vs 39% at risk) suggests that some at-risk households are unaware of their shortfall, consistent with the literature on financial literacy and retirement planning.
- Unabhängigkeit
- EBRI's Retirement Confidence Survey uses a nationally representative consumer survey panel, methodologically independent from the NRRI's balance-sheet modeling approach and from Gallup's financial-worry tracking polls.
-
[3] Board of Governors of the Federal Reserve System — Survey of Consumer Finances (SCF) — 2022
Survey of Consumer Finances (SCF) — 2022- Statistik
Median retirement account balance for households aged 55-64: approximately $185,000 (2022 dollars)- Auszug
“"The Survey of Consumer Finances (SCF) is a triennial cross-sectional survey of U.S. families. The survey provides detailed information on household balance sheets, pensions, income, and demographic characteristics." ”
- Quelldaten von
- 2023-10-01
- Abgerufen
- 2026-04-19 · archivierte Kopie
- Berechnung
- The SCF's median retirement balance of ~$185,000 for households aged 55-64 provides a concrete reality check against savings guidelines. Fidelity's widely cited benchmark is 10x salary by age 67; with median household income of ~$80,000 (2022), the target would be ~$800,000. The gap between $185,000 (actual median) and $800,000 (guideline) is enormous. However, the Fidelity guideline targets 45% income replacement from savings alone, on top of Social Security. Households with modest pre-retirement spending, a paid-off home, or higher-than-average Social Security benefits may need substantially less than 10x. The SCF is the upstream dataset that feeds the NRRI model.
- Unabhängigkeit
- The SCF is the primary federal data source on household wealth. The NRRI uses SCF microdata, so the two sources are linked — but the SCF provides the raw balance data while the NRRI provides the modeled shortfall assessment.
-
[4] Social Security Administration — The 2025 OASDI Trustees Report
The 2025 OASDI Trustees Report- Statistik
Social Security replaces approximately 36-40% of pre-retirement earnings for average earners; OASI trust fund projected to be depleted by 2033, after which 77% of scheduled benefits would be payable from ongoing revenue- Auszug
“"The Old-Age and Survivors Insurance Trust Fund will be able to pay 100 percent of total scheduled benefits until 2033, at which time the fund's reserves will become depleted and continuing program income will be sufficient to pay 77 percent of total scheduled benefits." ”
- Quelldaten von
- 2025-06-18
- Abgerufen
- 2026-04-19 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Social Security is the single largest source of retirement income for most Americans and replaces roughly 36-40% of pre-retirement earnings for average earners (higher replacement rates for lower earners, lower for higher earners). The 2033 OASI trust fund depletion date does not mean benefits go to zero — ongoing payroll taxes would still fund about 77% of scheduled benefits. This is relevant because the NRRI model assumes full scheduled Social Security benefits; a ~23% cut would increase the share of households at risk by an estimated 5-10 percentage points. The entry uses the current- law benefit assumption consistent with the published NRRI.
- Unabhängigkeit
- The SSA Trustees Report is the official government projection for Social Security solvency, independent from the NRRI modeling at Boston College and from the EBRI confidence surveys.








