Evidenzqualität 4.63/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 4/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 5/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 5/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
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≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
«Soldat im Kampf getötet» ist eines der lebhaftesten Bilder, die Zivilisten vom Krieg haben, verankert durch Filme aus dem Zweiten Weltkrieg, Opferzähler in den Kabelnachrichten aus Irak und Afghanistan und Drohnenaufnahmen aus der Ukraine. Wir haben keine jüngere, hochwertige Umfrage gefunden, die «die Angst, dass ein Soldat im Kampf stirbt» als eigenständige Frage isoliert, daher ist die wahrgenommene Seite als redaktionelle Intuition statt als erhobene Daten gekennzeichnet. Zivilisten ausserhalb militärischer Gemeinschaften neigen dazu, die Pro-Deployment-Todesrate entweder zu überschätzen (beeinflusst durch Vorannahmen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und Vietnams) oder zu unterschätzen (beeinflusst durch die relativ niedrigen US-Opferzahlen der späten Irak- und Afghanistan-Jahre). Familien innerhalb militärischer Gemeinschaften kalibrieren typischerweise besser, weil die Basisrate etwas ist, das sie konkret diskutiert hören.
Grobe Schätzung: schwankt stark, von ~1 zu 1.000 pro Deployment bis ~1 zu 10 pro Laufbahn, je nach Ära und Einheit
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~7.053 US-Militärtote / ~1,9 Mio. deployte US-Militärangehörige (Post-9/11-Kriege, 2001-2021)
US-Militärangehörige, die unter OEF/OIF/OND zwischen 2001-2021 nach Irak, Afghanistan oder verwandte Einsatzgebiete deployten
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Referenzuntergruppe: ein US-Militärangehöriger im aktiven Dienst oder in der Reserve, der während der Post-9/11-Kriege (Operation Enduring Freedom, Operation Iraqi Freedom, Operation New Dawn, 2001-2021) mindestens einmal nach Irak, Afghanistan oder ein verwandtes Einsatzgebiet deployte. Das Costs of War Project der Brown University meldet über 7.053 Tode von US-Militärangehörigen über die Post-9/11-Kriege hinweg; zwischen 1,9 und 3 Millionen Militärangehörige dienten in diesen Einsatzgebieten, über die Hälfte deployte mehr als einmal. Verwendet man das untere Ende des Militärangehörigen-Nenners (1,9 Mio.) als Pro-Person-Basis, ergibt 7.053 / 1.900.000 ≈ 0,00371, also rund 1 zu 270 über die gesamte Post-9/11-Kriegsperiode pro Person, die mindestens einmal deployte. Diese Zahl gilt für alle Tode im Einsatzgebiet (feindlich + nicht-feindlich); nur feindliche Tode sind etwa 5.300-5.400, was eine Nur-feindlich-Rate von rund 1 zu 350 ergibt. Der Geltungsbereich ist als subgroup_lifetime deklariert, weil es das Pro-Laufbahn-Risiko für eine spezifische deployte Untergruppe ist, kein Lebenszeitrisiko der Allgemeinbevölkerung. Es ist nicht direkt mit den Bevölkerungs-Lebenszeit-Zahlen auf anderen Likelier-Seiten vergleichbar — siehe regional_breakdown, wie sich die Zahl über Ära und Einheitstyp bewegt.
Einschränkungen: «Soldat» ist keine einzelne Bevölkerung. Ein Logistikspezialist auf einem US-Luf…
«Soldat» ist keine einzelne Bevölkerung. Ein Logistikspezialist auf einem US-Luftwaffenstützpunkt in Deutschland 2018, ein Infanterie-Schütze in Fallujah 2004, ein Panzerbesatzungsmitglied in Bakhmut 2024 und ein Marine auf Iwo Jima 1945 sind Risiken ausgesetzt, die sich um mehr als zwei Grössenordnungen unterscheiden. Die Schlagzeilenzahl ist spezifisch für US-Militärangehörige, die unter OEF/OIF/OND während der Post-9/11-Kriege deployten, und sollte nicht auf «jeden Soldaten in jedem Krieg» verallgemeinert werden. Innerhalb dieser Untergruppe war das Risiko nach Jahr konzentriert (2004-2007 im Irak, 2009-2011 in Afghanistan), nach Teilstreitkraft (Heer und Marine Corps höher als Navy und Air Force) und nach MOS (Kampftruppen höher als Unterstützungsrollen). Diese Zahl deckt zudem alle Tode im Einsatzgebiet ab (feindliche Handlung, Fahrzeugunfälle, Krankheit, Suizid im Einsatzgebiet). Sie schliesst Suizid nach dem Einsatz aus — das Costs of War Project merkt an, dass Suizidtode von Post-9/11-Veteranen und Aktivdienstleistenden die Kampftode um etwa das Vierfache überstiegen haben — sowie Tode nach dem Einsatz durch chronische, den Kriegen zuschreibbare Krankheit, die separat in den Gesundheitsstatistiken der Veteranen gezählt werden.
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 270
Headline figure. 7,053 deaths / 1.9M unique deployers. All in-theater causes.
1 zu 352
Approximately 5,400 hostile deaths / 1.9M deployers. Excludes accidents, illness, suicide in theater.
1 zu 100 · 1,0%
Order-of-magnitude estimate. Combat arms soldiers in forward operating roles during 2004-2007 Iraq and 2009-2011 Afghanistan saw per-deployment fatality rates several times higher than the all-forces average. Exact subgroup rates are not publicly broken out by MOS.
1 zu 426
7,053 deaths / ~3.0M deployment-tours ≈ 1 in 425 per tour. Low end of uncertainty band.
1 zu 40 · 2,5%
Approximately 407,000 US military deaths across ~16.1 million service members who served in WWII, or about 1 in 40 per career.
1 zu 149
Approximately 58,200 US military deaths across ~8.7 million Vietnam-era service members (~2.7 million in-country). Order-of-magnitude figure; exact per-deployment rate depended heavily on MOS and unit.
1 zu 10 · 10%
Estimated. Mediazona/Meduza statistical analyses using probate-registry data put cumulative Russian military deaths at ~165,000+ by end of 2024 against a rotating force on the order of 1-1.5 million. Numbers are contested and evolving; included only as an order-of-magnitude anchor for a high-intensity conflict.
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
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Vergleichsrisiko wählen
The useful question is not “what are the odds a soldier dies in combat” but “which soldier, in which war, in which job, in which year.” A US service member in 2020 sitting at a Pentagon desk and a Red Army rifleman in Stalingrad in 1942 are both technically soldiers, and their per-year death probabilities differ by orders of magnitude. The headline figure on this page fixes one specific reference subgroup — US service members who deployed to Iraq, Afghanistan, or related post-9/11 theaters between 2001 and 2021 — because that population has the best-documented casualty data of any modern war and is the one most readers actually have in mind when they think “the war”.
The numbers for that reference group come out to roughly 1 in 270 across an entire post-9/11 war career: about 7,053 US military deaths divided by approximately 1.9 million unique service members who deployed at least once. Hostile-only deaths (killed in action plus died of wounds) are closer to 1 in 350. Averaged across the ~3 million deployment tours those same service members logged, the per-tour death rate is closer to 1 in 425. That is meaningfully higher than most civilian categories on this site — roughly 220 times the lifetime risk of dying in a plane crash for a regular flyer (about 1 in 58,000) — but also far below the priors set by older wars: the US WWII cohort lost roughly 1 in 40 of the 16 million people who served, a rate almost seven times higher than the post-9/11 figure.
The within-subgroup heterogeneity is the real story. Combat arms soldiers in forward roles during 2004-2007 Iraq or 2009-2011 Afghanistan faced per-deployment rates several times higher than the all-forces average; support roles at secure bases faced rates much lower. Era matters more than anything else: Russian forces in Ukraine have sustained an estimated ~165,000 deaths from a force on the order of 1-1.5 million across 2022-2024, an order of magnitude above the US post-9/11 figure. The “1 in 270” headline is a scale marker for one specific well-measured modern conflict. It is not a forecast for any future one.
Verwandte Fakten
Etwa 1 von 270 US-Soldaten, die nach 2001 im Irak oder in Afghanistan eingesetzt wurden, starb im Einsatzgebiet. Das liegt weit unter der Laufbahnrate von 1 zu 40 der Generation des Zweiten Weltkriegs und weit unter den aktuellen russischen Verlusten in der Ukraine. „Soldat“ ist keine einheitliche Gruppe.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
2/3 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
-
[1] Costs of War Project, Watson Institute for International and Public Affairs, Brown University — U.S. Military, Veterans, Contractors & Allies Verifiziert
U.S. Military, Veterans, Contractors & Allies- Statistik
Over 7,053 US service members died in the post-9/11 wars; between 1.9 and 3 million US service members served in military operations in Afghanistan, Iraq, and related theaters, with over half deploying more than once.- Auszug
“"Over 7,053 U.S. service members died in the post-9/11 wars. Between 1.9 and 3 million U.S. service members served in military operations in Afghanistan, Iraq, and related theaters, and over half of them deployed more than once." ”
- Quelldaten von
- 2023-09-01
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- The Costs of War Project aggregates DoD DCAS casualty totals with VA and Census deployment counts. Dividing 7,053 total US service member deaths by 1.9 million unique deployed service members ≈ 3.71e-3, or roughly 1 in 270 per person who deployed during the post-9/11 wars. Using the upper Costs of War servicemember figure of 3 million (which counts more peripheral deployments) pushes the denominator up and the rate down to roughly 1 in 425. The 1.9M-denominator figure is used as the headline because it matches the Institute of Medicine (NCBI source below) count of unique OEF/OIF deployers and because it is the population most readers would think of when they picture "a soldier who went to the war". Per-tour (not per-person) rates are lower still, because service members averaged ~1.6 deployments each: roughly 7,053 / 3,000,000 tours ≈ 1 in 425 per deployment.
- Unabhängigkeit
- Costs of War draws its US military death count from the DoD Defense Casualty Analysis System (DCAS), which is the same upstream source the IOM/NCBI volume below used. Treat the two sources as consistent rather than fully independent on the death-count side; they are independent on the servicemember-count side, which Costs of War derives from Census/VA data while the IOM derived it from DoD personnel tempo reports.
-
[2] Institute of Medicine (National Academies Press), National Center for Biotechnology Information bookshelf — Operation Enduring Freedom and Operation Iraqi Freedom: Demographics and Impact (in Returning Home from Iraq and Afghanistan) Verifiziert
Operation Enduring Freedom and Operation Iraqi Freedom: Demographics and Impact (in Returning Home from Iraq and Afghanistan)- Statistik
Over 1.9 million US military personnel deployed in 3 million tours of duty of more than 30 days under OEF/OIF; as of November 24, 2009, 5,286 US troops had died and 36,021 had been wounded.- Auszug
“"Since the beginning of the wars in Afghanistan and Iraq in 2001, over 1.9 million US military personnel have been deployed in 3 million tours of duty lasting more than 30 days as part of Operation Enduring Freedom (OEF) or Operation Iraqi Freedom (OIF)." ”
- Quelldaten von
- 2013-03-12
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- The IOM volume is the peer-reviewed benchmark for OEF/OIF deployment totals and gives the 1.9 million unique-deployer figure used in the normalized calculation. Its November 2009 snapshot of 5,286 deaths across roughly the first eight years of the wars implies an average of ~660 US military deaths per year during the peak of OEF/OIF, or roughly 1 hostile+non-hostile death per ~360 deployed service members at that point in the conflict — consistent with the 1-in-270 figure after the wars continued through 2021 and the cumulative death count reached ~7,053.
- Unabhängigkeit
- The IOM’s casualty total is drawn directly from DoD reporting, so it is not independent of DCAS on the death-count pipeline. Cited here primarily for the peer-reviewed deployment-count denominator.
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[3] Mediazona, in collaboration with BBC Russian Service — Russian losses in the war with Ukraine — Mediazona verified count
Russian losses in the war with Ukraine — Mediazona verified count- Statistik
200,186 Russian military deaths confirmed by name as of February 2026; methodology captures estimated 45-65% of actual deaths- Auszug
“"On 24 February 2026, the fourth anniversary, the total exceeded 200,000 entries: 200,186 names were published." ”
- Quelldaten von
- 2026-02-24
- Abgerufen
- 2026-04-12 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Provides the formal citation for the Russian casualty estimate referenced in the regional_breakdown. Each entry requires verification from official Russian sources, obituaries, social media posts with photograph matching, or cemetery photographs. Automated de-duplication. The 45-65% capture rate estimate comes from cross-referencing with Probate Registry excess male mortality analysis.
- Unabhängigkeit
- Independent of US DoD DCAS and Brown University Costs of War — different conflict, different methodology (open-source intelligence vs official military records).







