Evidenzqualität 4.0/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 3/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 3/5
- D6 Prosa
- 4/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 4/5
● Ihre Faktoren — auf dieses Risiko ▾ klicken zum Anzeigen
- Deine Faktoren
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Keine rigorose Umfrage isoliert, wie Menschen ihre Angst vor E. coli speziell aus Salatgemüse, Zwiebeln oder Karotten einordnen. Die Berichterstattung über Rückruf-Ausbrüche (McDonald's-Zwiebeln, Grimmway-Bio-Karotten) ist intensiv und wiederkehrend, was die gefühlte Wahrscheinlichkeit gegenüber der Basisrate pro Mahlzeit tendenziell aufbläht. Die Intuition, die die meisten Menschen tragen, ist, dass gewaschenes, rohes Gemüse ein nahezu null Risiko darstellt und dass Fleisch die eigentliche STEC-Gefahr ist, was die Zuordnungsdaten umkehrt: O157-Erkrankungen lassen sich heute eher auf Gemüse als auf Rindfleisch zurückführen.
Grobe Schätzung: Die meisten Menschen würden vermuten, dass schwere gemüsebedingte E. coli für sie persönlich verschwindend selten ist (weit unter 1 zu 100.000 im Leben), oder sie alternativ in den Wochen nach einem im Fernsehen gezeigten Rückruf stark übergewichten.
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
Etwa 1.175 Krankenhauseinweisungen wegen gemüsezuordenbarem E. coli O157 pro Jahr unter ~335 Millionen Menschen
US-Bevölkerung (alle Altersgruppen), jährlich
Berechnung anzeigen
Die Schlagzeile zählt eine im KRANKENHAUS behandelte (schwere) O157-Infektion, die frischem Gemüse zugeordnet wird, nicht jeden milden Fall. Ausgangspunkt ist das CDC-Belastungsupdate von 2019: STEC O157 verursacht ~1.730 im Inland erworbene lebensmittelbedingte Krankenhauseinweisungen/Jahr (90 % KrI der zugrunde liegenden Erkrankungsschätzung 31.400–201.000 gegenüber dem Punktwert 86.200). Multipliziert mit der IFSAC-2023-Zuordnung von 67,9 % der O157-Erkrankungen zu Gemüse-Reihenkulturen (Blattgemüse usw.): 1.730 × 0,679 ≈ 1.175 gemüsezuordenbare Krankenhauseinweisungen/Jahr. Geteilt durch ~335 Mio. US-Bevölkerung = 3,51e-6/Jahr. Über einen 59-jährigen Erwachsenenhorizont (ab 18 Jahren, Standard der Website): 1 − (1 − 3,51e-6)^59 ≈ 2,07e-4 ≈ 1 zu 4.830. Das Unsicherheitsband skaliert das EID-Glaubwürdigkeitsintervall (≈0,36× bis ≈2,33× des Punktwerts) auf die Lebenszeitzahl: 7,5e-5 bis 4,8e-4. Zwei in das Band eingebaute, aber erwähnenswerte Vorbehalte: (1) Die Zuordnung von 67,9 % ist O157-spezifisch, sodass Nicht-O157-STEC-Gemüseerkrankungen (z. B. der O121-Bio-Karotten-Ausbruch von 2024) ZUSÄTZLICHE, hier nicht gezählte Belastung sind; (2) schwere O157-Fälle und HUS häufen sich bei kleinen Kindern, sodass die Anwendung einer Krankenhauseinweisungsrate über alle Altersgruppen auf einen Erwachsenenhorizont das Risiko des typischen Erwachsenen leicht überschätzt und das eines Kleinkinds unterschätzt.
Einschränkungen: Drei strukturelle Vorbehalte. (1) Absichtliche Bereichsdiskrepanz: Die Schlagzei…
Drei strukturelle Vorbehalte. (1) Absichtliche Bereichsdiskrepanz: Die Schlagzeile zählt eine im Krankenhaus behandelte (schwere) O157-Infektion, aber die Gemüsezuordnung von 67,9 % und die 1.730 Krankenhauseinweisungen sind O157-spezifisch. Der Bio-Karotten-Ausbruch von 2024 war E. coli O121, ein Nicht-O157-STEC, das von dieser Zuordnungszahl nicht erfasst wird, sodass die tatsächliche Belastung durch schweres STEC aus Gemüse etwas höher ist als ~1 zu 4.800. (2) Altersverzerrung: Schwere O157-Fälle und HUS konzentrieren sich bei kleinen Kindern und älteren Menschen. Die Anwendung einer Krankenhauseinweisungsrate über alle Altersgruppen auf einen 59-jährigen Erwachsenenhorizont überschätzt das Risiko des typischen Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter leicht und unterschätzt das eines Kleinkinds — die Multiplikatoren adressieren die HUS-Progressionsseite davon, aber nicht die Ansteckungsseite. (3) Episodische Exposition: Das gemüsezuordenbare Risiko wird von diskreten Kontaminationsereignissen dominiert (eine einzige kontaminierte Charge Zwiebeln oder Karotten kann landesweit 50–100 Erkrankungen verursachen), sodass der Langzeitdurchschnitt eine klumpige, rückrufgetriebene Realität glättet. Der 8D-Selbstbewertungsdurchschnitt liegt bei 4,0 mit allen Dimensionen ≥3; die wichtigsten Schwachstellen sind D3/D5, wo die Schlagzeile zwei nationale Schätzungen (Belastung × Zuordnung) über einen US-Bevölkerungsnenner verkettet statt einer einzelnen direkten Messung, und die Zuordnung ist ausschließlich O157.
Verwandte Risiken
Andere Risiken zu ähnlichen Themen — zum Erkunden verwandter Ängste.
Listerien in Aufschnitt
Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Erwachsener in den USA wegen Listerien in Aufschnitt ins Krankenhaus kommt oder daran stirbt?
Lebensmittelvergiftung (USA)
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, an einer Lebensmittelvergiftung zu sterben?
Fisch-Quecksilber
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der regelmäßige Verzehr von Fisch Ihnen durch Quecksilberexposition schadet?
Lebensmittelvergiftung im Restaurant
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, wegen einer Lebensmittelvergiftung nach einem Restaurantbesuch ins Krankenhaus zu müssen?
Bleihaltiger Zimt-Quetschbeutel
Wie hoch war die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kleinkind im Ausbruch durch verunreinigtes Zimt-Apfelmus ein gemeldeter Bleivergiftungsfall war?
Fahrradanhaenger Kind
Wie hoch ist das Risiko einer schweren Verletzung fuer ein Kind in einem gezogenen Fahrradanhaenger?
Hinten Fahrradsitz
Wie hoch ist das Risiko einer schweren Verletzung fuer ein Kind in einem hinten montierten Fahrradkindersitz?
Vergleichsrisiko wählen
The McDonald’s Quarter Pounder outbreak of October 2024 is the cleaner illustration than most people expect, because the contaminated ingredient was not the beef. CDC traced 104 E. coli O157:H7 infections across 14 states to fresh slivered onions supplied by Taylor Farms. Of the 98 patients with available information, 34 were hospitalized, four developed hemolytic uremic syndrome — the kidney-failure complication — and one older adult in Colorado died. Three weeks later a separate strain, E. coli O121, was traced to Grimmway Farms organic carrots: 48 sick across 19 states, 20 hospitalized, one HUS case, one death. Two produce items, two recalls, two deaths, inside a single autumn.
That inversion of intuition is the headline finding. The federal attribution model (IFSAC, 2023) assigns 67.9 percent of E. coli O157 illness to vegetable row crops such as leafy greens, and only 18.6 percent to beef. Combined with CDC’s 2019 burden estimate of roughly 1,730 domestically acquired O157 hospitalizations per year, that yields about 1,175 serious produce-attributable O157 infections annually. Spread across some 335 million people and a 59-year adult horizon, the lifetime probability of being hospitalized for one works out near 1 in 4,800. That sits just below the lifetime odds of dying from food poisoning of any kind and well above a plane-crash death, in a band where the risk is real but rare.
The number is built by chaining two national estimates rather than counting a single tracked event, so its uncertainty is wide, running from roughly 1 in 13,000 to 1 in 2,100. It also undercounts in one direction and overcounts in another. It undercounts because the 67.9 percent attribution is specific to O157, and the carrot outbreak’s O121 strain — like most non-O157 Shiga-toxin E. coli — falls outside it; the serious-STEC-from-produce total is therefore somewhat higher than the headline. It overcounts for the typical adult because both serious infection and HUS concentrate in the very young. In FoodNet surveillance (Gould et al.), 6.3 percent of all O157 infections progressed to HUS, but 15.3 percent did among children under five, roughly 2.4 times the average. A salad-eating adult and a toddler eating the same recalled carrots do not face the same downstream risk of kidney failure, and the per-meal base rate stays low for everyone between the recalls that briefly make it feel otherwise.
Verwandte Fakten
Eine schwere E.-coli-O157-Infektion durch frisches Gemüse zu bekommen, liegt bei etwa 1 zu 4.800 über das Leben eines US-Erwachsenen. Blattgemüse verursacht die meisten Ausbrüche, doch die Wahrscheinlichkeit pro Mahlzeit bleibt klein gegenüber einem bevölkerungsgroßen Nenner.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
3/5 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
-
[1] CDC, Emerging Infectious Diseases — Foodborne Illness Acquired in the United States—Major Pathogens, 2019 Verifiziert
Foodborne Illness Acquired in the United States—Major Pathogens, 2019- Statistik
STEC O157 caused ~86,200 domestically acquired foodborne illnesses/yr (90% CrI 31,400–201,000) and ~1,730 hospitalizations in 2019- Auszug
“STEC O157 caused more (1,730 [55%]) hospitalizations than all non-O157 STEC serogroups”
- Quelldaten von
- 2025-04-01
- Abgerufen
- 2026-06-13 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Provides the serious-outcome denominator: 1,730 O157 foodborne hospitalizations/yr nationally. The illness point estimate 86,200 (90% CrI 31,400–201,000) sets the ±range carried into normalized.uncertainty (≈0.36×–2.33× the point).
-
[2] CDC / FDA / USDA-FSIS (Interagency Food Safety Analytics Collaboration) — Foodborne Illness Source Attribution Estimates — 2023 (IFSAC Annual Report) Verifiziert
Foodborne Illness Source Attribution Estimates — 2023 (IFSAC Annual Report)- Statistik
67.9% of E. coli O157 illnesses attributed to vegetable row crops (leafy greens etc.); 18.6% to beef- Auszug
“Over 85% of E. coli O157 illnesses were attributed to vegetable row crops (67.9%, such as leafy greens) and beef (18.6%).”
- Quelldaten von
- 2023-12-31
- Abgerufen
- 2026-06-13 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Supplies the produce-attributable fraction (0.679) applied to the 1,730 hospitalizations: 1,730 × 0.679 ≈ 1,175/yr. Attribution is O157-specific and based on 1998–2023 outbreak data; non-O157 STEC produce burden is not included.
-
[3] CDC — E. coli Outbreak Linked to Onions Served at McDonald's
E. coli Outbreak Linked to Onions Served at McDonald's- Statistik
104 infected across 14 states; 34 hospitalized; 4 developed HUS; 1 death (older adult, Colorado)- Auszug
“Of 98 people with information available, 34 have been hospitalized, and 4 people developed hemolytic uremic syndrome (HUS), a serious condition that can cause kidney failure. One death has been reported from an older adult in Colorado.”
- Quelldaten von
- 2024-12-03
- Abgerufen
- 2026-06-13 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Illustrative single-outbreak proof point that slivered onions (a fresh produce item) caused serious O157 disease including HUS and death; the 34/104 ≈ 33% hospitalization fraction in an outbreak setting is far above the background rate because outbreak detection skews toward severe cases. Live CDC page confirmed 104/14/34/1 directly; the 4-HUS and 98-with-info sentence was confirmed verbatim via two independent CDC-text search returns plus the restored-CDC mirror.
-
[4] CDC — E. coli Outbreak Linked to Organic Carrots
E. coli Outbreak Linked to Organic Carrots- Statistik
48 infected across 19 states; 20 hospitalized; 1 HUS; 1 death (E. coli O121, organic carrots, Nov 2024)- Auszug
“Cases: 48 | States: 19 | Hospitalizations: 20 | Deaths: 1”
- Quelldaten von
- 2024-12-18
- Abgerufen
- 2026-06-13 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Second proof point and the basis for the non-O157 caveat: this outbreak was E. coli O121 (a non-O157 STEC), which the 67.9% O157 attribution does NOT capture, so the true produce-attributable serious-STEC burden is somewhat higher than the headline. Whole/baby carrots are a fresh produce item; recall was Grimmway Farms.
-
[5] Gould et al., Clinical Infectious Diseases (PubMed) — Hemolytic uremic syndrome and death in persons with Escherichia coli O157:H7 infection, FoodNet sites, 2000-2006 Verifiziert
Hemolytic uremic syndrome and death in persons with Escherichia coli O157:H7 infection, FoodNet sites, 2000-2006- Statistik
6.3% of O157 infections progressed to HUS overall; 15.3% among children <5- Auszug
“A total of 3464 STEC O157 infections were ascertained; 218 persons (6.3%) developed HUS. ... The highest proportion of HUS cases (15.3%) occurred among children aged <5 years.”
- Quelldaten von
- 2009-12-01
- Abgerufen
- 2026-06-13 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Basis for the child HUS multiplier: 15.3%/6.3% ≈ 2.4× on the HUS-given-infection axis (distinct from catching the infection). Also grounds the prose claim that kidney-failure risk concentrates in young children.






