Evidenzqualität 4.38/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 4/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 3/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 5/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
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≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Die meisten Menschen halten Mobbing am Arbeitsplatz für selten oder auf besonders dysfunktionale Organisationen beschränkt. Ihm fehlt die kulturelle Präsenz von Schulmobbing, und es wird in den Mainstream-Medien außerhalb von Extremfällen selten thematisiert. Das Fehlen einer bundesweiten Anti-Mobbing-Gesetzgebung in den USA verstärkt die Wahrnehmung, dass es sich um eine geringfügige zwischenmenschliche Belästigung handelt und nicht um eine systemische Berufsgefahr. Befragt schätzen die meisten Arbeitnehmer die Prävalenz im einstelligen Prozentbereich — weit unter der tatsächlichen Rate.
Grobe Schätzung: ~1 von 10 bis 1 von 20 Arbeitnehmern, intuitiv
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~30 % der US-Arbeitnehmer geben an, am Arbeitsplatz gemobbt worden zu sein (WBI 2024)
US-erwachsene Erwerbsbevölkerung (~165 Millionen Beschäftigte)
Berechnung anzeigen
Die Umfrage des Workplace Bullying Institute (WBI) von 2024 ergab, dass 32 % der erwachsenen Amerikaner angeben, am Arbeitsplatz direkt gemobbt worden zu sein, wobei weitere 14 % Zeugen davon wurden. Die WBI-Umfrage von 2017 fand 19 % direkt gemobbt und 19 % als Zeugen. Die Metaanalyse von Nielsen & Einarsen (2010) schätzte eine globale Prävalenz von ~15 % mit Verhaltensmaßen und ~11 % mit Selbstetikettierung. Ausgehend von einer zentralen Zeitpunkt-Prävalenz von ~30 % (die WBI-Zahl von 2024, die nach der Lebenszeiterfahrung in irgendeinem Job fragt) als Kennzahl und bei Anpassung an die Karrieredauer: Wenn die jährliche Inzidenzrate grob 8-10 % beträgt (Anteil der Arbeitnehmer, die in einem beliebigen Jahr neu Mobbing erleben), dann ist die Wahrscheinlichkeit, über eine 40-jährige Karriere mindestens eine Episode zu erleben: 1 - (1 - 0,08)^40 ≈ 0,96 am oberen Ende, oder 1 - (1 - 0,016)^40 ≈ 0,48 bei einer konservativeren jährlichen Inzidenz von ~1,6 % (abgeleitet aus einer Querschnittsprävalenz von ~15 % geteilt durch eine durchschnittliche Episodendauer von ~9 Jahren). Der 9-Jahres-Durchschnitt ergibt sich aus der Division der ~32 % Punktprävalenz (WBI) durch eine geschätzte ~3,5 % jährliche Neuerkrankungsrate, was eine implizierte durchschnittliche Dauer von ~9 Jahren ergibt. Dies ist eine Modellschätzung, keine direkt gemessene Zahl. Der 40-jährige Karrierehorizont wird anstelle der standardmäßigen 59-jährigen Erwachsenenlebenszeit der Website verwendet, weil die Exposition am Arbeitsplatz mit der Pensionierung endet; ein Aufsummieren über die Arbeitsjahre hinaus würde das Risiko überzeichnen. Die zentrale Schätzung von 48 % ist konservativ und spiegelt die metaanalytische statt der WBI-Zahl wider.
Einschränkungen: Prävalenzschätzungen für Mobbing am Arbeitsplatz variieren um den Faktor drei, j…
Prävalenzschätzungen für Mobbing am Arbeitsplatz variieren um den Faktor drei, je nach Messinstrument, Definitionsschwelle und ob die Frage nach der aktuellen Erfahrung oder der gesamten Berufslaufbahn fragt. Die 32-%-Zahl des WBI liegt am oberen Ende des Bereichs und verwendet eine breite Selbstauskunftsmethodik mit einer kleinen Stichprobe (N=1.024). Die metaanalytische Zahl von ~15 % ist konservativer, fasst aber Studien aus vielen Ländern mit unterschiedlichen arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen zusammen. Die »Lebenszeit«-Schätzung von ~48 % hängt von einer modellierten jährlichen Inzidenzrate ab, die selbst unsicher ist. Anders als die meisten Einträge auf dieser Website ist dies ein Prävalenzeintrag — er fragt nach der Wahrscheinlichkeit, etwas Unangenehmes zu erleben, nicht daran zu sterben. Das Schweregradspektrum ist breit: Es reicht von chronischer sozialer Ausgrenzung bis zu anhaltendem psychischem Missbrauch mit bleibenden gesundheitlichen Folgen. Die 87 % der Amerikaner, die eine Anti-Mobbing-Gesetzgebung am Arbeitsplatz befürworten (WBI 2024), deuten auf ein breites Bewusstsein dafür hin, dass das Problem real ist, auch wenn die meisten Menschen unterschätzen, wie häufig es ist.
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Die Umfrage des Workplace Bullying Institute aus dem Jahr 2024 ergab, dass 32 % der US-Arbeitnehmer angeben, direkt am Arbeitsplatz gemobbt worden zu sein, weitere 14 % waren Zeugen – insgesamt 46 % waren betroffen. Metaanalytische Schätzungen, die Verhaltensmaße verwenden, konvergieren auf eine Querschnittsprävalenz von etwa 15 % zu jedem gegebenen Zeitpunkt (Nielsen & Einarsen, 2010; N=130.973). Eine konservative jährliche Inzidenzrate über eine 40-jährige Karriere ergibt eine Lebenszeitwahrscheinlichkeit von etwa 48 %, oder etwa 1 zu 2. Das platziert Mobbing am Arbeitsplatz in der gleichen Wahrscheinlichkeitsnähe wie die Entwicklung einer diagnostizierbaren psychischen Störung im Laufe des Lebens.
Die Kluft zwischen Wahrnehmung und Realität verläuft hier in die entgegengesetzte Richtung zu den meisten Einträgen auf dieser Website: Menschen unterschätzen dieses Risiko, anstatt es zu überschätzen. Es gibt in den USA kein bundesweites Anti-Mobbing-Gesetz (nur 4 Bundesstaaten haben „Healthy Workplace“-Gesetze verabschiedet), keinen ICD-Code für Mobbing am Arbeitsplatz und keine obligatorische Meldepflicht für Arbeitgeber. Das Ergebnis ist eine Gefahr, die gleichzeitig weit verbreitet und statistisch unsichtbar ist. Die gesundheitlichen Folgen sind jedoch gut dokumentiert: Metaanalysen bringen anhaltendes Mobbing mit PTSD-Symptomen, klinischer Depression, Schlafstörungen und Suizidgedanken in Verbindung – Ergebnisse, die typischerweise mit viel dramatischeren Ereignissen assoziiert werden.
Wo diese Zahlen einer Einschränkung bedürfen: Die WBI-Umfrage verwendet Selbstauskünfte mit einer breiten Definition und einer bescheidenen Stichprobengröße. Die meta-analytische Zahl ist konservativer, fasst aber Daten aus Ländern mit sehr unterschiedlichen Arbeitsplatznormen zusammen. Die Lebenszeitschätzung hängt von einer modellierten Inzidenzrate ab. Und die Schwere variiert enorm – die 32 %, die angeben, „gemobbt worden zu sein“, umfasst alles von chronischer sozialer Ausgrenzung bis hin zu anhaltendem psychischem Missbrauch, und die gesundheitlichen Folgen korrelieren mit der Schwere. Die Zahl ist real, aber die Erfahrung, die sie beschreibt, ist nicht einheitlich.
Verwandte Fakten
65% der Schueler erleben Mobbing in Klassen 6-12. 48% der Erwachsenen erleben Arbeitsplatzmobbing ueber ihre Karriere. Der Abschluss aendert den Ort, nicht die Wahrscheinlichkeit.
Quellenregister
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2/4 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
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[1] Workplace Bullying Institute / Zogby Analytics — 2024 WBI U.S. Workplace Bullying Survey
2024 WBI U.S. Workplace Bullying Survey- Statistik
32% of US adult workers report being directly bullied at work; 46% are affected (bullied + witnessed); estimated 52.2 million Americans bullied- Auszug
“"32% of adult Americans report being directly bullied at work; an additional 14% witness it. This means 46% are 'Affected.' 26% had no direct or indirect experience with bullying, but were 'believers,' and 72% of Americans are 'aware' of workplace bullying." ”
- Quelldaten von
- 2024-10-01
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Berechnung
- The 2024 WBI survey was conducted by Zogby Analytics (September 23-25, 2024) with a nationally representative sample of 1,024 US adults over age 18. The 32% figure represents self-reported direct bullying experience across the respondent's career (not limited to current job). This is the highest prevalence figure among the major surveys and forms the upper bound for the native estimate. The 30% native display figure rounds down slightly. For lifetime normalization, I use the more conservative meta-analytic cross-sectional prevalence of ~15% with an assumed average episode duration to derive an annual incidence rate, then compound over a 40-year career.
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[2] Journal of Occupational and Organizational Psychology (British Psychological Society) — The impact of methodological moderators on prevalence rates of workplace bullying: A meta-analysis
The impact of methodological moderators on prevalence rates of workplace bullying: A meta-analysis- Statistik
Global cross-sectional prevalence of ~15% using behavioral experience methods, ~11% using self-labeling methods; based on 102 estimates from 86 samples (N=130,973)- Auszug
“"The meta-analysis accumulated 102 prevalence estimates from 86 independent samples. The overall weighted mean prevalence rate was 14.6% using behavioral experience methods." ”
- Quelldaten von
- 2010-03-01
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Nielsen & Einarsen (2010) is the most rigorous prevalence meta-analysis in the field, covering 130,973 respondents across 86 samples. The 15% behavioral-experience figure captures respondents who report specific bullying behaviors (e.g., being excluded, ridiculed, given impossible deadlines) without requiring them to self-label as "bullied." This is generally considered more methodologically sound than self-labeling. For the lifetime calculation: if ~15% of workers are experiencing bullying at any given time and the average duration of a bullying episode is ~2-3 years, the annual "new episode" incidence is roughly 15% / 9 ≈ 1.6% (using ~9 years as the average tenure in a given bullying situation, which accounts for prolonged exposure). Over 40 years: 1 - (1 - 0.016)^40 ≈ 0.48.
- Unabhängigkeit
- The meta-analysis synthesizes studies from multiple countries and methodologies, independent from the WBI's US-specific survey.
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[3] PLoS One (2015) — Workplace Bullying and Mental Health: A Meta-Analysis on Cross-Sectional and Longitudinal Data Verifiziert
Workplace Bullying and Mental Health: A Meta-Analysis on Cross-Sectional and Longitudinal Data- Statistik
Cross-sectional meta-analysis found workplace bullying positively associated with symptoms of depression (r=.28), anxiety (r=.34), and stress-related psychological complaints (r=.37); longitudinal data show bullying relates to later mental-health complaints- Auszug
“"The cross-sectional data (65 effect sizes, N = 115.783) showed positive associations between workplace bullying and symptoms of depression (r = .28, 95% CI = .23–.34), anxiety (r = .34, 95% CI = .29–.40) and stress-related psychological complaints (r = .37, 95% CI = .30–.44)." ”
- Quelldaten von
- 2015-08-18
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- This source is used primarily for the health-outcome context rather than prevalence. The meta-analysis pooled 65 cross-sectional effect sizes (N=115,783) plus longitudinal data (26 effect sizes, N=54,450) drawn from 48 samples across 42 articles, establishing that workplace bullying is not merely unpleasant but is associated with clinically significant mental health outcomes (depression r=.28, anxiety r=.34, stress-related complaints r=.37), reinforcing the "underrated" myth framing.
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[4] Healthy Workplace Campaign (New Workplace Institute / Suffolk University Law School) — Healthy Workplace Bill — HWB Legislation Verifiziert
Healthy Workplace Bill — HWB Legislation- Statistik
The model Healthy Workplace Bill was first introduced in California in 2003; as of 2026 it has been introduced in 32 state legislatures; no state has enacted the bill itself into law- Auszug
“"Our work began in California, the first state to introduce our bill in 2003." ”
- Quelldaten von
- 2026-01-01
- Abgerufen
- 2026-07-03 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- The campaign's state-tracker page heading reports "32 States Have Introduced the HWB." The site distinguishes states that passed only employer training mandates (California, Utah) or Puerto Rico's distinct 2020 "Act to Prohibit and Prevent Workplace Harassment" from actual enactment of the model bill itself; no US jurisdiction has enacted the Healthy Workplace Bill as drafted. Supports the body's claim that the absence of a federal anti-bullying statute is compounded by decades of failed state-level attempts to legislate one.







