Evidenzqualität 4.0/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 3/5
- D2 Quellenautorität
- 3/5
- D3 Arithmetik
- 5/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 4/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 3/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Außerhalb Südasiens nehmen Mitgifttode eine eigentümliche Position im globalen Bewusstsein ein — als Konzept gut bekannt, im Ausmaß schlecht verstanden. Innerhalb Indiens ist die Praxis in einigen Gemeinschaften normalisiert genug, dass die Familien der Opfer die offizielle Fehlklassifikation eines Todes als »Unfall« oder »Küchenbrand« ohne Widerspruch akzeptieren können. Die Wahrnehmung des persönlichen Risikos unter indischen Frauen variiert dramatisch nach Bildung, Region und sozioökonomischem Status; eine Umfrage auf Bevölkerungsebene zum wahrgenommenen Mitgifttod-Risiko scheint nicht zu existieren.
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~6.450 offiziell erfasste Mitgifttode in Indien im Jahr 2022 (NCRB)
Indische Frauen, alle Altersgruppen
Berechnung anzeigen
NCRB-Daten 2022: 6.450 offiziell erfasste Mitgifttode in Indien. Indiens weibliche Bevölkerung beträgt etwa 700 Millionen. Jährliche Rate pro indischer Frau: 6.450 / 700.000.000 = 9,2e-6. Aufaddiert über ein 35-jähriges Expositionsfenster (Frauen im Alter von 15–50, die konzentrierte Risikoperiode): 1 − (1 − 9,2e-6)^35 ≈ 3,2e-4, also etwa 1 zu 3.100 für eine indische Frau über die Jahre höchsten Risikos. IndiaSpend dokumentiert die systematische Fehlmeldung von Mitgifttoden als Unfälle; die Anwendung eines konservativen 3×-Untererfassungsmultiplikators (~19.000/Jahr) würde die Untergruppenzahl für indische Frauen auf etwa 1 zu 1.050 über die Risikoperiode drücken. Das Feld normalized.lifetime_us_adult trägt aus Gründen der Schemakompatibilität eine global-erwachsenen-vergleichbare Zahl: 6.450 globale Todesfälle / 5.000.000.000 globale Erwachsene × 59 Jahre ≈ 7,6e-5. Angepasst für wahrscheinliche Untererfassung (3×-Multiplikator): ~2,3e-4. Der Schemawert verwendet die konservative offizielle Zählung global angewendet. Die Untergruppenrate für indische Frauen ist rund 400× höher als dieser globale Durchschnitt. Siehe Vorbehalte.
Einschränkungen: Der Wert normalized.lifetime_us_adult ist hier eine Schemakompatibilitätszahl, d…
Der Wert normalized.lifetime_us_adult ist hier eine Schemakompatibilitätszahl, die den globalen Erwachsenendurchschnitt darstellt — es ist keine aussagekräftige persönliche Risikoschätzung. Der relevante Nenner für diesen Eintrag sind indische Frauen, insbesondere jene, die in Gemeinschaften, in denen Mitgift praktiziert wird, verheiratet sind oder sein werden. Für diese Untergruppe ergibt die offizielle NCRB-Rate eine 35-jährige Expositionswahrscheinlichkeit von etwa 1 zu 3.100; mit Untererfassungsanpassungen steigt sie plausibel auf etwa 1 zu 1.050. Die geografische Konzentration ist krass: Vier Bundesstaaten — Uttar Pradesh, Bihar, Madhya Pradesh und Rajasthan — machen fast 65 % aller erfassten Fälle aus. Indien stellte die Forderung nach Mitgift unter dem Dowry Prohibition Act 1961 unter Strafe und kodifizierte den Mitgifttod 1986 unter IPC-Abschnitt 304B; die Durchsetzung bleibt höchst uneinheitlich. Die Praxis ist in südindischen Bundesstaaten (Kerala, Tamil Nadu) nahezu abwesend und konzentriert sich auf Nord- und Zentralindien. Die Fehlklassifikation als Küchenunfälle oder Suizide ist umfassend dokumentiert und macht jede Zählung zu einer Untergrenze. Dieser Eintrag deckt nur tödliche Mitgiftgewalt ab; nicht-tödliche Schikane, Nötigung und körperliche Übergriffe sind um Größenordnungen häufiger und werden separat unter der breiteren Kategorie häusliche Gewalt erfasst.
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India’s National Crime Records Bureau logged 6,450 dowry deaths in 2022 — a figure that represents only officially registered cases under Section 304B of the Indian Penal Code, which requires a death to occur within seven years of marriage in circumstances connected to dowry demands. A peer-reviewed surveillance study covering 2001–2018 independently confirmed a rate of approximately 2.0 per 100,000 women aged 15–49 in 2018, with 137,627 total dowry death cases reported over the 18-year period — broadly consistent with the NCRB administrative count. Applied to Indian women over the 35-year concentrated risk window (ages 15–50), official figures yield a cumulative probability of roughly 1 in 3,100. IndiaSpend’s analysis documents systematic misclassification of dowry deaths as kitchen accidents, suicides, and undetermined causes — a pattern evidenced by 15 states registering more dowry deaths than harassment cases in 2022. Applying a conservative 3x underreporting multiplier, the adjusted subgroup probability rises to approximately 1 in 1,050 for an Indian woman over the at-risk period.
India prohibited dowry demands under the Dowry Prohibition Act 1961, made dowry death a specific criminal offence in 1986, and has progressively strengthened related provisions — yet the NCRB count has remained stubbornly above 6,000 per year for most of the past two decades. The gap between law and enforcement is well-documented: police registration of cases is inconsistent, in-laws frequently pressure victims’ families to accept accident or suicide rulings, and the seven-year legal timeframe for invoking Section 304B leaves out cases where harassment accumulates over longer marriages. Low-SDI states record rates of 3.1 per 100,000 women — more than four times the rate in high-SDI states (0.7) — and the first years of marriage, when dowry pressure is highest, represent the peak risk period. Uttar Pradesh and Bihar alone account for roughly half of all recorded deaths. South Indian states (Kerala, Tamil Nadu, Andhra Pradesh) show dramatically lower rates, suggesting that the practice and its lethal consequences are not uniform across the country.
For the vast majority of the world’s population, the personal risk is effectively zero — the global-adult-average figure in the schema header is a diluted accounting identity, not a useful personal estimate. The meaningful frame is Indian women in communities where dowry is practiced, particularly in North and Central India. Within that population, the risk is comparable in magnitude to the US intimate-partner homicide rate for women and is concentrated in a narrow life stage. Non-fatal dowry-related violence — harassment, coercion, physical assault — is documented at far higher rates than the fatal cases captured here; the NCRB separately records tens of thousands of cases of cruelty by husbands and relatives annually under IPC Section 498A.
Verwandte Fakten
Rund 20% der Menschen in rein arrangierten Ehen in Indien berichten von geringer ehelicher Selbstbestimmung oder Unzufriedenheit, gegenüber einem Sozialkosten-Indikator von 26% für selbstgewählte Ehen. Keine Umfrage fragt Inder direkt, ob sie ihre Eheform bereuen, daher sind beide Zahlen richtungsweisende Schätzungen.
Quellenregister
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[1] The News Minute — More than 6,000 dowry death cases registered in 2022: NCRB data
More than 6,000 dowry death cases registered in 2022: NCRB data- Statistik
6,450 dowry deaths officially registered in India in 2022 per NCRB- Auszug
“"More than 6,000 dowry death cases were registered in 2022 according to NCRB data. Uttar Pradesh recorded the highest number with 2,218 incidents, followed by Bihar with 1,057, and Madhya Pradesh with 518." ”
- Quelldaten von
- 2023-10-01
- Abgerufen
- 2026-04-24 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Primary native figure: 6,450 deaths/year official count. Applied to India female population ~700 million: 9.2e-6/year. 35-year exposure window (ages 15–50): 1 − (1 − 9.2e-6)^35 ≈ 3.2e-4 for Indian women. Global adult denominator figure (schema compatibility): 6,450 / 5,000,000,000 × 59 ≈ 7.6e-5.
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[2] BMC Women's Health / PMC (peer-reviewed) — Domestic violence in Indian women: lessons from nearly 20 years of surveillance Verifiziert
Domestic violence in Indian women: lessons from nearly 20 years of surveillance- Statistik
Reported dowry death rate 2.0 per 100,000 women aged 15–49 in 2018; 137,627 dowry death cases reported 2001–2018; low-SDI states rate 3.1 vs high-SDI states 0.7- Auszug
“"Rate of reported dowry deaths and abetment to suicide was 2.0 (95% CI 2.0–2.0) and 1.4 (95% CI 1.4–1.4) in 2018 [per 100,000 women aged 15–49 years]. … Between 2001–2018, 137,627 dowry death cases were reported, with 38,342 (27.9%) occurring between 2014–2018. … Low-SDI states recorded the highest rates [3.1], middle-SDI states 1.2, and high-SDI states 0.7." ”
- Quelldaten von
- 2022-04-01
- Abgerufen
- 2026-04-24 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Cross-check: 2.0 per 100,000 women aged 15–49 (a population of ~270 million) yields ~5,400 deaths/year — consistent with NCRB official count of ~6,000–6,500. Peer-reviewed epidemiological corroboration of the NCRB administrative data. The 137,627 total cases over 18 years averages ~7,600/year, reflecting varying reporting rates over time.
-
[3] IndiaSpend — Why dowry-related crimes are underreported Verifiziert
Why dowry-related crimes are underreported- Statistik
NCRB recorded 6,450 dowry deaths in 2022 (down 24% since 2014); India recorded 13,479 dowry law violations in 2022 (up 34% since 2014); four states account for ~65% of dowry deaths- Auszug
“"Evidence suggests that dowry deaths are misreported as accidental deaths, thereby underestimating the number of women who die following dowry harassment. … the NCRB recorded 6,450 dowry deaths — down 24% since 2014. … India recorded 13,479 dowry law violations, up 34% since 2014. Four states — Uttar Pradesh, Bihar, Madhya Pradesh and Rajasthan — account for nearly 65% of India's dowry deaths. … In 2022, 15 states and Union territories registered more dowry deaths than harassment cases." ”
- Quelldaten von
- 2021-06-01
- Abgerufen
- 2026-04-24 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- The IndiaSpend analysis documents systematic misreporting of dowry deaths as accidental deaths but does not provide a specific alternative estimate of the true toll. The fact that 15 states registered more dowry deaths than harassment cases supports the underreporting thesis. The upper uncertainty bound uses a conservative 3× multiplier on the NCRB figure (~19,000/yr) rather than a specific published estimate: 19,000 / 700,000,000 = 2.7e-5/year, over 35 years ≈ 9.5e-4 (roughly 1 in 1,050) for an Indian woman.
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[4] Drishti Judiciary — Dowry Death, Section 304 B IPC
Dowry Death, Section 304 B IPC- Statistik
Section 304B IPC defines dowry death as a woman's death within seven years of marriage, preceded by dowry-related cruelty or harassment- Auszug
“"If a woman dies within seven years of marriage by any burns or bodily injury or it was revealed that before her marriage she was exposed to cruelty or harassment by her husband or any other relative of the husband in connection to demand dowry then the death of the woman will be considered as dowry death." ”
- Quelldaten von
- 2023-11-28
- Abgerufen
- 2026-07-03 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Legal-definition source grounding the body-prose claim that only deaths within seven years of marriage, linked to dowry-related cruelty or harassment, qualify as a "dowry death" under Section 304B IPC — the provision the NCRB count is built on. This is why the 6,450 official 2022 figure is described as a floor: dowry-related deaths falling outside the seven-year window are not captured by this legal category regardless of cause.
- Unabhängigkeit
- A statutory-definition reference, not a statistical source; independent of the NCRB/News Minute, PMC epidemiological, and IndiaSpend sources above, which supply the counts rather than the legal definition those counts are filed under.








