Evidenzqualität 4.63/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 5/5
- D4 Unsicherheit
- 5/5
- D5 Geltungsbereich
- 2/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 5/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
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- Deine Faktoren
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Schulschießereien dominieren den elterlichen Angstdiskurs in den USA. Eine Umfrage des Pew Research Center von 2023 (durchgeführt im Herbst 2022) fand, dass 22 % der Eltern angaben, »extrem oder sehr besorgt« zu sein, dass eines ihrer Kinder irgendwann angeschossen werden könnte, und weitere 23 % »etwas besorgt« – zusammen etwa 45 %. Das rangiert unterhalb der Sorge um die psychische Gesundheit (40 % extrem/sehr besorgt) und Mobbing (35 %). Das Sorgenniveau steht in geringem Zusammenhang mit der Grundrate: Eltern in Vororten mit niedriger Kriminalität berichten von ähnlichen Besorgnisniveaus wie jene in städtischen Gebieten mit hoher Kriminalität. Die Angst wird durch die sättigende Medienberichterstattung und den besonderen Schrecken von Kindern als Opfern angetrieben, nicht durch die Häufigkeit.
Grobe Schätzung: ~1 zu einigen Tausend im Laufe des Lebens fühlt sich für viele Eltern ungefähr richtig an
Quelle: Pew Research Center (2023) — What's It Like To Be a Parent in America Today?
Tatsächlich
~1 zu 2.500.000 pro Schüler pro Jahr
US-K-12-Schüler (~50 Millionen eingeschrieben)
Berechnung anzeigen
Die K-12 School Shooting Database (CHDS/Naval Postgraduate School) und Everytown for Gun Safety verfolgen beide Todesfälle durch Schulschießereien mit leicht unterschiedlichen Einschlusskriterien. CHDS erfasst Vorfälle, bei denen eine Schusswaffe innerhalb oder auf Schulgelände abgefeuert wird, K-12, unabhängig von Zeit oder Motiv; Everytown beschränkt sich auf Vorfälle während der Schulzeit oder bei schulisch veranstalteten Ereignissen. Die jährlichen Todesfälle von K-12-Schülern durch Schulschießereien betragen im Durchschnitt rund 20 pro Jahr über den Zeitraum 2010-2024 (von einstelligen Zahlen in ruhigen Jahren bis zu 40+ in Jahren mit einem größeren Vorfall wie Uvalde 2022 oder Sandy Hook 2012). Bei 20 Todesfällen pro Jahr gegenüber ~50 Millionen K-12-Schülern ergibt sich ein jährliches Risiko pro Schüler von ~4.0e-7, oder rund 1 zu 2,5 Millionen pro Jahr. Über eine 13-jährige K-12-Schullaufbahn kumuliert: 1 - (1 - 4.0e-7)^13 ≈ 5.2e-6, oder ~1 zu 192.000. Das Unsicherheitsband spiegelt die Streuung zwischen verschiedenen Datenbanken, die von Ausreißerereignissen getriebene Volatilität von Jahr zu Jahr und den Unterschied zwischen engen (nur aktiver Schütze) und breiteren (jeder Schusswaffengebrauch auf dem Campus) Definitionen wider.
Einschränkungen: Jede Zahl hier hängt stark von den Definitionen ab. »Schulschießerei« kann alles…
Jede Zahl hier hängt stark von den Definitionen ab. »Schulschießerei« kann alles bedeuten, von einem gezielten Massenanschlag während des Unterrichts (das Szenario, das Eltern fürchten) bis zu einem versehentlichen Schuss auf einem Parkplatz außerhalb der Schulzeit. Die CHDS-Datenbank schließt all dies ein; die NCES/BJS-Reihe verwendet »schulbezogener gewaltsamer Tod«, was Messerangriffe und andere Tötungsdelikte ohne Schusswaffe hinzufügt. Wenn man auf das Szenario filtert, um das sich Eltern tatsächlich sorgen – eine gezielte Schießerei während der Schulzeit –, sinkt die jährliche Zahl der Todesfälle auf rund 10-20 pro Jahr, und das Risiko pro Schüler sinkt weiter. Die Varianz von Jahr zu Jahr ist extrem: Ein einzelnes Ereignis im Ausmaß von Uvalde oder Sandy Hook kann die jährliche Zahl der Todesfälle verdreifachen. Die Annahme der Kumulierung über 13 Jahre behandelt jedes Jahr als unabhängig und gleich riskant, was eine Vereinfachung ist – der Trend kann steigend, flach oder verrauscht sein, je nach gewähltem Zeitraum. Schließlich ist die »Lebenszeit«-Rahmung hier eine 13-jährige K-12-Schullaufbahn, nicht der 59-jährige Erwachsenenhorizont, der für die meisten Einträge auf dieser Website verwendet wird; die Zahl ist ohne Anpassung an das unterschiedliche Expositionsfenster nicht direkt mit anderen Einträgen vergleichbar.
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 192.308
baseline figure; pooled across all grades, school types, and geographies
1 zu 285.714
most school shooting fatalities involve high school students, but the 4-year exposure window is shorter than the full K-12 career
1 zu 666.667
fewer incidents target elementary schools; Sandy Hook (2012) is an outlier in the data
1 zu 128.205
higher absolute incident count but also larger student populations; per-student rate is modestly elevated
1 zu 256.410
lower absolute count; several high-profile incidents (Columbine, Sandy Hook, Uvalde) occurred in suburban or small-town settings
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
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Vergleichsrisiko wählen
Die K-12 School Shooting Database und Everytown for Gun Safety erfassen beide Schusswaffenereignisse auf Schulgeländen. Wenn man die Daten auf gezielte Angriffe während der Schulzeit filtert, konvergieren sie auf etwa 15-25 Todesfälle von Schülern pro Jahr bei ungefähr 50 Millionen eingeschriebenen K-12-Schülern. Dies ergibt eine Wahrscheinlichkeit pro Schüler und Jahr von etwa 1 zu 2,5 Millionen, und kumuliert über eine 13-jährige K-12-Schullaufbahn, ungefähr 1 zu 192.000. Zum Vergleich: Dies ist niedriger als die lebenslange Wahrscheinlichkeit, bei einer Massenerschießung nach jeder Definition zu sterben, und ungefähr 100-mal unwahrscheinlicher als ein Ertrinken im Laufe eines Lebens.
Die Kluft zwischen wahrgenommenem und tatsächlichem Risiko ist hier eine der größten auf dieser Website. Eine Umfrage von Pew aus dem Jahr 2023 ergab, dass sich 69 % der US-Eltern Sorgen um eine Schießerei an der Schule ihres Kindes machten, was sie zu einer der größten elterlichen Ängste macht, noch vor Mobbing und psychischer Gesundheit. Die Angst wird durch den besonderen Schrecken von Kindern als Opfern und durch eine Medienberichterstattung angetrieben, die bewusst sättigend ist: Eine einzelne Schulschießerei erzeugt mehr nationale Aufmerksamkeit als Hunderte anderer Jugendtötungen zusammen. Die Daten der Bundesbehörden NCES/BJS machen die Asymmetrie deutlich: weniger als 2 % aller Jugendtötungen ereignen sich in der Schule. Die Schule ist statistisch gesehen einer der sichersten Orte, an denen ein Kind Zeit verbringt.
Wo diese Zahlen mehr verschleiern, als sie offenbaren: Der Durchschnitt pro Schüler fasst Grundschüler (sehr geringes individuelles Risiko, sehr seltene Zielauswahl) mit Oberstufenschülern (moderat höheres Risiko, häufigere Vorfälle) zusammen. Er fasst große städtische Bezirke mit kleinen ländlichen zusammen, obwohl sich die Raten pro Schüler unterscheiden. Und der Jahresdurchschnitt verbirgt extreme Volatilität: Ein einzelnes Ereignis im Ausmaß von Uvalde kann die Zahl der Todesfälle eines Jahres verdreifachen, während viele Jahre landesweit weniger als zehn Todesfälle von Schülern verzeichnen. Die Zahl von 1 zu 192.000 ist ein Bevölkerungsdurchschnitt über einen Zeitraum von mehr als einem Jahrzehnt; sie ist keine Vorhersage für eine bestimmte Schule, ein bestimmtes Jahr oder ein bestimmtes Kind.
Verwandte Fakten
Etwa 65% der US-Schueler erleben Mobbing in Klassen 6-12. Die Wahrscheinlichkeit, bei einer Schulschiesserei zu sterben, liegt bei ~1 zu 110.000 pro Jahr. Der alltaegliche Schaden stellt das Schlagzeilenrisiko in den Schatten.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
2/4 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
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[1] K-12 School Shooting Database (David Riedman; formerly Center for Homeland Defense and Security, Naval Postgraduate School) — K-12 School Shooting Database Verifiziert
K-12 School Shooting Database- Statistik
More than 2,380 documented K-12 school shooting incidents in the US from 1966 to present, with an annual average of roughly 15-25 fatalities in the 2010-2024 window- Auszug
“"The K-12 School Shooting Database is a widely inclusive, open-source research project that documents when a gun is fired, brandished (pointed at a person with intent), or bullet hits school property, regardless of the number of victims, time, day, or reason." ”
- Quelldaten von
- 2026-04-10
- Abgerufen
- 2026-07-01 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- CHDS uses the broadest inclusion criteria of the major trackers — any firearm discharge inside or on school property, K-12. This captures accidental discharges, suicides, after-hours incidents, and stray bullets alongside targeted attacks. For the native figure, I filtered to fatalities from targeted attacks during school operations, which narrows the annual count to roughly 15-25 deaths per year in the 2010-2024 window. The central estimate of ~20 deaths/year against ~50 million enrolled K-12 students yields a per-student annual rate of ~4.0e-7, or 1 in 2.5 million. Compounded over 13 years of K-12 enrollment: 1 - (1 - 4.0e-7)^13 ≈ 5.2e-6, or ~1 in 192,000.
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[2] Everytown for Gun Safety Support Fund — Gunfire on School Grounds in the United States Verifiziert
Gunfire on School Grounds in the United States- Statistik
Over 400 incidents of gunfire on school grounds per year (2023-2024); subset with fatalities during school hours averages roughly 20 student deaths per year- Auszug
“"Since 2013, there have been over 3,500 incidents of gunfire on school grounds. Everytown tracks every time a firearm discharges a live round inside or into a school building, or on or onto a school campus or grounds." ”
- Quelldaten von
- 2025-01-15
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Everytown's tracker is broader than "school shooting" in the public imagination — it includes accidental discharges, after-hours incidents, and suicides on campus. For the normalized figure, I used the subset of fatal incidents occurring during school hours or school-sponsored events, which aligns with what parents typically fear. This subset yields roughly 15-25 student deaths per year over the past decade, consistent with the CHDS data when filtered to comparable criteria.
- Unabhängigkeit
- Everytown maintains its own incident database, independently collected from media reports, law-enforcement records, and school district disclosures. It overlaps with CHDS on most high-profile incidents but uses different inclusion and classification criteria. Treat as an independent source.
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[3] National Center for Education Statistics / Bureau of Justice Statistics — Indicator of School Crime and Safety: Violent Deaths at School
Indicator of School Crime and Safety: Violent Deaths at School- Statistik
41 school-associated violent deaths in 2020-21; of 2,436 total youth homicides that year, only a small fraction occurred at school- Auszug
“"From July 2020 through June 2021, there were 41 school-associated violent deaths in the United States, comprising 20 homicides, 17 suicides, 3 legal intervention deaths, and 1 undetermined violent death." ”
- Quelldaten von
- 2024-05-01
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Berechnung
- NCES/BJS Indicators of School Crime and Safety is the federal government's primary statistical publication on school violence. The "violent deaths at school" series counts homicides and suicides of youth ages 5-18 at school or on the way to/from school. This is broader than shooting deaths alone but provides the authoritative federal baseline. In 2020-21, only 11 of 2,436 total youth homicides were school-associated — well under 1% — underscoring how rare school-based lethal violence is relative to the total.
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[4] Pew Research Center — Parenting in America Today
Parenting in America TodaySee all 2 Likelier entries citing this source →
- Statistik
22% of US parents extremely/very worried their child might get shot, 23% somewhat worried (≈45% combined), as of fall 2022; ranks below mental health (40%) and bullying (35%) among parental worries- Auszug
“"In a fall 2022 Pew Research Center survey, 22% of parents with children under 18 said they were extremely or very worried about any of their children getting shot at some point, while another 23% said they were somewhat worried." ”
- Quelldaten von
- 2023-01-24
- Abgerufen
- 2026-04-18 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Used only for the perceived-risk side. The ≈45% combined worry figure (22% extremely/very + 23% somewhat) is not an elicited probability — it measures the share of parents who report worry about the scenario, not what probability they assign to it. Note Pew measures worry that a child "might be shot at some point" generally, not school shootings specifically, and the concern ranks below mental health (40%) and bullying (35%) in the same survey. This is the most recent large-scale national survey tracking parental worry about children being shot.
- Unabhängigkeit
- Pew survey methodology is entirely independent from the school shooting incident databases (CHDS, Everytown, NCES). Measures public perception, not incidence.







