Evidenzqualität 4.63/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 4/5
- D4 Unsicherheit
- 4/5
- D5 Geltungsbereich
- 5/5
- D6 Prosa
- 5/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
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- Deine Faktoren
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Rezeptfreie Schmerzmittel besetzen einen ungewöhnlichen Wahrnehmungsplatz: leicht verfügbar in Supermarktregalen, allgemein vertraut und geistig eher neben Vitaminen und Antazida einsortiert als neben Medikamenten. Die übliche öffentliche Intuition ist, dass die Schadensobergrenze von Ibuprofen, Naproxen, Aspirin oder Paracetamol, »ein paar Mal pro Woche« eingenommen, ein leichter Magenschmerz oder ein Kopfschmerz ist, der nicht weggeht. Diese Intuition unterzählt eine sehr reale Gefahr der chronischen Anwendung: Schwere GI-Blutungen, akute Nierenschädigung und paracetamolbedingtes akutes Leberversagen haben jeweils messbare jährliche Ereignisraten bei gewohnheitsmäßigen Anwendern. Keine rigorose national repräsentative Umfrage misst die Verteilung des wahrgenommenen Schadens für die chronische Anwendung rezeptfreier Analgetika, sodass dies als Intuition gekennzeichnet ist, nicht als erhobene Zahl.
Grobe Schätzung: Die meisten chronischen Anwender schätzen das Lebenszeitrisiko eines schweren unerwünschten Ereignisses deutlich unter 1 zu 100
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~1 zu 100 pro Jahr schweres GI-Ereignis (chronischer NSAID-Anwender)
chronischer NSAID-Anwender (≥3×/Woche, >1 Jahr), US-Erwachsener, ab der Lebensmitte
Berechnung anzeigen
Referenz-Untergruppe: ein US-Erwachsener, der ein rezeptfreies NSAID (Ibuprofen, Naproxen oder niedrig dosiertes Aspirin, gegen Schmerzen statt zum Herzschutz eingenommen) oder Paracetamol drei oder mehr Mal pro Woche über rund 20 Jahre des Erwachsenenlebens einnimmt, ohne Magenschutz durch einen Protonenpumpenhemmer. Die Schlagzeile von ~10 % ist ein gerundeter Mittelpunkt für die kumulative Wahrscheinlichkeit eines klinisch signifikanten unerwünschten Ereignisses — obere GI-Blutung oder Geschwür mit Behandlungsbedarf, akute Nierenschädigung, ein NSAID-bedingtes kardiovaskuläres Ereignis oder eine paracetamolbedingte Hepatotoxizität — über dieses Fenster der chronischen Anwendung. Eingegrenzt auf 5-20 %, um (a) die landesweite Kohorteninzidenz von Lanas 2005 von ~122 schweren GI-Ereignissen pro 100.000 Personen pro Jahr im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung abzubilden, die bei gewohnheitsmäßigen NSAID-Anwendern auf rund 1 pro 100-1000 pro Jahr und bei chronischen Anwendern über 75 auf 1 pro ~110 pro Jahr steigt, und (b) die Zahl von Marcum/Hanlon 2010 von ~41.000 Krankenhausaufenthalten und ~3.300 Todesfällen pro Jahr unter älteren erwachsenen NSAID-Anwendern in den USA. Zinst man eine jährliche Ereignisgefährdung von ~0,5 % pro Jahr (gewichteter Durchschnitt eines mittelalten chronischen Anwenders über GI-, Nieren-, CV- und hepatische Endpunkte) über 20 Jahre auf: 1 − (1 − 0,005)^20 ≈ 0,095, gerundet auf ~10 %. Die Gefährdung steigt steil mit dem Alter: dasselbe Aufzinsen über 20 Jahre chronischer Anwendung ab Alter 65 (jährliche Gefährdung näher an 1 %) ergibt ~18 %. Die Gefährdung fällt steil für Anwender unter 50 ohne Risikofaktoren. Der Geltungsbereich ist subgroup_lifetime, weil dies eine kumulative Wahrscheinlichkeit pro chronischem Anwender ist, kein Lebenszeitrisiko der Allgemeinbevölkerung, und nicht direkt vergleichbar mit den bevölkerungsbezogenen Zahlen auf anderen Likelier-Seiten.
Einschränkungen: Bei diesem Eintrag geht es speziell um die kumulative Wahrscheinlichkeit eines s…
Bei diesem Eintrag geht es speziell um die kumulative Wahrscheinlichkeit eines schweren unerwünschten Ereignisses für einen chronischen Anwender rezeptfreier Analgetika — operativ ein US-Erwachsener, der über rund 20 Jahre des Erwachsenenlebens drei oder mehr Mal pro Woche ein NSAID oder Paracetamol ohne Magenschutz einnimmt. Es ist nicht das Risiko einer kurzfristigen oder gelegentlichen Anwendung, bei der die Gefährdung pro Ereignis niedrig genug ist, dass die aufgezinste Wahrscheinlichkeit auf nahe dem Ausgangswert rundet. Die akute Anwendung für Kopfschmerzen, einen Kater, einen verstauchten Knöchel, Menstruationskrämpfe oder eine postoperative Woche misst diese Zahl nicht. Die Schlagzeile mischt zudem vier verschiedene Endpunkte — obere GI-Blutung oder Geschwür, akute Nierenschädigung, ein NSAID-bedingtes kardiovaskuläres Ereignis und eine paracetamolbedingte Hepatotoxizität — zu einem einzigen zusammengesetzten Ergebnis »klinisch signifikanter Schaden«; Leser, die sich für einen bestimmten Endpunkt interessieren, sollten die Zeilen regional_breakdown und personal_factor_multipliers lesen. Das Risikoprofil pro Wirkstoff unterscheidet sich: Naproxen hat das niedrigste kardiovaskuläre Signal in der Trelle-Meta-Analyse; Ibuprofen und Diclofenac liegen höher; Ibuprofen und Naproxen teilen bei rezeptfreien Dosen ein weitgehend ähnliches GI-Profil; niedrig dosiertes Aspirin trägt einen eigenen erheblichen Anteil zur kombinierten GI-Mortalitätssumme bei (~1/3 laut Lanas 2005). Paracetamol an oder unter der Etikettobergrenze von 4 g/Tag ist für die Leber weitgehend unbedenklich, wenn kein Alkohol, keine chronische Lebererkrankung oder gleichzeitige Anwendung eines zweiten paracetamolhaltigen Produkts vorliegt — das Muster der unbeabsichtigten Überdosierung in Lees Register wird genau von diesen drei Modifikatoren dominiert. Individuelle Ergebnisse hängen von Alter, Geschlecht, Dosis, Häufigkeit, Dauer, spezifischem Wirkstoff, Begleitmedikation (PPIs, Antikoagulanzien, Thrombozytenaggregationshemmer, SSRIs), bestehender GI-/Nieren-/Leber-/kardiovaskulärer Erkrankung, H.-pylori-Status, Alkoholkonsum und einer langen Liste pharmakogenomischer Modifikatoren ab. Das Unsicherheitsband von 5-20 % ist bewusst breit: zusammengesetzte Wahrscheinlichkeiten für unerwünschte Ereignisse bei chronischer rezeptfreier Anwendung sind weniger eng eingegrenzt als die aggregierten jährlichen Mortalitäts-/Krankenhaussummen.
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 500
Near-baseline. Acute AEs at label dose and frequency are rare; most epidemiological signal comes from chronic users.
1 zu 10 · 10%
Headline subgroup. ~0.5% annual serious-AE hazard (GI + renal + CV composite) compounded over ~20 years of chronic use.
1 zu 5,6 · 18%
Peptic ulcer hospitalization rate 2-6 per 1,000/year per Marcum/Hanlon 2010; compounded annual hazard closer to 1%.
1 zu 100 · 1,0%
Hepatotoxicity at or below the label ceiling is rare in the absence of alcohol or pre-existing liver disease; ~30,000 acetaminophen-tox hospitalizations/year spread across ~50M adult users is ~0.06%/year.
1 zu 20 · 5,0%
Alcohol-induced CYP2E1 upregulation sharply raises NAPQI production at any given acetaminophen dose; unintentional hepatotoxicity concentrated in this group per Lee 2008.
1 zu 6,7 · 15%
Upper-GI-bleed hazards multiply rather than add; up to one-third of NSAID/aspirin GI deaths attributable to low-dose aspirin per Lanas 2005.
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
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Vergleichsrisiko wählen
Das Regime der chronischen Anwendung ist der Punkt, an dem die Zahlen interessant werden. Für einen US-amerikanischen Erwachsenen, der über zwanzig Jahre seines Erwachsenenlebens dreimal oder öfter pro Woche ein rezeptfreies NSAID ohne Protonenpumpenhemmer einnimmt, liegt die kumulative Wahrscheinlichkeit eines klinisch signifikanten unerwünschten Ereignisses (eine obere GI-Blutung, eine akute Nierenschädigung, ein NSAID-bedingtes kardiovaskuläres Ereignis oder eine Paracetamol-bedingte Hepatotoxizität) bei etwa 1 zu 10, wobei die Spanne je nach Alter und Komorbidität zwischen 1 zu 20 und 1 zu 5 liegt. Die landesweite Kohorte von Lanas and colleagues bezifferte die rohe Rate schwerwiegender GI-Ereignisse auf etwa 122 pro 100.000 Personenjahre im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung, mit 15,3 Todesfällen pro 100.000 NSAID-Anwendern pro Jahr, wenn man die Gefahr auf die Untergruppe konzentriert, die die Medikamente tatsächlich einnimmt. Die US-Zahlen von Marcum and Hanlon liegen in der gleichen Größenordnung: etwa 41.000 Krankenhausaufenthalte und 3.300 Todesfälle pro Jahr durch NSAID-Nebenwirkungen allein bei älteren Erwachsenen. Paracetamol verläuft anders, landet aber in einer ähnlichen Größenordnung und macht laut dem Register der Lee’s Acute Liver Failure Study Group etwa die Hälfte der Fälle von akutem Leberversagen in den US aus, mit einer Sterblichkeitsrate von 30 %, sobald ALF auftritt.
Das interessante Merkmal dieses Eintrags ist die Form der Lücke zwischen wahrgenommener und tatsächlicher Gefahr. Der OTC-Status selbst ist ein starkes Wahrnehmungssignal: Medikamente, die man im Supermarkt neben die Zahnpasta legen kann, sind Medikamente, die nach Ansicht der meisten Erwachsenen plausiblerweise keinen Krankenhausaufenthalt verursachen können. Diese Argumentation wurde für die kurzfristige Anwendung entwickelt, was überwiegend dem entspricht, was das OTC-Etikett vorsieht, und sie bricht bei chronischer Anwendung zusammen. Die jährliche Gefahr bei gewohnheitsmäßigen Anwendern ist absolut gesehen gering (in der Größenordnung eines halben Prozents pro Jahr für einen mittelalten Anwender, näher an einem vollen Prozent für jemanden über 65), aber sie summiert sich. Zwanzig Jahre einer Gewohnheit, die wie „ein paar Ibuprofen die meisten Morgen für das Knie“ aussieht, führen zu einer kumulativen Ereigniswahrscheinlichkeit in der Größenordnung der lebenslangen Sterblichkeit durch Autounfälle, und die öffentliche Intuition hat diese Arithmetik noch nicht erfasst. Dies ist einer der Einträge, bei denen das tatsächliche Risiko das wahrgenommene Risiko um etwa eine Größenordnung übersteigt, weshalb er als unterschätzt und nicht als kalibriert gekennzeichnet ist.
Wo die Überschrift nicht zutrifft: überall außerhalb der eng definierten Untergruppe der chronischen Anwendung. Gelegentliche Anwender, jüngere Erwachsene ohne GI-, Nieren- oder kardiovaskuläre Risikofaktoren und Personen, die eine kurze Kur für eine spezifische akute Indikation einnehmen, liegen am oder nahe dem Ausgangswert – die Gefahr pro Ereignis bei empfohlener Dosis und Häufigkeit ist tatsächlich gering, und die auf dieser Seite angegebene kumulierte Zahl bezieht sich auf die Expositionsdauer, nicht auf die Exposition selbst. Die Wahl des spezifischen Wirkstoffs ist wichtig: Naproxen weist in der Trelle network meta-analysis das niedrigste kardiovaskuläre Signal auf; Ibuprofen und Diclofenac liegen höher; niedrig dosiertes Aspirin trägt in Lanas’s data einen eigenen nicht unerheblichen Anteil an der NSAID-bedingten GI-Mortalität. Paracetamol ist für die Leber weitgehend unbedenklich, wenn es unter 4 g/Tag gehalten wird und kein Alkohol, keine chronische Lebererkrankung oder ein zweites Paracetamol-haltiges Produkt im selben Medizinschrank vorhanden ist. Die Ausnahme und der Grund, warum Paracetamol die US acute-liver-failure table anführt, ist die Wechselwirkung mit starkem Alkoholkonsum und mit Paracetamol-haltigen verschreibungspflichtigen Opioiden: etwa die Hälfte der US Paracetamol ALF cases in Lee’s registry sind unbeabsichtigte Überdosierungen, die genau durch diese beiden Modifikatoren verursacht werden, und die kombinierte Gefahr liegt weit außerhalb dessen, was das OTC-Etikett impliziert.
Verwandte Fakten
Wer rezeptfreie Schmerzmittel über mehr als 20 Jahre dauerhaft einnimmt, hat ein Lebenszeitrisiko von rund 1 zu 10 für ein schweres gastrointestinales Ereignis, etwa 1 zu 100 in einem einzelnen Jahr. Der rezeptfreie Status wirkt harmlos, doch täglicher NSAR-Gebrauch trägt einen messbaren Tribut an Blutungen und Geschwüren.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
2/5 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
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[1] American Journal of Gastroenterology (Lanas et al.) — A nationwide study of mortality associated with hospital admission due to severe gastrointestinal events and those associated with nonsteroidal antiinflammatory drug use
A nationwide study of mortality associated with hospital admission due to severe gastrointestinal events and those associated with nonsteroidal antiinflammatory drug use- Statistik
121.9 major GI events per 100,000 persons per year; 21.0-24.8 NSAID/aspirin-attributable deaths per million population per year; 15.3 deaths per 100,000 NSAID/aspirin users per year; up to one-third of those deaths attributable to low-dose aspirin- Auszug
“"Mortality rates associated with either major upper or lower GI events are similar but upper GI events were more frequent. [...] NSAID/aspirin use was associated with 21.0-24.8 deaths per million people per year, of which up to one-third can be attributed to low-dose aspirin use." ”
- Quelldaten von
- 2005-08-01
- Abgerufen
- 2026-04-16 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Lanas 2005 is the canonical nationwide incidence anchor for NSAID-attributable serious GI events. 121.9 events per 100,000 person- years averaged across the full population corresponds to ~0.12% per year; concentrating that hazard on the subset of the population that actually uses NSAIDs chronically pushes the per-user rate to roughly 0.5-1% per year depending on age and comorbidity. 15.3 deaths per 100,000 users per year is the per-user case-fatality anchor. The one-third attributable to low-dose aspirin matters because the cardioprotective-aspirin population is partially but not entirely disjoint from the OTC-painkiller population in the public conversation. Used as the primary relative-risk and event-incidence basis for the ~0.5% annual per-chronic-user hazard used in the normalized compounding.
- Unabhängigkeit
- Lanas 2005 is a Spanish nationwide hospital-admissions cohort. Generalizing to US adults assumes comparable NSAID prescribing and GI epidemiology; the US per-capita figures (Marcum/Hanlon 2010 below) agree to within a factor of two. Treat as an independent European anchor cross-checked against the US estimate.
-
[2] Annals of Long-Term Care (Marcum & Hanlon) — Recognizing the Risks of Chronic Nonsteroidal Anti-Inflammatory Drug Use in Older Adults Verifiziert
Recognizing the Risks of Chronic Nonsteroidal Anti-Inflammatory Drug Use in Older Adults- Statistik
NSAID use causes an estimated 41,000 hospitalizations and 3,300 deaths each year among older adults in the US; peptic ulcer hospitalization rises from 1 per 1,000/year under age 50 to 2-6 per 1,000/year over 65; acute renal failure risk doubles within 30 days of initial NSAID use; ~40% of adults 65+ fill an NSAID prescription annually- Auszug
“"NSAID use causes an estimated 41,000 hospitalizations and 3300 deaths each year among older adults. [...] the rate of hospitalizations for peptic ulcer disease (PUD) increases with age, from 1 per 1000 per year in those under 50 to 2-6 per 1000 per year in older adults (>65 yr). [...] the risk of ARF was increased nearly twofold for all NSAIDs (nonselective and COX-2 selective) within 30 days of initial use." ”
- Quelldaten von
- 2010-09-01
- Abgerufen
- 2026-04-16 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- The 41,000 hospitalizations / 3,300 deaths per year figure for older US adults on NSAIDs is the domestic anchor. Across a denominator of ~25 million older adult NSAID users (~40% of ~60 million US 65+ adults), that is roughly 164 hospitalizations per 100,000 users per year and 13 deaths per 100,000 users per year — within a factor of two of the Lanas Spanish figures, confirming the cross-population consistency. Peptic ulcer hospitalization rate of 2-6 per 1,000/year in older adults is the basis for the elderly row in the regional_breakdown and the ~1% annual GI-event hazard in the headline compounding for the over-65 subgroup.
- Unabhängigkeit
- Marcum/Hanlon synthesize Lanas and the ARAMIS database; partially dependent on Lanas 2005 above for the European incidence figures but draws on distinct US claims data for the US-specific hospitalization and mortality totals. Treat as a related US-focused line of evidence.
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[3] Hepatology Research (Lee) — Acetaminophen-related acute liver failure in the United States
Acetaminophen-related acute liver failure in the United States- Statistik
Acetaminophen accounts for approximately 50% of acute liver failure cases in the US; 30% mortality once acute liver failure develops; nearly half of US acetaminophen ALF cases are unintentional overdoses of therapeutic products- Auszug
“"Acetaminophen overdoses are the number one cause of acute liver failure (ALF) in the United States; they account for 50% of all cases of ALF and carry a 30% mortality. [...] nearly half of U.S. cases are unintentional, resulting from overuse of acetaminophen-containing pain relief products rather than deliberate self-harm." ”
- Quelldaten von
- 2008-11-01
- Abgerufen
- 2026-04-16 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Lee's US Acute Liver Failure Study Group registry is the definitive source that acetaminophen is the single leading cause of ALF in the US. The unintentional-overdose fraction (~50% of acetaminophen ALF cases) is load-bearing: these are chronic users who stayed at or slightly above the 4 g/day label limit, often while also drinking alcohol or combining an OTC acetaminophen product with an acetaminophen-containing prescription opioid. The ~500 deaths per year US figure commonly cited in the FDA literature is the product of ~1,600 acetaminophen-associated ALF cases per year and the ~30% fatality rate. Used as the anchor for the acetaminophen component of the compounded hazard and for the alcohol-acetaminophen interaction multiplier.
- Unabhängigkeit
- The US Acute Liver Failure Study Group registry is the primary data source; Blieden 2014 (below) and subsequent FDA regulatory documents draw directly on Lee's registry data. Treat Lee 2008, Blieden 2014, and the FDA figures as a single largely-dependent line of evidence.
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[4] Expert Review of Clinical Pharmacology (Blieden et al.) — A perspective on the epidemiology of acetaminophen exposure and toxicity in the United States
A perspective on the epidemiology of acetaminophen exposure and toxicity in the United States- Statistik
~30,000 patients hospitalized yearly for acetaminophen toxicity in the US; ~6% of adults take doses exceeding 4 g/day at least occasionally; up to 50% of acetaminophen overdoses are unintentional; 17% of adults with unintentional overdose experience liver damage- Auszug
“"Approximately 6% of adults are prescribed acetaminophen doses of more than 4 g/day [...] 30,000 patients are hospitalized yearly for acetaminophen toxicity [...] up to 50% of overdoses are unintentional in nature [...] 17% of adults with unintentional overdose experience liver damage." ”
- Quelldaten von
- 2014-05-01
- Abgerufen
- 2026-04-16 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Blieden 2014 is the behavioural-epidemiology source: ~6% of adult acetaminophen users exceed the 4 g/day label ceiling on at least some days, and ~30,000 are hospitalized per year with acetaminophen toxicity. 30,000 / ~50 million US adults using acetaminophen at least weekly ≈ 0.06% per year hospitalization rate — small at the population level, but concentrated in the chronic-user-plus-alcohol or chronic-user-plus-combination-product subgroups. This is the source for the regional_breakdown row on chronic acetaminophen with alcohol and the personal_factor_multiplier for heavy alcohol use.
- Unabhängigkeit
- Blieden draws on the same Acute Liver Failure Study Group registry as Lee 2008 above, cross-linked with Poison Control Center call data and the Kaufman Slone Survey of OTC use prevalence. Treat as partially dependent on Lee 2008; independent on the prevalence-of-use data.
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[5] BMJ (Trelle et al.) — Cardiovascular safety of non-steroidal anti-inflammatory drugs: network meta-analysis Verifiziert
Cardiovascular safety of non-steroidal anti-inflammatory drugs: network meta-analysis- Statistik
Network meta-analysis of 31 RCTs and 116,429 patients: ibuprofen associated with a stroke RR of 3.36 (95% credibility interval 1.00-11.6); diclofenac with a cardiovascular-death RR of 3.98 (1.48-12.7); naproxen appeared least harmful- Auszug
“"Although uncertainty remains, little evidence exists to suggest that any of the investigated drugs are safe in cardiovascular terms. Naproxen seemed least harmful. Cardiovascular risk needs to be taken into account when prescribing any non-steroidal anti-inflammatory drug." ”
- Quelldaten von
- 2011-01-11
- Abgerufen
- 2026-04-16 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Trelle 2011 is the cardiovascular half of the chronic-NSAID hazard picture. The RCTs pooled here were mostly prescription-dose trials, so the absolute CV event rate attributable to OTC-dose ibuprofen is lower than the abstract's relative risks imply. For a middle-aged chronic user the CV component of the ~0.5% annual hazard is on the order of 0.1-0.2% per year, rising substantially in users with pre-existing cardiovascular disease. The differential hazard across specific NSAIDs (naproxen < ibuprofen < diclofenac) is the basis for the caveat distinguishing between naproxen and the other OTC NSAIDs.
- Unabhängigkeit
- Trelle 2011 is a pooled RCT meta-analysis, methodologically distinct from the Lanas and Marcum/Hanlon observational cohorts above. Independent line of evidence for the cardiovascular component.







