Evidenzqualität 4.6/5
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Wahrgenommen
Für Leser in Reservewährungswirtschaften ist der Währungszusammenbruch das kanonische »passiert anderen Leuten«-Risiko. Das gedankliche Bild ist fest und historisch: Weimarer Schubkarren voller Mark, ein simbabwischer Hundert-Billionen-Schein, ein venezolanisches Geschäft, das zweimal täglich neu auszeichnet. Weil diese Bilder extrem und fremd sind, behandelt der typische US-amerikanische, Eurozonen- oder japanische Erwachsene das Ereignis als Museumsstück — verschwindend selten, beschränkt auf gescheiterte Staaten und verlorene Kriege. Diese Intuition ist für die eigene Währung gut kalibriert und als Aussage über die Welt schlecht kalibriert: Auf globaler Ebene hat eine erhebliche Minderheit der heute lebenden Erwachsenen persönlich eine Inflationskrise durchlebt, und in Lateinamerika, Subsahara-Afrika und dem ehemaligen Sowjetblock ist es näher an einem Übergangsritus einer Generation als an einem Ausnahmeereignis. Die Chapman Survey of American Fears isoliert den Währungszusammenbruch nicht, aber »wirtschaftlicher/ finanzieller Zusammenbruch« taucht wiederholt in ihren Top Ten auf, was nahelegt, dass die Furcht selbst dort besteht, wo die persönliche Wahrscheinlichkeit nahe null ist.
Grobe Schätzung: Die meisten Erwachsenen in Reservewährungen behandeln es als einmal-pro-Jahrhundert-Ausnahmeereignis; global ist es näher an einer einmal-pro-Generation regionalen Regelmäßigkeit
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
25 von 133 Marktwirtschaften erlebten zwischen 1960 und 1996 eine Episode sehr hoher Inflation (>100 %/Jahr) (Fischer, Sahay & Vegh, JEL 2002)
133 Marktwirtschaften in der IWF-Stichprobe
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Dies ist eine bevölkerungsgewichtete Schätzung für globale Erwachsene, keine Länderzählrate und keine US-Erwachsenen-Rate. Die Unterscheidung ist hier wichtiger als bei fast jedem anderen Eintrag der Website, weil Inflationskrisen außergewöhnlich konzentriert sind. Sie sind nicht gleichmäßig über die Länder verstreut: Eine beständige Teilmenge von Wirtschaften mit chronischer Inflation kehrt wiederholt in die Krise zurück (Argentinien verbrachte in der Stichprobe von Fischer et al. über siebzehn Jahre über 100 %/Jahr, Brasilien über fünfzehn, die Demokratische Republik Kongo hatte sechs separate Episoden mit insgesamt fünfzehn Jahren), während Reservewährungs- und große Niedriginflationswirtschaften die Schwelle im Leben eines lebenden Erwachsenen im Wesentlichen nie überschreiten. Das richtige Modell ist daher keine gleichmäßige Pro-Land-Gefährdung, aufgezinst über 59 Jahre, sondern eine Bevölkerungsaufteilung: Die Lebenszeitexposition beträgt etwa 1 für einen Erwachsenen in einer chronischen / krisenanfälligen Wirtschaft und etwa 0 für einen Erwachsenen in einem Niedriginflations-Giganten. Die Schwelle muss symmetrisch auf jedes Land angewendet werden, was der Kernpunkt ist. Die Frage bezieht sich speziell auf ein systemisches Versagen der Währungsordnung — Hyperinflation oder einen regelrechten Währungszusammenbruch — nicht auf ein gewöhnliches Jahr hoher Inflation, sodass die operative Linie »anhaltende sehr hohe Inflation / Versagen der Währungsordnung« lautet statt der breiten Reinhart-Rogoff-Linie der Inflationskrise von ≥20 %/Jahr. Unter dieser strengen Lesart ist die Bevölkerung im Eimer ungefähr: der größte Teil Lateinamerikas und der Karibik (~663 Mio., ~8 % der Weltbevölkerung — Argentinien, Brasilien, Bolivien, Peru, Venezuela und andere), die chronische / sehr-hoch-inflationäre Teilmenge Subsahara-Afrikas (Fischer et al. nennen neun afrikanische Länder mit Episoden über 100 %/Jahr — Angola, die DR Kongo, Ghana, Guinea-Bissau, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Uganda, Sambia — plus Simbabwe; in der Größenordnung von 5-7 % der Weltbevölkerung, NICHT die gesamten 16 % von Subsahara-Afrika), der ehemalige Sowjetblock (~300 Mio., ~4 % — der gesamte Block hatte 1992-94 eine Inflation über 100 %/Jahr), plus chronische Fälle außerhalb dieser Blöcke (Türkei, Iran, Libanon, Myanmar, Suriname; rund 2-3 %). Entscheidend: China und Indien sind unter dieser strengen Lesart DRAUSSEN: Chinas letzte Hyperinflation war 1947-49 und Indien hat ~100 %/Jahr nie überschritten, und ihr Ausschluss ist nur konsistent, weil Subsahara-Afrika als die benannte Hochinflations-Teilmenge statt als die gesamte Region gezählt wird. Die Summierung der Bevölkerungsanteile im Eimer ergibt rund 18 % der globalen Erwachsenen, also ~1 zu 5,5 — konsistent mit der nativen Rate (25 von 133 Marktwirtschaften, ~19 %). Das Unsicherheitsband spiegelt die Schwellenwahl wider, die der dominierende Hebel ist: Die Beschränkung allein auf echte Cagan-Hyperinflation (≥50 %/Monat) zieht die Zahl in Richtung ~0,10; die Ausweitung auf jedes Inflationskrisenjahr mit ≥20 %/Jahr würde China (~24 % im Jahr 1994), Indien (~28 % beim Ölschock Mitte der 1970er), Indonesien und einen Großteil Süd-/Südostasiens in den Eimer ziehen und die Zahl über ~0,35 treiben. Der Punktschätzwert liegt bei der strengen Lesart des Versagens der Währungsordnung, die die Frage vorgibt.
Einschränkungen: Die Schlagzeile von ~1 zu 5,5 ist eine GLOBALE-Erwachsenen-Lebenszeitzahl und wi…
Die Schlagzeile von ~1 zu 5,5 ist eine GLOBALE-Erwachsenen-Lebenszeitzahl und wird von einer Modellierungsentscheidung und einer definitorischen Entscheidung dominiert. Die Modellierungsentscheidung: Inflationskrisen sind konzentriert, nicht gleichmäßig, sodass die Zahl gebildet wird, indem man die Weltbevölkerung in einen Eimer hoher Exposition (Lebenszeitwahrscheinlichkeit ~1) und einen Nahe-null-Eimer aufteilt und dann die Bevölkerungsanteile summiert — nicht durch das Aufzinsen einer einzelnen Pro-Land-Gefährdung. Die definitorische Entscheidung: »Währungszusammenbruch oder Hyperinflation« hat keine einzelne vereinbarte Schwelle, und die Schwelle MUSS symmetrisch auf jedes Land angewendet werden, sonst wird die Zahl inkohärent. Echte Cagan-Hyperinflation (≥50 %/Monat) ist wirklich selten — 57 verifizierte Episoden weltweit seit den 1790er Jahren in der Hanke-Krus-Tabelle, mit gar keiner zwischen 1947 und 1984. Der zentrale Schätzwert verwendet die strenge Lesart des »systemischen Versagens der Währungsordnung«, die die Frage vorgibt — anhaltende sehr hohe Inflation bis hin zur Hyperinflation —, die die Niedriginflations-Giganten China und Indien aus dem Eimer heraushält und Subsahara-Afrika als seine benannte Hochinflations-Teilmenge statt als die gesamte Region zählt. Diese Lesart landet bei ~1 zu 5,5 und stimmt mit der Länderrate überein (25 von 133, ~19 %). Die Beschränkung ganz auf echte Cagan-Hyperinflation zieht die Zahl in Richtung Untergrenze (~0,10); die Ausweitung auf die lockerere Reinhart-Rogoff-Linie der Inflationskrise (≥20 %/Jahr) zieht China (~24 % im Jahr 1994), Indien (~28 % Mitte der 1970er) und einen Großteil Süd- und Südostasiens in den Eimer und drückt sie in Richtung Obergrenze (~0,35). Die Kluft zwischen USA und global ist der zentrale Vorbehalt: Die persönliche Lebenszeitwahrscheinlichkeit eines US-amerikanischen, Eurozonen- oder japanischen Erwachsenen ist nahe null (der Reservewährungs-Multiplikator von 0,05 spiegelt dies wider), während die eines lateinamerikanischen, subsahara-afrikanischen oder postsowjetischen Erwachsenen nahezu sicher ist. Die Zahl misst zudem das Durchleben des Ereignisses, nicht das Erleiden eines proportionalen Vermögensverlusts — die übliche Unterscheidung zwischen Ereignis und Schweregrad. Das Halten harter Währung oder harter Vermögenswerte ist die dokumentierte Absicherung und wird als schützender Multiplikator erfasst, nicht als Änderung der makroökonomischen Wahrscheinlichkeit. Die Schätzung behandelt die Ruhe nach 2000 vorsichtig: Reinhart & Rogoff warnen ausdrücklich, dass ruhige Phasen bei der Inflation, wie beim Zahlungsausfall, nicht unbegrenzt andauern, und Venezuelas Eintritt in das Hyperinflations-Rekordbuch im Jahr 2016, innerhalb eines Jahrzehnts nach der Veröffentlichung des Buches, ist ein lebendiges Beispiel.
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Dieser Eintrag grenzt bewusst ein enges Ereignis ab: ein systemisches Versagen der Währungsordnung — Hyperinflation im strengen Sinne (die Cagan-Schwelle von Preisen, die in einem einzigen Monat um mehr als 50 Prozent steigen) oder ein regelrechter Währungszusammenbruch, bei dem eine anhaltende Inflationskrise und ein Wechselkurssturz den Wert der Recheneinheit zerstören. Das ist ein anderes Tier als eine gewöhnliche Rezession (über jedes Erwachsenenleben nahezu sicher, siehe economic-recession-impact) oder ein Aktienmarkt-Crash (ebenfalls nahezu sicher, siehe stock-market-crash). Jene sind Abschwünge innerhalb eines funktionierenden Währungssystems; dies ist das System selbst, das bricht. Der strenge Ausläufer ist tatsächlich selten: Die Hanke-Krus World Hyperinflation Table katalogisiert nur 56 verifizierte Hyperinflationen weltweit seit dem revolutionären Frankreich der 1790er Jahre — Venezuela wurde 2016 die 57. — und Fischer, Sahay und Vegh stellen fest, dass es zwischen 1947 und 1984 überhaupt keine Hyperinflationen gab. Die schlimmste je gemessene war Ungarn im Juli 1946, als sich die Preise etwa alle fünfzehn Stunden verdoppelten.
Die Zahl, die diesen Eintrag veröffentlichenswert macht, ist nicht die Seltenheit des extremen Ausläufers, sondern die Häufigkeit des breiteren Ereignisses, sobald man die ganze Welt statt einer Währung zählt. Verwendet man die Schwelle von Reinhart und Rogoff für eine Inflationskrise — eine jährliche Inflation von 20 Prozent oder mehr, die, wie sie zeigen, „Hand in Hand” mit Wechselkursstürzen geht — verändert sich das Bild. Fischer und Kollegen fanden, dass 25 von 133 Marktwirtschaften zwischen 1960 und 1996 eine Episode über 100 Prozent pro Jahr erlitten, wobei die meisten davon in Lateinamerika (zwölf Länder) und Afrika (neun) konzentriert waren. Reinhart und Rogoff, gestützt auf acht Jahrhunderte Preisdaten über sechsundsechzig Länder, drücken es unverblümter aus: kein Schwellenland in der Geschichte ist Schüben hoher Inflation entgangen, und in ihrer modernen Tabelle zeigen nur Neuseeland und Panama kein Jahr mit Inflation über 20 Prozent. Gewichtet man diese Tatsachen danach, wo Menschen tatsächlich leben — und zählt die chronischen und sehr-hoch-inflationären Wirtschaften Lateinamerikas, die benannten Hochinflationsländer Subsahara-Afrikas, den ehemaligen Sowjetblock sowie Fälle wie die Türkei und Iran, während man die Niedriginflations-Giganten China und Indien außen vor lässt — dann hat oder wird rund eine von fünf der erwachsenen Menschen der Welt einen Währungszusammenbruch erlebt haben. Das ist die Basis für die Schlagzeile von ~1 von 5,5, und sie deckt sich mit der Länderrate von 25-von-133 (etwa 19 Prozent). Drückt man die Schwelle auf die breitere 20-Prozent-Inflationskrisen-Linie herab, kommen China (etwa 24 Prozent im Jahr 1994) und Indien (etwa 28 Prozent während des Ölschocks Mitte der 1970er) in die Zählung und heben die Zahl über eins zu drei; diese Mehrdeutigkeit, nicht statistisches Rauschen, ist das, was die Unsicherheitsspanne misst.
Fast das gesamte Interesse an dieser Zahl liegt darin, wie ungleich sie verteilt ist, weshalb die Zahl als globale-Erwachsenen- statt US-Erwachsenen-Wahrscheinlichkeit normalisiert wird. Inflationskrisen sind nicht zufällig verstreut; sie treten in einer beständigen Teilmenge von Wirtschaften wiederholt auf und berühren den Rest fast nie. Argentinien verbrachte mehr als siebzehn Jahre über 100 Prozent Inflation in der Fischer-Stichprobe; die Demokratische Republik Kongo hatte sechs separate Episoden. Dem gegenüber hat ein Erwachsener in einer Reservewährung — in den Vereinigten Staaten, der Eurozone oder Japan — eine persönliche Lebenswahrscheinlichkeit nahe null (die USA überschritten zuletzt während des Bürgerkriegs der 1860er Jahre 20 Prozent Inflation), und China und Indien, zusammen mehr als ein Drittel der Menschheit, sitzen ebenfalls im Niedrigexpositions-Eimer. Das Ergebnis ist eine Angst, die gleichzeitig überbewertet und unterbewertet ist: überbewertet als persönliche Bedrohung durch den westlichen Leser, der sich Weimar vorstellt und annimmt, es könnte überall geschehen, und unterbewertet als globale Regelmäßigkeit durch denselben Leser, für den „etwa eine von fünf lebenden erwachsenen Personen hat den Zusammenbruch ihrer Währung erlebt” unplausibel klingt, bis die Bevölkerungsgewichtung dargelegt wird. Die dokumentierte Absicherung — das Halten von harter Währung oder harten Vermögenswerten — ändert den Schaden, nicht die Chancen.
Verwandte Fakten
Etwa 1 von 5 der erwachsenen Menschen der Welt wird einen Währungszusammenbruch oder eine Hyperinflation erleben, aber das Risiko ist äußerst ungleich. Für einen Erwachsenen in den USA, der Eurozone oder Japan liegt es nahe null; für einen Erwachsenen in Lateinamerika, im postsowjetischen Raum oder im hochinflationären Afrika ist es näher an einer Beinahe-Gewissheit.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
2/4 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
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[1] National Bureau of Economic Research / Stanley Fischer, Ratna Sahay, Carlos A. Vegh (also Journal of Economic Literature 40(3), 2002) — Modern Hyper- and High Inflations
Modern Hyper- and High Inflations- Statistik
Following Cagan (1956), hyperinflation begins the month inflation first exceeds 50% per month; between 1947 and 1984 there were no hyperinflations, and since 1984 at least seven (in six countries); 45 very-high-inflation episodes (>100%/yr) in 25 countries; as many as 25 of 133 market economies have had a very-high-inflation episode- Auszug
“"Cagan defined a hyperinflation as beginning in the month inflation first exceeds 50 percent (per month) and as ending in the month before the monthly inflation rate drops below 50 percent for at least a year. [...] Between 1947 and 1984 there were no hyperinflations. Since 1984, there have been at least seven (in six countries) in the market economies [...] since 1960, most countries have suffered from at least one episode of inflation of more than 25 percent per annum, and as many as 25 (out of 133) market economies have experienced an episode of very high inflation (i.e., twelve-month inflation above 100 percent)." ”
- Quelldaten von
- 2002-05-01
- Abgerufen
- 2026-06-21 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Fischer, Sahay & Vegh provide the cleanest cross-country base rate. The native figure uses their headline count: 25 of 133 market economies experienced an episode above 100%/yr over roughly 1960-1996. This is a share of COUNTRIES, not of people. It is used as the native rate (25/133 ~= 19% of market economies), and as the anchor for the lower end of the population-weighted band, because true hyperinflation and >100%/yr inflation are rarer than the broader 20-40%/yr "currency collapse" events that the headline normalized figure counts. The Cagan 50%/month definition fixes the upper (hyperinflation) tail; the "no hyperinflations 1947-1984, then seven since 1984" sentence establishes that true hyperinflation is a handful of episodes per generation, concentrated in a few countries.
- Unabhängigkeit
- Methodologically independent of Reinhart & Rogoff: Fischer et al. use IMF International Financial Statistics monthly price data and Cagan-style episode dating on a 133-country market-economy sample, whereas Reinhart & Rogoff build an eight-century annual cross-country inflation database. The two converge on the same qualitative picture from different data.
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[2] National Bureau of Economic Research / Carmen M. Reinhart, Kenneth S. Rogoff — This Time Is Different: A Panoramic View of Eight Centuries of Financial Crises
This Time Is Different: A Panoramic View of Eight Centuries of Financial Crises- Statistik
Inflation crisis defined as annual inflation >=20%; no emerging-market country in history (including the US in the 1860s) has escaped bouts of high inflation; across 66 countries inflation crises and exchange-rate crashes travel hand in hand- Auszug
“"If serial default is the norm for a country passing through the emerging market state of development, then the tendency to lapse into periods of high and extremely high inflation is an even more striking common denominator. No emerging market country in history, including the United States (whose inflation rate exceeded 20 percent during the country's 1860s civil war) has managed to escape bouts of high inflation. [...] inflation crises and exchange rate crises travel hand-in-hand in the overwhelming majority of episodes across time and countries." ”
- Quelldaten von
- 2008-03-01
- Abgerufen
- 2026-06-21 · archivierte Kopie
- Berechnung
- Reinhart & Rogoff supply the operational threshold for the broad "currency collapse" framing: an inflation crisis is a year with annual inflation >=20%, and they show inflation crises and exchange-rate crashes co-occur in the overwhelming majority of episodes — i.e. an inflation crisis IS, in practice, a currency collapse. Their 66-country eight-century database documents that essentially every emerging-market economy has had at least one such episode, while only a short list of countries (notably New Zealand and Panama in their Table 13) show no period of inflation over 20%. This supports the population-partition method: the in-bucket population share is approximated by the emerging-market / chronic-inflation regions, against an out-bucket of reserve-currency economies plus China and India.
- Unabhängigkeit
- Independent annual cross-country price database (consumer-price and cost-of-living indices back to the 1700s-1800s for many countries), distinct from the IMF monthly-data approach in Fischer et al. Reinhart & Rogoff cite Fischer, Sahay & Vegh only for the African high-inflation analysis, not for the crisis-dating used here.
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[3] Cato Institute / Steve H. Hanke and Nicholas Krus (Johns Hopkins Institute for Applied Economics) — World Inflation and Hyperinflation Table Verifiziert
World Inflation and Hyperinflation Table- Statistik
The Hanke-Krus World Hyperinflation Table documents all 56 documented episodes of hyperinflation since the 1790s; Venezuela was added in 2016 as the 57th verified episode- Auszug
“"This chapter supplies, for the first time, a table that contains all 56 episodes of hyperinflation, including several which had previously gone unreported." ”
- Quelldaten von
- 2017-01-01
- Abgerufen
- 2026-06-21 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- The Hanke-Krus table is the definitive catalogue of true (Cagan-threshold, >=50%/month) hyperinflation. Fifty-six episodes since the assignat inflation of revolutionary France (1795-96), with Venezuela added as the 57th in 2016, across well over two centuries and the whole world, is the headline rarity fact: true hyperinflation is roughly one verified episode every four years globally, heavily clustered around wars, revolutions, the collapse of empires, and the births of new states (the post-WWI European cluster, the post-Soviet 1992-94 cluster). This source bounds the EXTREME tail of the distribution and is why the normalized figure is driven by the broader 20-40%/yr currency-collapse band rather than by the much rarer hyperinflation band alone.
- Unabhängigkeit
- Independent episode catalogue compiled from primary price data by Hanke and Krus, distinct from both the IMF (Fischer et al.) and the Reinhart-Rogoff databases. Uses the strict Cagan monthly-rate definition.
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[4] Guinness World Records — Highest inflation rate (ever) Verifiziert
Highest inflation rate (ever)- Statistik
The highest recorded inflation occurred in Hungary in July 1946: a daily inflation rate of 207%, with prices doubling roughly every 15 hours- Auszug
“"The highest recorded rate of inflation occurred in Hungary during July 1946. [...] This works out to a daily inflation rate of 207%, meaning that prices denominated in Hungarian pengo doubled every 15 hours." ”
- Quelldaten von
- 2024-01-01
- Abgerufen
- 2026-06-21 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Used only as the illustrative ceiling of the distribution — the single worst monthly/daily inflation rate ever measured. It anchors the "how bad can it get" end of the prose and is not used in the probability arithmetic. Hungary's August 1946 forint reset (replacing the pengo at a rate on the order of 4 x 10^29 to 1) is the canonical example of a complete monetary-order collapse and currency replacement.
- Unabhängigkeit
- Record-keeping reference; the Hungary 1946 figure is independently reported by the Hanke-Krus table, Cagan (1956), and Fischer et al., so the illustrative fact is well corroborated.







