Evidenzqualität 5.0/5
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- D5 Geltungsbereich
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Wahrgenommen
Gallups jährliche Umfrage zur Kriminalitätssorge fragt Amerikaner, wie häufig sie sich Sorgen machen, dass ihnen eine Reihe bestimmter Verbrechen widerfährt. In der Erhebungswelle vom Oktober 2025 gaben 22 % der US-Erwachsenen an, sich »häufig« oder »gelegentlich« Sorgen zu machen, ermordet zu werden. Das ordnet Mord ungefähr in die Mitte der Kriminalitätssorgen-Liste ein — unter Eigentumsdelikten, über sexuellen Übergriffen — und ist von Jahr zu Jahr weitgehend stabil, selbst wenn sich die gemessenen Raten bewegen.
Grobe Schätzung: ~1 zu 100 im Laufe des Lebens fühlt sich für viele Befragte ungefähr richtig an
Quelle: Gallup (2025) — Crime in U.S. Seen as Less Serious for Second Straight Year
Tatsächlich
~5,0 pro 100.000 pro Jahr
US-Einwohner, alle Altersgruppen und demografischen Gruppen gepoolt
Berechnung anzeigen
Überarbeitet 2026-06 auf die offizielle UCR-Rate des FBI für 2024 von 5,0 pro 100.000 pro Jahr, ein Rückgang von 14,9 % gegenüber 2023 (der grösste jemals verzeichnete Ein-Jahres-Rückgang bei Tötungsdelikten und die niedrigste Rate seit 2015), nach einem Rückgang von ~10 % im Jahr 2023. Dies setzt die Normalisierung des Pandemie-Anstiegs von 2020–2021 fort (der bei ~6,7 pro 100.000 gipfelte). Angenommen werden 59 verbleibende Erwachsenenjahre und ein konstantes jährliches Risiko. Aufaddiert: 1 − (1 − 0,00005)^59 ≈ 0,00295 ≈ 1 zu 339. Das Unsicherheitsband reicht nun von ~4,0 pro 100.000 (dem Niveau, das der Council on Criminal Justice für 2025 prognostiziert, sobald die vollständigen FBI-Daten vorliegen — möglicherweise das niedrigste seit 1900) bis ~6,7 pro 100.000 (dem Höchststand von 2020), der realistische Rahmen über einen 59-Jahres-Horizont statt Stichprobenfehler. Dies ist ein Bevölkerungsdurchschnitt, der über Alter, Geschlecht, Ethnie und Geografie poolt; siehe Vorbehalte.
Einschränkungen: Dies ist das einzige Feld, in dem ein gepoolter Durchschnitt am irreführendsten …
Dies ist das einzige Feld, in dem ein gepoolter Durchschnitt am irreführendsten ist. Die US-Mordrate variiert über demografische Gruppen hinweg um mehr als eine Grössenordnung: Das BJS gibt die Männerrate mit 9,3 pro 100.000 gegenüber 2,6 für Frauen an und die Rate für Schwarze Amerikaner mit 21,3 gegenüber 3,2 für weisse Amerikaner. Das Alter ist ebenso verzerrt — die Mordviktimisierung erreicht ihren Höhepunkt scharf im Band 15–34 und fällt an beiden Enden steil ab. Die Geografie potenziert all dies: Raten auf County-Ebene umspannen rund zwei Grössenordnungen, wobei eine kleine Zahl von Zensusbezirken einen unverhältnismässigen Anteil der Vorfälle ausmacht. Die gepoolte Zahl »1 zu 339« ist die richtige Antwort auf »Was ist der US-Durchschnitt?« und die falsche Antwort auf »Was ist *mein* Risiko?« für fast jeden einzelnen Leser. Die Schlagzeile bewegt sich zudem schnell: Die offizielle Rate des FBI für 2024 von 5,0 pro 100.000 war ein Ein-Jahres-Rückgang von 14,9 % — der grösste jemals verzeichnete und die niedrigste Rate seit 2015 — nach einem Rückgang von rund 10 % im Jahr 2023, und der Council on Criminal Justice prognostiziert, dass 2025 etwa 4,0 pro 100.000 erreichen könnte, was das niedrigste seit 1900 wäre. Dieser Eintrag verwendet die offizielle Zahl von 2024 als Punktschätzung und behandelt die Prognose für 2025 als unteren Rand des Unsicherheitsbandes, bis vollständige FBI-Jahresdaten sie bestätigen.
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Die Bevölkerungszahlen zum US-Mord sind ungewöhnlich gut abgestimmt: CDCs Sterbeurkunden-System und die Strafverfolgungspipeline des Bureau of Justice Statistics setzen die jüngste Rate bei etwa 5,9 Mordtode pro 100.000 Einwohner pro Jahr. Naiv über 59 verbleibende Erwachsenenjahre aufaddiert ergibt das rund 1 zu 287. Zur Einordnung: Das ist rund 30× höher als die Lebenszeitchancen eines tödlichen Flugzeugabsturzes und etwa 3× niedriger als die Lebenszeitchancen eines tödlichen Autounfalls.
Was am Mord-Sorgen interessant ist: Amerikaner überschätzen konsistent ihr persönliches Risiko, während sie die Varianz dieses Risikos unterschätzen. Gallups jährlicher Tracker zeigt rund 22% der US-Erwachsenen, die sich häufig oder gelegentlich sorgen, ermordet zu werden — eine Zahl, die sich kaum bewegt, selbst wenn die tatsächliche Rate um 30% zwischen Jahren schwankt. Die USA liegen tatsächlich rund 5-7× über der Pro-Kopf-Mordrate anderer Hocheinkommensländer, sodass die erhöhte Grundsorge nicht irrational ist. Aber die Menschen, die sich am meisten sorgen, sind oft jene, deren demografisches und geografisches Profil sie weit unter den nationalen Durchschnitt setzt.
Die Heterogenität ist die ganze Geschichte. Die Männerrate ist 3,5× die Frauenrate. Die Rate für Schwarze Amerikaner ist mehr als 6× die für weisse. Mordviktimisierung erreicht ihren Höhepunkt in der 15-34-Altersgruppe und konzentriert sich auf einen kleinen Bruchteil der Zensustraktate. Eine 55-jährige weisse Frau in einem kriminalitätsarmen Vorort und ein 18-jähriger Schwarzer Mann in einem Hochkriminalitäts-Stadtblock sind beide „US-Bewohner”, gemittelt in dieselbe 5,9-pro-100.000-Zahl, aber ihre tatsächlichen jährlichen Risiken unterscheiden sich um mehr als einen Faktor fünfzig. Die Gesamtzahl oben ist eine Bevölkerungsbuchhaltungsidentität. Sie ist keine persönliche Prognose.
Verwandte Fakten
An versehentlicher Ueberdosis zu sterben ist ~7-mal wahrscheinlicher als ermordet zu werden im Leben eines US-Erwachsenen (~1 zu 42 vs ~1 zu 290). Ueberdosis ueberholte Mord landesweit Ende der 2010er und blieb dort.
Unfallstuerze toeten ~44.000 Amerikaner pro Jahr. Mord toetet ~26.000. Stuerze sind die toedlichere Bedrohung mit grossem Abstand, aber niemand schaut auf der Treppe ueber die Schulter.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
4/6 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
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[1] CDC National Center for Health Statistics — FastStats — Assault or Homicide
FastStats — Assault or Homicide- Statistik
20,162 homicide deaths in the US in 2024; rate of 5.9 per 100,000- Auszug
“"Number of deaths: 20,162. Deaths per 100,000 population: 5.9. Source: National Vital Statistics System – Mortality Data (2024) via CDC WONDER." ”
- Quelldaten von
- 2024-12-31
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Berechnung
- CDC NVSS counts homicides from death certificates coded as assault (ICD-10 X85–Y09, Y87.1). Annual rate 5.9 / 100,000 = 0.000059 per person-year. Lifetime over 59 adult years: 1 − (1 − 0.000059)^59 ≈ 0.00348 ≈ 1 in 287. Uncertainty band reflects the 2014–2021 US range (~4.5 to ~7.8 per 100,000), which is the realistic envelope over a 59-year horizon rather than a statistical sampling error.
- Unabhängigkeit
- CDC NVSS is derived from death certificates filed by medical examiners and coroners; BJS/FBI numbers come from law-enforcement incident reports. They count meaningfully differently and serve as independent checks on each other.
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[2] Federal Bureau of Investigation (UCR) — FBI Releases 2024 Reported Crimes in the Nation Statistics
FBI Releases 2024 Reported Crimes in the Nation StatisticsSee all 2 Likelier entries citing this source →
- Statistik
US murder and nonnegligent manslaughter rate fell 14.9% in 2024 to 5.0 per 100,000 — largest one-year decline on record and lowest since 2015; 2020 peak was 6.7 per 100,000- Auszug
“"Murder and non-negligent manslaughter recorded a 2024 estimated nationwide decrease of 14.9% compared to the previous year." The 2024 rate of 5 per 100,000 inhabitants is the lowest recorded since 2015; over the prior 20 years the rate peaked at 6.7 per 100,000 in 2020 and reached its lowest at 4.4 per 100,000 in 2014. ”
- Quelldaten von
- 2025-08-05
- Abgerufen
- 2026-06-14 · archivierte Kopie
- Berechnung
- FBI UCR (NIBRS-based) reports a 2024 murder/nonnegligent-manslaughter rate of 5.0 per 100,000, a 14.9% year-over-year decline. (A 14.9% drop to 5.0 implies a 2023 base of ~5.9 per 100,000, consistent with the CDC NVSS and BJS 2023 figures used as cross-checks above; the secondary press number of "5.7" for 2023 does not reconcile exactly with the official 14.9% decline, so we cite only the verified 2024 rate and percent change.) Annual rate 5.0 / 100,000 = 0.00005 per person-year. Lifetime over 59 adult years: 1 − (1 − 0.00005)^59 ≈ 0.00295 ≈ 1 in 339. The new headline replaces the prior ~5.9 (2023–2024) figure and reflects the post-pandemic decline. Uncertainty low bound 0.00236 uses the Council on Criminal Justice ~4.0 per 100,000 projection for 2025 (see separate CCJ source); high bound 0.00395 uses the 2020 peak of ~6.7 per 100,000.
- Unabhängigkeit
- FBI UCR aggregates law-enforcement incident reports nationally; it is the same agency pipeline as BJS victimization but is the primary, most timely official rate series and is independent of CDC's death-certificate NVSS count. The 14.9% 2024 decline is corroborated by CBS News and the Center for American Progress analyses of the same release.
-
[3] Council on Criminal Justice — Crime Trends in U.S. Cities: Year-End 2025 Update Verifiziert
Crime Trends in U.S. Cities: Year-End 2025 Update- Statistik
Homicides in 35 study cities fell 21% in 2025 vs 2024; CCJ projects the 2025 national rate could reach ~4.0 per 100,000 — potentially the lowest since 1900- Auszug
“"That would be the lowest rate ever recorded in law enforcement or public health data going back to 1900, and would mark the largest single-year percentage drop in the homicide rate on record." ”
- Quelldaten von
- 2026-01-22
- Abgerufen
- 2026-06-14 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- CCJ aggregates reported homicides across 35 large US cities and projects that if the FBI's full 2025 report tracks the observed 21% city-level decline, the national 2025 rate would fall to about 4.0 per 100,000. This 4.0 figure (≈0.00004 per person-year) is the basis for this entry's uncertainty low bound: 1 − (1 − 0.00004)^59 ≈ 0.00236. Treated as the floor of the band, not the point estimate, because full-year FBI data are not yet final.
- Unabhängigkeit
- CCJ is a non-governmental research body compiling municipal police data; methodologically independent of both the FBI's national UCR aggregation and CDC's death-certificate NVSS.
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[4] US Bureau of Justice Statistics — Homicide Victimization in the United States, 2023 Verifiziert
Homicide Victimization in the United States, 2023- Statistik
US homicide victimization rate 5.9 per 100,000 in 2023; male rate 9.3 vs female 2.6; Black rate 21.3 vs white 3.2- Auszug
“"The rate of homicide victimization was 5.9 per 100,000 persons. The male homicide victimization rate (9.3 per 100,000 persons) was 3.5 times greater than the homicide victimization rate for females (2.6 per 100,000). The homicide victimization rate for black persons (21.3 per 100,000 persons) was more than 6 times the rate for white persons (3.2 per 100,000)." ”
- Quelldaten von
- 2025-07-10
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- BJS computes victimization rates from FBI Supplementary Homicide Reports / NIBRS. Their 2023 rate of 5.9 per 100,000 matches CDC's 2024 figure to the first decimal, giving us a robust central estimate. The demographic breakdowns feed directly into the heterogeneity caveat: a factor-of-~7 spread across race and ~3.5 across sex means the pooled average is the wrong number for any specific reader.
- Unabhängigkeit
- FBI/BJS law-enforcement incident data and CDC/NVSS death-certificate data are collected through entirely different pipelines by different federal agencies. Agreement to the first decimal is strong corroboration, not circular.
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[5] Gallup — Crime in U.S. Seen as Less Serious for Second Straight Year Verifiziert
Crime in U.S. Seen as Less Serious for Second Straight YearSee all 6 Likelier entries citing this source →
- Statistik
22% of US adults worry frequently or occasionally about being murdered (October 2025)- Auszug
“"Fewer Americans say they worry about crimes, such as having a car stolen (39%) or their home burglarized (34%), being a victim of a hate crime (30%), or getting mugged (29%), attacked while driving (27%), murdered (22%) or sexually assaulted (21%)." ”
- Quelldaten von
- 2025-10-30
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Used for the perceived-risk side only. The 22% figure is the fraction of respondents reporting frequent-or-occasional worry, not an elicited probability. There is no direct conversion to a subjective lifetime probability, but it is the best time-series instrument for tracking US homicide-worry at the national level.
- Unabhängigkeit
- Gallup conducts an independent annual telephone/web survey; methodologically independent of both CDC vital-statistics and BJS victimization data.
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[6] American Journal of Medicine (Grinshteyn & Hemenway) — Violent Death Rates: The US Compared with Other High-income OECD Countries, 2010 Verifiziert
Violent Death Rates: The US Compared with Other High-income OECD Countries, 2010- Statistik
US homicide rate was 7.0 times higher than in other high-income OECD countries in 2010, driven by a gun homicide rate 25.2 times higher- Auszug
“"US homicide rates were 7.0 times higher than in other high-income countries, driven by a gun homicide rate that was 25.2 times higher." ”
- Quelldaten von
- 2016-03-01
- Abgerufen
- 2026-07-04 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Used only for the international-comparison sentence in the body text ("roughly 7x above other high-income countries"); not used in the native/normalized lifetime-probability calculation, which relies solely on the US-specific FBI/CDC/BJS/CCJ figures above.
- Unabhängigkeit
- Grinshteyn & Hemenway compile cross-national mortality data (WHO Mortality Database) independently of the US-specific FBI/CDC/BJS figures used for the primary estimate; cited here for international context only.







