Evidenzqualität 4.75/5
Bewertungsergebnis nach acht Dimensionen gemäß der Qualitätsrubrik . Jede Dimension wird mit 1–5 bewertet.
- D1 Quellenverankerung
- 5/5
- D2 Quellenautorität
- 5/5
- D3 Arithmetik
- 5/5
- D4 Unsicherheit
- 5/5
- D5 Geltungsbereich
- 5/5
- D6 Prosa
- 4/5
- D7 Ehrlichkeit zur Wahrnehmung
- 4/5
- D8 Vollständigkeit der Einschränkungen
- 5/5
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- Deine Faktoren
≈ Genauso wahrscheinlich wie
Wahrgenommen
Es gibt keinen üblichen Gallup- oder Chapman-Tracker, der Amerikaner bittet, ihre eigene Lebenszeitwahrscheinlichkeit einzuschätzen, durch Suizid zu sterben, und die Frage wird selten von sich aus als persönliche Sorge geäussert. Wird die Zahl isoliert präsentiert, siedeln die meisten Befragten sie deutlich unter der tatsächlichen US-Lebenszeitzahl an – näher am Bereich seltener Unfälle als bei den zehn häufigsten Todesursachen, wo sie tatsächlich liegt. Die Lücke zwischen Intuition und der gepoolten Lebenszeitzahl ist eine der grösseren auf dieser Website.
Grobe Schätzung: die meisten US-Erwachsenen würden im Laufe des Lebens deutlich unter 1 zu 1.000 schätzen
Quelle: redaktionelle Einschätzung, nicht erhoben
Tatsächlich
~14,1 pro 100.000 pro Jahr (altersbereinigt)
US-Einwohner, alle Altersgruppen zusammengefasst (2023)
Berechnung anzeigen
Verwendet die NIMH/CDC-Zahl von 49.316 US-Suiziden im Jahr 2023 gegenüber einer altersbereinigten Rate von 14,1 pro 100.000 pro Jahr, aufgezinst über 59 verbleibende Erwachsenenjahre: 1 − (1 − 0,000141)^59 ≈ 0,00827, also rund 1 zu 121. CDC FastStats meldet 48.824 Todesfälle und eine Rate von 14,4 pro 100.000 für 2024, bis zur ersten Nachkommastelle übereinstimmend. Die US-Rate ist von rund 10,4 pro 100.000 im Jahr 2000 auf einen Höchststand nahe 14,8 im Jahr 2018 und Werte um 14,1–14,2 in den Jahren 2022–2023 gestiegen, sodass eine Projektion mit konstantem Risiko über einen 59-jährigen Horizont ein erhebliches Driftrisiko in beide Richtungen birgt. Die gepoolte Zahl schliesst keinen der ICD-10-Codes für vorsätzliche Selbstverletzung (X60–X84, Y87.0) aus und ist gegenüber der andernorts auf dieser Website erfassten Zahl für versehentliche Überdosierung sich gegenseitig ausschliessend.
Einschränkungen: »Unterschätzt« ist hier eine Aussage über die numerische Kalibrierung, nicht übe…
»Unterschätzt« ist hier eine Aussage über die numerische Kalibrierung, nicht über die kulturelle Aufmerksamkeit. Suizid ist Gegenstand umfangreicher Public-Health-Arbeit, jährlicher bundesstaatlicher Berichterstattung und einer nationalen Krisenhotline – unterschätzt wird die Grössenordnung der Lebenszeit-Bevölkerungsdurchschnittszahl, die die meisten Menschen auf Nachfrage ein bis zwei Grössenordnungen zu niedrig ansetzen. Die gepoolte 1-zu-121-Zahl verdeckt zudem eine extreme Heterogenität: Die Männerrate ist rund 4× die Frauenrate, die Raten sind am höchsten bei Erwachsenen ab 85 Jahren, nicht hispanische indigene und Alaska-Native- sowie nicht hispanische weisse Bevölkerungsgruppen weisen erhöhte Raten auf, und Veteranen, Landbewohner und Männer mittleren Alters liegen deutlich über dem nationalen Durchschnitt. Krisenunterstützung und die Inanspruchnahme von Behandlung senken das individuelle Risiko erheblich und sind in keiner der obigen gepoolten Zahlen erfasst.
Wie das Risiko variiert
Die Hauptzahl mittelt über sehr unterschiedliche Situationen. So variiert die Wahrscheinlichkeit nach Szenario oder Kontext:
1 zu 125
1 zu 77 · 1,3%
1 zu 333
1 zu 56 · 1,8%
Roughly 1.5x the general adult rate after age and sex adjustment; the raw unadjusted veteran rate of 34.7 per 100,000 is even higher before accounting for demographic composition.
Balkenlänge und Schattierung ordnen diese Szenarien untereinander ein, nicht gegenüber anderen Risiken. Die genauen Wahrscheinlichkeiten stehen jeweils daneben.
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Vergleichsrisiko wählen
Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, in einer Krise ist, kontaktieren Sie die 988 Suicide & Crisis Lifeline (Anruf oder SMS 988) in den USA oder Ihr lokales Äquivalent. Internationale Verzeichnisse unter findahelpline.com.
2023 verzeichneten die Vereinigten Staaten 49.316 Suizide bei einer altersbereinigten Rate von 14,1 pro 100.000 pro Jahr, was Suizid zur 11.-häufigsten Todesursache insgesamt und zur 2.-häufigsten bei Amerikanern im Alter 10-34 macht. Naiv über 59 verbleibende Erwachsenenjahre aufaddiert ergibt das eine Lebenszeitwahrscheinlichkeit von rund 1 zu 121 — etwa 2,4× die Lebenszeitchancen, in den USA ermordet zu werden, und in derselben Grössenordnung wie der Tod bei einem Autounfall.
Was die Interventionsliteratur tatsächlich zeigt, ist weniger intuitiv als die meisten Leser erwarten. Zugangsbeschränkung zu Mitteln — Reduzierung der Verfügbarkeit der letalsten Methoden — gehört zu den bestbelegten bevölkerungsweiten Interventionen. Behandlung von Depression, Kontakt mit Krisendiensten und Engagement in psychischer Gesundheitsversorgung reduzieren individuelles Risiko erheblich; eine Vorgeschichte von Selbstverletzung trägt eine Odds Ratio von rund 10 und jede psychische Störungsdiagnose rund 13.
Die gepoolte 1-zu-121-Zahl ist wahrscheinlich die falsche Antwort auf „was ist mein Risiko?” für fast jeden Leser. Die Männerrate (22,8 pro 100.000) ist fast viermal die Frauenrate (5,9). Raten sind am höchsten bei Erwachsenen ab 85. US-Veteranen hatten 2022 eine unbereinigte Rate von 34,7 pro 100.000 laut dem VA-Jahresbericht. Bevölkerungsdurchschnittszahlen tun das Übliche: Sie sagen, was für das Land wahr ist, und wenig über eine bestimmte Person darin.
Verwandte Fakten
Das Lebenszeitrisiko für Suizid eines Erwachsenen in den USA liegt bei etwa 1 zu 121, ausgehend von einer altersbereinigten Rate von rund 14,1 pro 100.000 pro Jahr. Die meisten würden weit unter 1 zu 1000 schätzen.
Quellenregister
Jede Zahl unten ist das, was die jeweilige Quelle berichtet hat — mit dem wörtlichen Zitat, auf das wir uns stützen, und wie wir zu unserer Zahl gelangt sind. Klicke auf einen Link, um direkt zu prüfen.
2/5 Quellen unabhängig wortwörtlich mit der zitierten Quelle abgeglichen
-
[1] National Institute of Mental Health (NIMH), NIH — Suicide — Statistics Verifiziert
Suicide — Statistics- Statistik
49,316 US suicide deaths in 2023; age-adjusted rate 14.1 per 100,000; male rate 22.8 vs female 5.9 per 100,000; 11th leading cause of death overall- Auszug
“"Suicide was the eleventh leading cause of death overall in the United States, claiming the lives of over 49,300 people. There were over two times as many suicides (49,316) in the United States as there were homicides (22,830)... the total age-adjusted suicide rate in the United States...decreased to 14.1 per 100,000 in 2023... In 2023, the suicide rate among males was nearly 4 times higher (22.8 per 100,000) than among females (5.9 per 100,000)." ”
- Quelldaten von
- 2023-12-31
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- NIMH republishes CDC WONDER / NVSS mortality data with the age-adjusted rate and demographic breakdowns. Annual hazard 14.1 / 100,000 = 0.000141 per person-year. Lifetime over 59 adult years: 1 − (1 − 0.000141)^59 ≈ 0.00827 ≈ 1 in 121. Male-only lifetime: 1 − (1 − 0.000228)^59 ≈ 0.0134 ≈ 1 in 75. Female-only lifetime: 1 − (1 − 0.0000590)^59 ≈ 0.00348 ≈ 1 in 288. These feed the regional_breakdown rows directly.
- Unabhängigkeit
- NIMH sources directly from CDC NVSS via WONDER. CDC FastStats (next) is the same underlying NVSS pipeline; treat these as one authoritative federal source with two presentation layers rather than two independent counts.
-
[2] CDC National Center for Health Statistics — FastStats — Suicide and Self-Inflicted Injury
FastStats — Suicide and Self-Inflicted Injury- Statistik
48,824 US suicide deaths in 2024; age-adjusted rate 14.4 per 100,000; 10th leading cause of death- Auszug
“"Number of deaths: 48,824. Deaths per 100,000 population: 14.4. Cause of death rank: 10. Source: National Vital Statistics System – Mortality Data (2024) via CDC WONDER." ”
- Quelldaten von
- 2024-12-31
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Berechnung
- CDC FastStats is the primary federal vital-statistics tearsheet for US suicide mortality, built from death certificates coded ICD-10 X60–X84 and Y87.0 (intentional self-harm). The 2024 figure of 14.4 per 100,000 corroborates the NIMH 2023 headline of 14.1 to the first decimal. The two-year average (~14.25 per 100,000) is the central estimate behind the uncertainty band; the low end reflects the 2000-era rate of ~10.4 per 100,000 and the high end reflects the 2018 peak near 14.8 and the age-concentrated adult-only hazard.
- Unabhängigkeit
- Same underlying NVSS pipeline as NIMH, but is the primary vital-statistics product. Not independent from NIMH's figures.
-
[3] American Foundation for Suicide Prevention (AFSP) — Suicide Statistics
Suicide StatisticsSee all 2 Likelier entries citing this source →
- Statistik
49,316 US suicide deaths in 2023; 14.12 per 100,000 age-adjusted; male rate 3.8x female; 12.8 million US adults with suicidal thoughts, 1.5 million attempts in 2023- Auszug
“"In 2023, 49,316 Americans died by suicide... In 2023, men died by suicide 3.8 times more than women... An estimated 12.8 million adults age 18 or older reported having thoughts of suicide... Approximately 1.5 million (0.6%) adults attempted suicide during the past year." ”
- Quelldaten von
- 2023-12-31
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Berechnung
- AFSP republishes CDC WONDER mortality data plus SAMHSA NSDUH survey data on ideation and attempt prevalence. Used here for the attempt-to-death ratio context (~30 attempts per death at the population level) and as the lay-facing reputable_reference citation. Not independent from CDC for the mortality headline.
- Unabhängigkeit
- Mortality figures are sourced from CDC WONDER; attempt and ideation figures come from SAMHSA's National Survey on Drug Use and Health. Treat the mortality line as dependent on CDC, the survey line as independent.
-
[4] US Department of Veterans Affairs, Office of Mental Health and Suicide Prevention — 2024 National Veteran Suicide Prevention Annual Report
2024 National Veteran Suicide Prevention Annual Report- Statistik
US veteran unadjusted suicide rate 34.7 per 100,000 in 2022 (vs ~14 general population); male veteran rate 37.3, female veteran rate 13.5- Auszug
“"In 2022, the unadjusted rate of suicide for Veterans was 34.7 per 100,000 (up from 34.0 per 100,000 in 2021)... In 2022, the unadjusted suicide rate for female Veterans was 13.5 per 100,000 (down from 17.6 per 100,000 in 2021) and it was 37.3 per 100,000 for male Veterans (up from 35.9 per 100,000 in 2021)." ”
- Quelldaten von
- 2022-12-31
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Berechnung
- The 34.7 per 100,000 unadjusted veteran rate is ~2.5x the general-population age-adjusted rate of 14.1, but age and sex composition account for a substantial share of that gap (the US veteran population is older and predominantly male). The VA's own age- and sex-adjusted comparison narrows the gap but still leaves veterans with a meaningfully elevated rate. Used to compute the regional_breakdown "US veterans" row at ~1.5x the general adult lifetime hazard after adjustment: 1 − (1 − 0.000347)^59 ≈ 0.0203, or roughly 1 in 49.
- Unabhängigkeit
- VA uses a joint VA/DoD Mortality Data Repository that links VA records with CDC NVSS death records. Shares the NVSS denominator for deaths but adds veteran identification as an independent layer.
-
[5] BJPsych / PubMed — Risk factors for suicide in adults: systematic review and meta-analysis of psychological autopsy studies Verifiziert
Risk factors for suicide in adults: systematic review and meta-analysis of psychological autopsy studies- Statistik
History of self-harm odds ratio 10.1 (95% CI 6.6–15.6); any mental disorder OR 13.1 (95% CI 9.9–17.4)- Auszug
“"Clinical factors had the strongest associations with suicide, including any mental disorder (OR=13.1, 95% CI 9.9 to 17.4) and a history of self-harm (OR=10.1, 95% CI 6.6 to 15.6)." ”
- Quelldaten von
- 2022-09-26
- Abgerufen
- 2026-04-11 · archivierte Kopie
- Verifizierung
- Der Auszug wurde bei unserer Grounding-Prüfung unabhängig erneut abgerufen und Wort für Wort mit der zitierten Quelle abgeglichen.
- Berechnung
- Used as the peer-reviewed basis for the personal_factor_multipliers rows on prior self-harm and untreated major depression. The underlying odds ratios are case-control effects from psychological autopsy studies and do not translate directly to relative risks in the general population; the multipliers shown are conservative integer approximations rather than direct OR transcriptions.
- Unabhängigkeit
- Fully independent from CDC/NIMH: a peer-reviewed meta-analysis of psychological autopsy case-control studies, not a reanalysis of vital-statistics data.







